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TRADERS´ Briefing 781 - 13.12.2021

Index-Check: DAX

Dax verteidigt wichtige Unterstützung

Der Dax begann den Handel am vergangenen Freitag bei 15.573 Punkten zwar mit einem Abwärts-Gap von 66 Punkten bzw. 0,4 Prozent. Danach herrschte jedoch bis zum Sitzungsende eine Aufwärtstendenz vor. Mit einem Schlusskurs von 15.623 Punkten konnte der deutsche Leitindex den Kursrückgang auf 16 Punkte oder umgerechnet 0,1 Prozent reduzieren. Auf Wochensicht legte das Barometer sogar um 453 Punkte bzw. 3,0 Prozent zu. Das war immerhin der größte Wochengewinn seit Mitte März. Zugleich verteidigte der Dax mit dem Freitagstief bei 15.550 Zählern eine wichtige Unterstützung. Denn dieses Kursniveau markiert die obere Begrenzung des Aufwärts-Gaps vom vergangenen Montag zwischen 15.380 und 15.550 Punkten. Solange sich der Kurs über dieser Auffangzone hält, bleiben die Trendpfeile in allen Zeitebenen aufwärts gerichtet.

Auf der Oberseite bleibt das nächste Kursziel das bisherige Allzeithoch, das am 10. November bei 16.290 Punkten markiert wurde. Das markttechnische Bild spricht kurzfristig für eher steigende Kurse. Denn die Indikatoren im Zweistunden-Chart befinden sich seit Freitag nur noch knapp im Short-Modus oder in der Kaufzone. Dabei besteht jeweils noch ausreichend Luft nach oben.

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Index-Check: S&P 500

Amerikanische Börsenbarometer vor neuen Allzeithochs

An den US-Börsen legten die drei führenden Aktienbarometer Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 am vergangenen Freitag nach anfänglich richtungsloser Tendenz im weiteren Handelsverlauf wieder zu. Zum Sitzungsende notierten die Indizes zwischen 0,6 Prozent und 1,1 Prozent im Plus. Auf Wochensicht lagen die Barometer zwischen 1,1 Prozent und 4,0 Prozent im Plus. Wochengewinner war dabei der Dow Jones, während der Technologiesektor den geringsten Kurszuwachs verbuchte. Das Blue-Chip-Barometer S&P 500 markierte mit dem Freitagsschlusskurs bei 4712 Zählern sogar einen Schlussrekord auf Wochenbasis. Bis zum historischen Verlaufshoch fehlen dem Index lediglich noch 32 Punkte oder umgerechnet 0,7 Prozent.

Mit einem Break über das bestehende Rekordhoch könnte die Dynamik nach oben nochmals zulegen. Auf mittlere Sicht wäre dann das nächste Kursziel die 5000er-Marke. Im optimistischen Szenario könnte diese Marke im Zuge einer Jahresend-Rallye bis zum Jahreswechsel erreicht werden. Die markttechnische Konstellation ist kurzfristig ebenfalls bullisch. Denn alle Indikatoren in der Zweistunden-Zeitebene befinden sich aktuell in ihrer jeweils mittleren Kaufzone. Damit ist in diesem bullischen Umfeld noch ausreichend Luft nach oben, bevor erneut ein überkauftes Niveau erreicht würde.

S&P 500 1 S&P 500 2

Im Fokus: Bayer

Bodenbildung möglich

Die Aktie des Pharma- und Chemieriesen Bayer führte am vergangenen Freitag mit einem Kursgewinn von 1,8 Prozent die Gewinnerliste unter den HDax-Unternehmen an. Vom Tiefpunkt am vergangenen Montag bei 43,91 Euro, hat sich der Titel mit dem Wochenschlusskurs von 46,61 Euro bereits wieder um mehr als sechs Prozent erholt. Damit wurde zugleich der Mitte November bei 51,84 begonnene Abwärtstrend aus charttechnischer Sicht beendet. Um in eine neue substanzielle mittelfristige Aufwärtsbewegung überzugehen, müsste die Aktie zunächst den Widerstand bei 47,50 Euro überwinden. Dort befindet sich die obere Begrenzung der Notierungslücke, die durch das Abwärts-Gap am 26. November zwischen 45,50 und 47,50 Euro entstand. Darüber würde Bayer zwischen 50,30 und 51,50 Euro auf die nächste Sperrzone treffen. Zum einen verläuft bei 50,37 Euro die 200-Tage-Linie und zum anderen befindet sich am oberen Rand dieser Zone das markante Zwischenhoch von Mitte November. Auf der Unterseite scheint das Risikopotenzial bis etwa 44 Euro begrenzt zu sein. Denn dort bildete sich zwischen September und November ein Doppel-Tief aus.

Das markttechnische Bild zeigt derzeit noch eine unentschiedene Situation. Denn der Timing-Indikator notiert bei fallender Tendenz noch in der Short-Zone, während der Z-Score und der Random-Walk-Index innerhalb der Verkaufszone bereits deutlich sichtbar Momentum nach oben aufgenommen haben. Hier könnte es deshalb in den nächsten Tagen zu ersten Kaufsignalen kommen.

BAYER


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