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TRADERS´ Briefing 762 - 16.11.2021

Index-Check: DAX
Dax klettert unbeirrt weiter

Völlig unspektakulär und weiterhin ohne hohe Dynamik markierte der Dax gestern ein weiteres Allzeithoch. Dabei schob sich der deutsche Leitindex nach einem kleinen Rücksetzer kurz nach Handelsbeginn in drei Aufwärtswellen wieder nach oben. In der Spitze erreichte das Barometer bei 16.150 Zählern ein neues historisches Verlaufshoch. Der Schlusskurs lag mit 16.149 Punkten nur hauchdünn darunter und bedeutete einen Tagesgewinn von 55 Punkten bzw. 0,3 Prozent. Das charttechnische Bild bleibt damit unverändert bullisch. Der seit Anfang Oktober intakte Aufwärtstrend, der im Bereich von 14.850 Punkten begann, wird auf der Unterseite durch die Aufwärtstrendgerade bei aktuell 15.950 Zählern begrenzt. Bei einem Bruch auf der Unterseite läge die nächste Auffangzone zwischen 15.700 und 15.800 Punkten. Auf der Oberseite gilt dagegen nach wie vor die runde 17.000er-Marke als nächstes Kursziel.
Auch die Markttechnik deutet nach wie vor auf weiter steigende Kurse hin, da sich derzeit alle Indikatoren sowohl auf Tages- als auch auf Intraday-Basis in der Kaufzone befinden. Lediglich der unverändert stark überkaufte Zustand des Random-Walk-Index im Zweistunden-Chart könnte ein Hinweis auf eine in Kürze bevorstehende Verschnaufpause sein.


Index-Check: S&P 500
US-Börsen mit Ermüdungserscheinungen

Nach einem freundlichen Start legten die drei führenden Börsenbarometer Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 gestern sehr schnell wieder den Rückwärtsgang ein, bevor die Kurse in der letzten Handelsstunde des Tages erneut leicht anzogen. Per saldo gab es keine großen Veränderungen. Die Barometer schlossen jeweils nahezu unverändert. Das technische Bild hat sich hierdurch ebenfalls kaum verändert. Die Barometer befinden sich weiterhin in allen Zeitebenen in stabilen Aufwärtstrends. Im langfristigen Zeitfenster verläuft der Blue-Chip-Index S&P 500 innerhalb des im März 2020 im Bereich von 2200 Zählern gestarteten Aufwärtstrends. Dabei verläuft die korrespondierende Aufwärtstrendgerade derzeit bei etwa 4500 Zählern und steigt mit ca. 30 Punkten pro Woche weiter an. Im Intraday-Zeitbereich verläuft eine weitere seit Mitte Oktober gültige Aufwärtstrendgerade mit Startpunkt bei ungefähr 4280 Punkten derzeit ebenfalls bei 4500 Zählern. Im Zuge einer Konsolidierung kristallisiert sich damit der 4500-Punkte-Bereich als solides Unterstützungsniveau heraus.
Auch die Markttechnik deutet derzeit eher auf eine Unterbrechung der in den zurückliegenden vier Wochen relativ hohen Aufwärtsdynamik hin. Denn im Zweistunden-Chart sind aktuell alle Indikatoren abwärts gerichtet, wobei der Random-Walk-Index sogar noch in der extrem überhitzten Zine notiert. Ein Rücksetzer ist aus diesem Blickwinkel bereits mehr als überfällig.


Im Fokus: RWE
Kampf um 200-Tage-Linie vorerst gewonnen

Die Aktie des Versorgers RWE gehörte seit März dieses Jahres zu den Underperformern unter den Dax-Titeln. Denn in den zurückliegenden acht Monaten pendelte die Aktie überwiegend zwischen 30 und 35 Euro hin und her, wobei diese Handelsspanne insgesamt fünf Mal durchlaufen wurde. Seit Mitte Juli bewegt sich der Titel kontinuierlich nach oben. Im Zuge von zwei Aufwärtswellen wurde dabei eine Folge von steigenden Tiefpunkten generiert. Gestern war die Aktie mit einem Kurssprung von 3,4 Prozent der drittstärkste Titel im gesamten HDax-Universum. Dabei überwand die Aktie erneut die 200-Tage-Linie, die in den zurückliegenden sechs Handelstagen hart umkämpft war. Mit einem Schlusskurs von 33,23 Euro notiert das Wertpapier jetzt knapp vier Prozent über der langfristigen Durchschnittslinie, die aktuell bei etwa 32 Euro verläuft.
Aus charttechnischer Sicht befindet sich auf der Oberseite im Bereich von 34 Euro der nächste markante Widerstand, der durch drei Hochpunkte seit April dieses Jahres definiert wird. Bei einem Break nach oben wäre der Weg bis zum Jahreshoch bei 38,65 Euro, das am 08. Januar markiert wurde, frei. Darüber würde RWE in Kursgebiete vordringen, die letztmals 2011 auf dem Kurszettel standen. Unterstützung erhält die Aktie zudem durch die Markttechnik. Denn alle Indikatoren befinden sich auf Tagesbasis mit steigender Tendenz noch im unteren Bereich der jeweiligen Kaufzonen und bieten damit noch reichlich Potenzial auf der Oberseite.


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