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TRADERS´ Briefing 773 - 01.12.2021

Index-Check: DAX
Dax testet charttechnisch bedeutende Unterstützung

Der Dax stand gestern zum Handelsbeginn erneut unter Druck und eröffnete bei 15.118 Punkten mit einem Abwärts-Gap von 163 Zählern oder umgerechnet 1,1 Prozent. Im Tagestief testete der deutsche Leitindex bei 15.015 Punkten die obere Begrenzung der massiven Auffangzone zwischen 14.800 und 15.000 Punkten. In der zweiten Sitzungshälfte konnte sich das Barometer jedoch deutlich erholen und stieg kontinuierlich bis auf ein Tageshoch von 15.245 Punkten an, bevor zum Sitzungsende eine erneute Verkaufswelle über den Index hinwegschwappte. Der Schlusskurs wurde letztendlich bei nur noch 15.100 Punkten festgestellt und entspricht einem Minus von 181 Zählern bzw. 1,2 Prozent. Damit ist der äusserst steile Abwärtstrend nach wie vor intakt. Für eine Befreiung aus der bärischen Umklammerung müsste auf der Oberseite die Notierungslücke vom vergangenen Freitag zwischen 15.500 und 15.900 Zählern überwunden werden.
Danach sieht es derzeit aber nicht aus. Denn die kurzfristigen Indikatoren im Zweistunden-Chart befinden sich unverändert tief in der bärischen Zone, ohne bislang jedoch überverkauftes Terrain erreicht zu haben. Daher könnte sich die Kursschwäche in den nächsten Tagen weiter fortsetzen.



Index-Check: S&P 500
Amerikanischer Aktienmarkt erneut unter Druck

Nachdem die führenden US-Börsenbarometer auf den Kursrutsch vom vergangenen Freitag zum Wochenstart noch mit einer teilweise scharfen Gegenbewegung nach oben reagiert hatten, gerieten die Kurse gestern erneut unter Druck. Auslöser waren neben dem Dauerthema Corona-Pandemie die Aussage des Fed-Vorsitzenden Powell, dass sich die Märkte auf eine länger anhaltende höhere Inflation einstellen müssten. Dementsprechend befanden sich die amerikanischen Börsen von Beginn an im Rückwärtsgang. Am Handelsende lagen der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq 100 zwischen 1,6 und 1,9 Prozent im Minus. Dabei markierte der Dow Jones mit einem Schlusskurs von 34.484 Zählern den niedrigsten Stand seit Mitte Oktober und notiert damit mehr als 2000 Punkte bzw. 5,76 Prozent unterhalb seines Allzeithochs, das am 08. November bei 35.566 Punkten erreicht wurde. Auch das Blue-Chip-Barometer S&P 500 fiel mit einem Schlusskurs von 4567 Zählern auf den tiefsten Stand seit dem Erreichen des historischen Verlaufshochs bei 4744 Punkten zum Beginn der vergangenen Woche.
Aus charttechnischer Sicht befindet sich das Barometer nur noch wenige Punkte oberhalb einer Auffangzone, die sich zwischen 4500 und 4550 Punkten erstreckt. Darunter würde sich weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich von 4300 Zählern eröffnen. Das markttechnische Bild steht kurzfristig ebenfalls auf der Kippe. Denn im Zweistunden-Chart sind sowohl der Random-Walk-Index als auch der Z-Score bestenfalls als neutral zu beurteilen, wobei hier jederzeit Verkaufssignale generiert werden können. Dagegen notiert der Timing-Indikator im gleichen Zeitfenster bereits tief in der Verkaufszone. Das Abwärtspotenzial dürfte kurzfristig daher noch nicht komplett ausgelotet sein.


Im Fokus: Sartorius
Neues Allzeithoch eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial

Mit einem Kurssprung von 4,7 Prozent war die Aktie des Pharma- und Laborzulieferers Sartorius gestern in einem allgemein schwachen Börsenumfeld das stärkste Wertpapier im gesamten HDax-Universum. Dabei durchbrach die Aktie den charttechnisch bedeutenden 600-Euro-Widestand, der sich innerhalb einer seit Anfang September anhaltenden Korrektur herausgeschält hatte. Zugleich markierte Sartorius mit dem Schlusskurs bei 607 Euro eine neue historische Bestmarke und legte damit seit Jahresbeginn bereits um ca. 80 Prozent zu. Mangels weiterer technischer Widerstände auf der Oberseite dienen jetzt die runden Kursmarken als weitere Orientierungspunkte. Das nächste Kursziel könnte daher bei 700 Euro liegen. Auf der Unterseite mutierte dagegen der ehemalige 600-Euro-Widerstand zu einer massiven Unterstützung.
Aus dem Blickwinkel der Markttechnik stehen die Ampeln für die Aktie ebenfalls umfassend auf Grün. Denn auf Tagesbasis befinden sich die Indikatoren seit Juli überwiegend in der Kaufzone und haben mit dem gestrigen Aufwärtsimpuls deutlich an Momentum zugelegt. Dabei ist bis zur Überhitzungszone noch ausreichend Luft vorhanden.


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