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TRADERS´ Briefing 767 - 23.11.2021

Index-Check: DAX
Dax verteidigt zum Wochenbeginn höheres Kursniveau

Der Dax startete gestern zunächst freundlich in die neue Handelswoche und markierte in der ersten Handelsstunde bei 16.203 Zählern das Tageshoch. Danach begann eine Bärenattacke, die den deutschen Leitindex bis zur Mittagszeit auf 16.093 Zählern nach unten drückte. In der anschließenden volatilen Seitwärtsbewegung wurde dieses Kursniveau mit einem Tagestief von 16.091 Punkten zwar hauchdünn unterschritten. Der Schlusskurs wurde jedoch mit 16.116 Punkten geringfügig höher festgestellt. Dennoch bedeutete dies per saldo ein Minus von 0,3 Prozent. Auf Intraday-Basis hat sich hierdurch ein Doppeltief herausgebildet, das nach den Regeln der Charttechnik kurzfristig für steigende Kurse sorgen könnte. Sollte dem Dax dabei ein Break über das bisherige Allzeithoch bei 16.290 Zählern gelingen, dann wäre der Weg zur nächsten runden Tausendermarke bei 17.000 Punkten frei. Auf der Unterseite gilt es dagegen das Ausbruchsniveau vom Monatsanfang im Bereich von 16.000 Punkten zu verteidigen.
Vonseiten der Markttechnik überwiegen derzeit zwar weiterhin die bullischen Signale, da alle Indikatoren sowohl auf Tages- als auch auf Zweistunden-Basis in der Kaufzone notieren. Allerdings zeigen im Intraday-Zeitfenster aktuell alle Indikatoren nach unten. Dies könnte ein Indiz für eine kurzfristige Fortsetzung der Konsolidierungsphase sein.



Index-Check: S&P 500
Volatiler Wochenstart an den US-Börsen

In Amerika schien sich gestern die Aufwärtsbewegung aus der vergangenen Woche fortzusetzen. Die drei führenden Aktienbarometer eröffneten jeweils oberhalb ihrer Freitagsschlusskurse. Danach markierten sowohl der S&P 500 bei 4744 Zählern als auch der Nasdaq 100 mit 16.765 Punkten neue historische Verlaufsrekorde. Anschließend setzte jedoch eine Verkaufswelle ein, die bis zum Sitzungsende anhielt. Tagesverlierer war der Nasdaq 100, der um 1,2 Prozent nachgab, während das Minus beim S&P 5000 mit 0,3 Prozent deutlich geringer ausfiel. Dagegen beendete der Dow Jones den Handel sogar hauchdünn im Plus. Dennoch vollzogen die Indizes gestern klassische Intraday-Reversals. Die Tatsache, dass dieses Muster nach einer länger anhaltenden Aufwärtsphase und im Bereich der Allzeithochs stattfand, deutet auf eine zumindest kurzfristige Korrektur hin. Beim Blue-Chip-Index S&P 500 läge im Bereich zwischen 4500 und 4550 Zählern eine technisch bedeutende Unterstützung. Zum einen befindet sich auf diesem Kursniveau ein markantes Zwischenhoch von Anfang September. Zum anderen notiert bei 4517 Punkten derzeit der GD(200) im Zweistunden-Chart. Knapp oberhalb dieser Auffangzone verläuft zudem die seit Anfang Oktober bestehende Aufwärtstrendgerade.
Auch das markttechnische Bild hat sich gestern etwas eingetrübt. Zwar notieren derzeit noch alle Indikatoren im Zweistunden-Chart in ihren Kaufzonen, allerdings nehmen diese aktuell deutlich sichtbar Momentum nach unten auf. Für die nächsten Tage sollten sich Börsianer deshalb auf weiter nachgebende Kurse an den US-Börsen einstellen.


Im Fokus: Pfeiffer Vacuum
Aktie setzt Rekordserie fort

Bereits zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen vier Wochen durchbrach die Aktie des im TecDax gelisteten Maschinenbaukonzerns Pfeiffer Vacuum einen wichtigen Widerstand nach oben. Am 26. Oktober durchbrach der Titel mit einem Aufwärtsimpuls von zehn Prozent sowohl den charttechnisch bedeutenden 190-Euro-Widerstand als auch die runde 200er-Marke. Danach bildete Pfeiffer Vacuum zwischen 210 und 222 Euro eine Trading-Range aus, die mit der gestrigen Aufwärtsbewegung ebenfalls nach oben durchstossen wurde. Dabei gehörte die Aktie mit einem Kursanstieg von 2,1 Prozent auf einen Schlusskurs von 224,50 Euro in einem moderat bärischen Börsenumfeld zu den stärksten Titeln im gesamten HDax-Universum. Damit rückt jetzt die nächste runde Zielmarke bei 250 Euro in den Fokus.
Unterstützt wird das Wertpapier aktuell auch durch die Markttechnik. Denn alle Indikatoren notieren derzeit im oberen Bereich der Kaufzone. Dabei drang der Z-Score zwar bereits Ende Oktober in die extrem überhitzte Zone vor. Seitdem weist dieser Indikator jedoch trotz steigender Kurse eine rückläufige Tendenz auf. Divergenzen dieser Art treten häufig bei volatilen Ausbrüchen auf der Oberseite auf und können sich über mehrere Wochen hinziehen. Solange die Aktie die massive Notierungslücke von Ende Oktober nicht nach unten durchbricht, bleiben die Trendpfeile uneingeschränkt aufwärts gerichtet.


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