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TRADERS´ Briefing 769 - 25.11.2021

Index-Check: DAX
Schwächephase beim Dax setzt sich fort

Bereits am Dienstag dieser Woche kündigte sich beim Dax mit einem Abwärts-Gap von mehr als 100 Punkten eine Schwächetendenz an. Gestern setzte sich die Abwärtstendenz bis zum Nachmittag fort. Dabei erreichte das Barometer bei 15.751 Zählern sein Tagestief und markierte damit zugleich das bislang niedrigste Kursniveau im November. In den letzten beiden Handelsstunden konnte sich der Dax aber deutlich von diesem Tiefpunkt erholen und schloss bei 15.878 Punkte. Dennoch bedeutete diese per saldo einen Kursrückgang von 59 Punkten oder umgerechnet 0,4 Prozent. Aus charttechnischer Sicht wurde damit der am Dienstag erfolgte Bruch der seit Anfang Oktober bestehenden Aufwärtstrendgeraden bestätigt. Hierdurch eröffnet sich jetzt weiteres Abwärtspotenzial bis in die nächste charttechnisch relevante Auffangzone zwischen 14.800 bis 15.000 Punkten Positiv ist dagegen zu werten, dass gestern mit dem Tagestief eine wichtige Unterstützung im Bereich von 15.750 Zählern, die sich aus dem Aufwärts-Gap vom 01. November ableitet, erfolgreich getestet wurde. Um sich aus der bärischen Umklammerung zu lösen, müsste der Dax jedoch möglichst rasch die Widerstandszone zwischen 16.150 und 16.200 Punkten zurückerobern.
Vonseiten der Markttechnik hat sich die Lage ebenfalls weiter eingetrübt. Denn der Timing-Indikator erreichte im Zweistunden-Chart erstmals seit Mitte Oktober wieder die Verkaufszone. Zugleich könnten auch beim Random-Walk-Index und beim Z-Score in Kürze Verkaufssignale generiert werden. Deshalb dürfte sich die Schwächetendenz beim Dax vorerst weiter fortsetzen.


Index-Check: S&P 500
US-Börsen wehren erneut Bärenattacke ab

In Amerika tendierten die drei führenden Börsenbarometer Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 gestern zur Eröffnung zunächst erneut schwächer. Nach einem Test der jeweiligen Vortagestiefs begann jedoch eine Erholung auf breiter Front, die bis zum Sitzungsende anhielt. Zum Handelsschluss konnten sich sowohl der S&P 500 mit 0,2 Prozent als auch der Nasdaq 100 mit 0,4 Prozent hauchdünn in die Pluszone retten. Dagegen beendete der Dow Jones die Sitzung mit einem kleinen Minus von neun Punkten. Damit notieren die Indizes trotz der erhöhten Schwanungsbreiten seit Wochenanfang nach wie vor nur ein bis zwei Prozent unterhalb ihrer jeweiligen historischen Höchststände. Aus charttechnischer Sicht befinden sich die Indizes jedoch seit Monatsanfang in einer Konsolidierungsphase. So pendelte das Blue-Chip-Barometer S&P 500 in den zurückliegenden drei Handelswochen überwiegend zwischen 4650 und 4730 Punkten. Erst wenn eine dieser genannten Grenzen nachhaltig durchstossen würde, wäre mit einem größeren Trendimpuls zu rechnen.
Im markttechnischen Bild überwiegen derzeit die bullischen Signale. Nachdem sich die Indikatoren in den zurückliegenden beiden Wochen von einem extrem überhitzten Niveau deutlich abgekühlt haben, ist jetzt aus diesem Blickwinkel wieder frisches Aufwärtspotenzial vorhanden.


Im Fokus: Münchener Rück
Finanztitel auf dem Vormarsch

Mit der Aussicht auf mittelfristig steigende Zinsen werden auch die Geschäftsmodelle der großen Finanzinstitute zunehmend attraktiver. Hierdurch erhalten die Aktien der Banken und Versicherungen derzeit kräftigen Rückenwind. Mit einem Kursanstieg von 1,6 Prozent gehörte die Aktie des weltweit größten Rückversicherungskonzerns – Münchener Rück – zu den stärksten Titeln im HDax, der alle Wertpapiere aus Dax, MDax und TecDax zusammenfasst. Damit knüpfte die Aktie an die bereits gute Performance des Vortages an und schloss gestern bei 253,55 Euro ca. drei Prozent oberhalb der 200-Tage-Linie. Zugleich baute die Münchener Rück in einem eher schwächeren Börsenumfeld mit dieser Performance relative Stärke auf. Das nächste Kursziel auf der Oberseite ist jetzt die Marke von 260 Euro. Dort befinden sich zwei markante Zwischenhochs vom August und von Anfang November dieses Jahres. Sollte danach auch noch das bisherige Jahreshoch von 269 Euro nach oben durchstossen werden, dann wäre der Weg bis zum Allzeithoch, das am 17. Februar 2020 bei 284 Euro markiert wurde, frei.
Die Markttechnik spricht derzeit ebenfalls für eine Fortsetzung des Kursanstiegs. Denn auf Tagesbasis haben inzwischen alle Indikatoren in ihrer jeweils unteren Kaufzone Momentum nach oben aufgenommen.


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