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TRADERS´ Briefing 797 - 27.01.2022

Index-Check: DAX
Dax auf Erholungskurs

Der Dax befand sich gestern von Beginn an auf dem Pfad der Erholung. Bereits der Eröffnungskurs lag mit 15.273 Punkten um 149 Punkte oder umgerechnet einem Prozent über dem Vortagesschlusskurs. Danach setzte der deutsche Leitindex seine Aufwärtsbewegung sehr dynamisch fort und markierte im Tagesverlauf ein Hoch bei 15.525 Zählern, bevor der Schlusskurs mit 15.460 Punkten festgestellt wurde. Damit notiert das Barometer erneut 83 Punkte bzw. ein halbes Prozent oberhalb der 200-Tage-Linie. Sollte sich die Rückeroberung der langfristigen Durchschnittslinie heute mit weiter steigenden Kursen bestätigen, dann könnte dies bereits das Ende der jüngsten Korrektur bedeuten. Allerdings würde der Index auf dem weiteren Weg nach oben auf eine breite Widerstandszone zwischen 15.600 und 15.800 Punkten treffen, bevor der Weg zum Allzeithoch bei 16.290 Punkten frei wäre.
Aus der Perspektive der Markttechnik befinden sich im kurzfristigen Zweistunden-Zeitfenster zwar alle Indikatoren noch in der Verkaufszone, allerdings mit stark steigender Tendenz. Und auch auf Tagesbasis generierten sowohl der Timing-Indikator als auch der Z-Score gestern neue Kaufsignale. Die Bärenattacke der vergangenen Tage wurde damit vorerst erfolgreich abgewehrt.



Index-Check: S&P 500
Amerikanische Notenbank bremst Erholung an US-Börsen

Die Kursentwicklung bei den führenden amerikanischen Börsenbarometern verlief gestern bis zur Entscheidung der Notenbank Fed – diese wurde um 20 Uhr mitteleuropäischer Zeit bekanntgegeben – sehr vielversprechend. Nachdem die obersten Notenbanker jedoch verkündeten, dass im März ein neuer Zinserhöhungszyklus beginnen wird, gerieten die Kurse erneut unter Druck. So fiel der S&P 500 vom Tageshoch bei 4453 Punkten bis auf das Tagestief von 4305 Zählern zurück, bevor der Schlusskurs bei 4350 Punkten festgestellt wurde. Dies entspricht einem Minus von 0,2 Prozent, nachdem das Barometer in der Spitze bereits mehr als zwei Prozent vorne gelegen hatte. Bei den anderen Indizes war ein vergleichbarer Kursverlauf zu beobachten, wobei der Dow Jones mit einem Minus von 0,4 Prozent und der Nasdaq 100 mit einem marginalen Kursgewinn von 0,2 Prozent aus dem Handel gingen.
Beim S&P 500 geht der Kampf um die 200-Tage-Linie damit weiter. Denn auf die Rückeroberung von vorgestern erfolgte gestern postwendend erneut der Fall unter die langfristige Durchschnittslinie, die derzeit bei 4399 Punkten verläuft. Zudem trübt sich das markttechnische Bild immer weiter ein. Sowohl im Zweistunden-Chart als auch auf Tagesbasis überwiegen bei den Indikatoren inzwischen die Short-Signale sehr deutlich. Damit wird ein nochmaliger Test des jüngsten Tiefs im Bereich von 4220 Zählern immer wahrscheinlicher. Darunter könnte sogar ein Fall bis auf 4000 Punkte erfolgen. Dabei dürfte die Volatilität in den kommenden Tagen weiterhin sehr hoch bleiben.


Im Fokus: BASF
Mustergültige bullische Charttechnik

Die Aktie des Chemieriesen BASF legte gestern in einem allgemein bullischen Börsenumfeld um 3,0 Prozent zu und landete damit im oberen Drittel der Gewinnerliste des HDax. Zugleich nimmt der Titel mit dem Schlusskurs von 67,31 Euro erneut Kurs auf das bisherige Jahreshoch, das am 17. Januar bei 68,47 Euro markiert wurde. Aus der Perspektive der Charttechnik zeichnet sich hierdurch eine nahezu mustergültige Formation ab. Denn nachdem BASF mit einer Rallye von etwa 58 Euro auf 68 Euro zur Jahreswende den seit April des vergangenen Jahres bestehenden Abwärtstrend beendet hatte, erfolgte anschliessend ein Pullback auf die ehemalige Abwärtstrendgerade im Bereich von 64 Euro. Von dort prallte die Aktie in den zurückliegenden drei Handelstagen nach oben ab. Sollte jetzt auch noch ein Break über das Jahreshoch gelingen, dann wäre der weitere Weg bis zum 2021er-Hoch bei ungefähr 73 Euro vorgezeichnet. Auf der Unterseite dient das 64-Euro-Kursniveau – dort verläuft zugleich die 200-Tage-Linie – als solide Unterstützung.
Auch vonseiten der Markttechnik haben die Indikatoren auf Tagesbasis soeben erst neue Kaufsignale generiert, sodass sich die Aktie von BASF erst am Anfang einer größeren Aufwärtsbewegung befinden könnte.

 


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