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TRADERS´ Briefing 780 - 10.12.2021

Index-Check: DAX
Konsolidierung beim Dax geht weiter

Der Dax setzte gestern den bereits am Vortag eingeleiteten schleichenden Kursverfall fort. Dabei fiel der Index bereits in der ersten Sitzungshälfte unter die Intraday-Unterstützung der zurückliegenden beiden Handelstage bei ca. 15.690 Zählern. Danach markierte der deutsche Leitindex bei 15.613 Punkten das Tagestief, bevor eine Erholung einsetzte. Der Schlusskurs wurde bei 15.639 Punkten festgestellt. Damit hielt sich der Dax oberhalb der wichtigen Ausbruchslinie vom Dienstag, die sich bei 15.500 Punkten befindet. Allerdings hat sich seit Mittwoch eine leichte Abwärtstendenz herausgebildet. Die entsprechende Trendgerade verläuft derzeit bei etwa 15.720 Punkten und fällt mit ca. 70 Punkten pro Tag. Sobald diese Barriere nach oben durchstossen wird, wäre der Weg für den nächsten Aufwärtsimpuls frei. Sollte dabei das jüngste Hoch bei 15.834 Punkten überboten werden, dann wäre sogar noch vor Weihnachten ein neues Allzeithoch möglich. Der bisherige historische Höchstwert wurde am 18. November bei 16.290 Zählern erreicht.
Vonseiten der Markttechnik ist der deutsche Leitindex kurzfristig allerdings eher mit neutral zu bewerten. Denn im Zweistunden-Chart befinden sich derzeit alle drei Indikatoren im Bereich eines neutralen Niveaus. Der nächste Bewegungsimpuls könnte daher die weitere Richtung des Marktes vorgeben.


Index-Check: S&P 500
US-Börsen in der Warteschleife

In Amerika waren gestern an den Börsen unterschiedliche Entwicklungen zu beobachten. Während der Technologiesektor unter Druck stand, konnten sich die im Dow Jones enthaltenen Blue Chips durchschnittlich behaupten. Das bekannteste Aktienbarometer der Welt beendete den Handel auf dem Vortagesschlussstand. Dagegen verlor der Nasdaq 100 bis zum Sitzungsende 1,5 Prozent an Wert. Wie so oft, lag das Ergebnis beim S&P 500 mit einem Kursabschlag von 0,7 Prozent auf einen Schlusskurs von 4667 Zählern in der Mitte. Aus charttechnischer Sicht befinden sich alle drei Barometer weiterhin oberhalb ihrer Ausbruchsniveaus vom Dienstag dieser Woche. Daher ist die Konsolidierung der zurückliegenden beiden Handelstage bislang als Verschnaufpause innerhalb eines neuen Aufwärtsimpulses zu sehen. Beim S&P 500 hat sich im Bereich von 4670 Punkten eine Unterstützung herausgebildet.
Sollte diese nachhaltig nach unten durchbrochen werden, dann würde sich der Aufwärtsimpuls vom Dienstag als Bullenfalle entpuppen. In diesem bärischen Szenario könnte der Index nochmals bis zur 4500-Punkte-Unterstützung abtauchen. Auf der Oberseite ist dagegen nach wie vor das bisherige Allzeithoch von 4744 Punkten, das am 22 November markiert wurde, das nächste Kursziel. Aus dem Blickwinkel der Markttechnik wird kurzfristig weiterhin das bullische Szenario favorisiert. Denn im Zweistunden-Chart notieren derzeit alle Indikatoren mit steigender Tendenz in der Kaufzone.


Im Fokus: E.ON
Aktie vor Ausbruch auf der Oberseite

Die Versorgeraktie E.ON gehörte gestern in einem allgemein leicht bärischen Börsenumfeld mit einem Kursgewinn von 1,6 Prozent zu den stärksten Wertpapieren im gesamten HDax-Universum. Mit einem Schlusskurs von 11,31 Euro schob sich der Kurs an den oberen Rand einer Korrekturformation, die bereits seit Mitte August anhält. Damals markierte E.ON bei 11,43 Euro das bis heute gültige Jahreshoch und fiel danach innerhalb von zwei Monaten bis auf ein Tief von 10,23 Euro zurück. Von dort hat sich die Aktie in zwei Aufwärtswellen wieder nach oben gearbeitet. Sollte dem Titel der nachhaltige Ausbruch auf der Oberseite gelingen, dann wäre der Weg bis zum nächsten Widerstand bei 12 Euro frei. Damit würde E.ON das höchste Kursniveau seit Mitte 2015 erreichen. Darüber würde sich sogar noch weiteres Aufwärtspotenzial bis etwa 15 Euro eröffnen. Im Fall eines nochmaligen Rücksetzers würde die Aktie dagegen zwischen 10,20 und 10,50 Euro auf eine solide Auffangzone treffen.
Aus der Perspektive der Markttechnik stehen die Ampeln für E.ON vollumfänglich auf Grün. Denn alle Indikatoren auf Tagesbasis befinden sich bereits seit März dieses Jahres nahezu ununterbrochen im Kaufmodus.


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