TRADERS´ Briefing 506 - 16.09.2020

Dax weiterhin in der Warteschleife

Mit einem Kursanstieg von 24 Punkten oder ungerechnet 0,2 Prozent trat der Dax gestern erneut nahezu auf der Stelle. Dabei lotete der deutsche Leitindex bereits in der ersten Handelsstunde das Tagestief bei 13.138 Punkten aus. Von dort stieg das Barometer sehr rasch wieder über die 13.200er-Marke an. Der Schlusskurs wurde bei 13.218 Zählern festgestellt. Damit pendelt der Dax bereits den fünften Tag in Folge innerhalb einer relativ engen Handelsspanne zwischen 13.100 und 13.300 Punkten. Aus charttechnischer Sicht klebt der Kurs an der Unterseite der Widerstandszone zwischen 13.300 und 13.480 Zählern, womit ein Ausbruch auf der Oberseite jederzeit erfolgen könnte. Darüber wäre der weitere Weg bis zum derzeit noch aktuellen Allzeithoch bei 13.795 Punkten nahezu vorprogrammiert.

Auf der Unterseite gilt es dagegen die seit Mitte Juni bestehende Aufwärtstrendgerade zu verteidigen. Diese verläuft derzeit bei etwa 12.950 Zählern und steigt mit ca. 100 Punkte pro Woche an. Daher ist bis spätestens Ende des Monats mit einer Trendentscheidung zu rechnen.

Aus markttechnischer Sicht deutet sich dabei ein Ausbruch auf der Oberseite an. Denn die Indikatoren befinden sich sowohl auf Tages- als auch auf Intraday-Basis in bullischem Terrain.


Technologiesektor erneut im Aufwind

Unter der Führung der Technologieaktien zogen die drei führenden US-Börsenbarometer nach den guten Vorgaben vom Montag gestern weiter an. Während sich der Dow Jones nur hauchdünn in die Pluszone retten konnte, legte der S&P 500 um ein halbes Prozent zu. Spitzenreiter war erneut der Nasdaq 100, der 1,4 Prozent aufsattelte. Zum Handelsbeginn starteten die Barometer jeweils mit Kursgewinnen und konnten diese in der ersten Sitzungshälfte erfolgreich verteidigen. In der zweiten Halbzeit setzten vermehrt Gewinnmitnahmen ein und sorgten für einen keinen Dämpfer, der jedoch durch eine Mini-Rallye in der letzten halben Stunde wieder ausgebügelt werden konnte.

Aus charttechnischer Sicht ist der Blue-Chip-Index S&P 500 mit dem Tageshoch von 3419 Punkten erneut am wichtigen 3420er-Widerstand nach unten abgeprallt. Diese Barriere hat sich in den zurückliegenden acht Handelstagen als äußerst hartnäckig erwiesen. Bei einem Ausbruch auf der Oberseite läge das nächste Kursziel bei ungefähr 3480 Zählern. Darüber würde bereits wieder das Allzeithoch von 3588 Punkten in den Fokus rücken. Auf der Unterseite hat sich dagegen der Bereich zwischen 3310 und 3330 Punkten als sehr robuste Unterstützungszone präsentiert.

Vonseiten der Markttechnik hat der Random-Walk-Index im Zweistunden-Chart gestern erneut in den Kaufbereich gedreht. Allerdings befindet sich der Timing-Indikator in diesem kurzfristigen Zeitfenster noch im Verkaufsmodus. Daher könnte der Index in den nächsten Tagen nochmals das jüngste Tief bei 3310 Punkten testen.


Puma setzt zum Sprung auf neues Allzeithoch an

Puma legte gestern zwar gerade einmal um 0,1 Prozent auf 74,54 Euro zu, dennoch bestätigte die Aktie damit den Ausbruch des Vortages über den charttechnisch bedeutenden Widerstand bei 73 Euro. Diese Barriere wird durch das ehemalige Allzeithoch vom 15. Oktober des vergangenen Jahres sowie mehrere temporäre Hochpunkte seit Juni definiert. Zugleich setzt der Titel damit den im März eingeleiteten Aufwärtstrend fort. Dieser begann im Zuge der Corona-Krise am zyklischen Tiefpunkt, der am 19. März bei 40 Euro markiert wurde. Nur einen Monat zuvor hatte die Aktie bei 84,30 Euro ein neues Allzeithoch erreicht.

Anfang Juni überkreuzte Puma erneut die 200-Tage-Linie im Bereich von 66 Euro. Danach folgte eine Seitwärtsbewegung, die sich überwiegend zwischen 63 Euro und 73 Euro abspielte. Seit Beginn der vergangenen Woche hat das Aufwärtsmomentum spürbar zugelegt. Damit steuert der Kurs jetzt unmittelbar auf die bisherige historische Bestmarke bei 84,30 Euro zu. Sollte dort ein Break auf der Oberseite gelingen, dann könnte Puma dieses Jahr sogar noch in den dreistelligen Kursbereich vordringen.

Aus dem Blickwinkel der Markttechnik befinden sich die Indikatoren bereits seit Ende Mai ununterbrochen im Kaufmodus. Dabei sind aktuell keine Anzeichen einer Überhitzung zu erkennen. Einem weiteren Kursanstieg steht somit nichts im Weg.


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