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TRADERS´ Briefing 789 - 17.01.2022

Index-Check: DAX
Dax fällt erneut unter 16.000-Punkte-Marke zurück

Der Dax bleibt korrekturanfällig. Nachdem sich das Barometer zur Wochenmitte von den Kursverlusten des vergangenen Montags erholt hatte, fiel der deutsche Leitindex am Freitag erneut unter die 16.000-Punkte-Untertsützung zurück. Bereits der Eröffnungskurs lag mit 15.920 Zählern um 112 Punkte oder umgerechnet 0,7 Prozent unter dem Vortagesschlusskurs und gleichzeitig unterhalb von 16.000 Punkten. Danach setzte sich die Abwärtsbewegung weiter fort und gewann am Nachmittag sogar nochmals an Dynamik, wobei der Dax bei 15.834 Punkten sein Tagestief markierte. Damit tauchte das Barometer erneut in eine breite Unterstützungszone ein, die sich bis zum Tief vom vergangenen Montag bei ungefähr 15.740 Zählern erstreckt. Wenige Punkte darüber verläuft bei 15.802 Punkten der GD(200) auf Zweistunden-Basis. Bei einem Break auf der Unterseite würde sich unmittelbar weiteres Abwärtspotenzial bis zur nächsten massiven Auffangzone zwischen 14.800 und 15.000 Punkten eröffnen. In diesem Kursbereich hat der Dax seit April des vergangenen Jahres ca. zehn markante Zwischentiefs ausgebildet.
Vonseiten der Markttechnik trübt sich das Bild kurzfristig zusehends weiter ein. Denn alle Indikatoren notieren bei stark fallender Tendenz nur noch hauchdünn oberhalb ihrer jeweiligen Verkaufszonen. Daher scheint beim Dax noch weiteres Korrekturpotenzial vorhanden zu sein.


Index-Check: S&P 500
Uneinheitliche Entwicklung an den US-Börsen

Zum Wochenausklang war am amerikanischen Aktienmarkt eine uneinheitliche Tendenz zu beobachten. Während die im Dow Jones zusammengefassten Aktien am letzten Handelstag der vergangenen Woche durchschnittlich um 0,6 Prozent nachgaben, legte das Technologiebarometer Nasdaq 100 um 0,8 Prozent zu. Dagegen trat der S&P 500 mit einem marginalen Kursgewinn von 0,1 Prozent nahezu auf der Stelle. Auf Wochensicht war die Schwankung bei diesem Blue-Chip-Barometer mit einem Kursrückgang von 0,3 Prozent per saldo ebenfalls äusserst gering. Dabei setzte sich beim S&P 500 am Freitag die Abwärtsbewegung des Vortages zunächst fort, und das Barometer fiel bis auf ein Tagestief von 4615 Punkte zurück. Damit blieb der Kurs jedoch deutlich über dem Tief vom vergangenen Montag, das bei 4582 Zählern markiert wurde. Mit einer Mini-Rallye im späten Freitagshandel konnte sich das Barometer sogar wieder bis auf den Schlusskurs von 4663 Punkten nach oben arbeiten und schloss fast punktgenau auf dem GD(200) im Zweistunden-Chart. Diese Durchschnittslinie wurde seit Anfang Dezember insgesamt vier Mal kurzzeitig unterschritten und könnte sich auch jetzt wieder als unterer Wendepunkt erweisen.
Unterstützt wird diese kurzfristig bullische Sichtweise auch durch die Markttechnik in der gleichen Zeitebene. Denn hier haben alle drei Indikatoren knapp unterhalb des Kaufniveaus wieder Momentum nach oben aufgenommen. Daher ist beim S&P 500 zum Wochenstart zunächst mit einer freundlichen Tendenz zu rechnen, wobei der Index jedoch im Bereich von 4700 Punkten auf einen massiven Widerstand treffen würde.


Im Fokus: Volkswagen
VW mit neuem Kaufsignal

Die Vorzugsaktien des Automobilherstellers Volkswagen gehörten am vergangenen Freitag in einem insgesamt schwächeren Marktumfeld mit einem Kursgewinn von 1,6 Prozent zu den stärksten Titeln im gesamten HDax-Universum. Damit setzte das Wertpapier den Ende November im Bereich von 163 Euro begonnenen Aufwärtstrend fort. Mit dem Schlusskurs von 193,10 Euro wurde zudem die am Donnerstag erfolgte Überkreuzung der 200-Tage-Linie bestätigt. Zugleich durchbrach der Kurs die mittelfristige Abwärtstrendgerade, die ihren Ursprung am Hochpunkt vom Juni 2021 bei etwa 245 Euro hat. Aus charttechnischer Sicht ist der Weg jetzt bis zum Oktober-Hoch bei ca. 210 Euro frei. Darüber würde Volkswagen erneut Kurs auf das 2021er-Hoch bei 250 Euro nehmen.
Abgerundet wird das positive Chartbild durch eine ebenfalls zunehmend bullischere Markttechnik. Denn während der Timing-Indikator bereits in der vergangenen Woche ein Kaufsignal generierte, stehen die Long-Signale beim Random-Walk-Index und beim Z-Score unmittelbar bevor. Damit könnte bei VW soeben erst eine neue langfristige substanzielle Aufwärtsbewegung begonnen haben.


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