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TRADERS´ Briefing 760 - 12.11.2021

Index-Check: DAX
Dax erneut mit neuem historischen Verlaufshoch

Der Dax setzte gestern seine schwankungsarme und trendlose Phase den sechsten Tag in Folge oberhalb der 16.000-Punkte-Marke fort. Am Vormittag markierte der deutsche Leitindex nach einem kleinen Zwischenspurt sogar ein neues historisches Verlaufshoch bei 16.115 Zählern. Damit überschritt das Barometer zudem erstmals in seiner Geschichte die 16.100-Punkte-Grenze. Der Schlusskurs wurde dagegen etwas tiefer bei 16.083 Punkten festgestellt. Aber auch dieser marginale Kursanstieg von 0,1 Prozent war zumindest ein neuer Rekord auf Schlusskursbasis. Gleichzeitig bestätigte der Dax damit auf allen Zeitebenen den laufenden Aufwärtstrend. Das nächste Kursziel auf der Oberseite bleibt daher unverändert die runde 17.000er-Marke.
Aus charttechnischer Sicht verläuft die Aufwärtstrendgerade, die ihren Ursprung am 06. Oktober im Bereich von 14.850 Punkten hat, aktuell bei 15.925 Punkten und steigt mit ca. 30 Punkten pro Tag weiter an. Sollte diese Auffanglinie nach unten durchstossen werden, dann würde sich Abwärtspotenzial bis zur nächsten Unterstützung bei etwa 15.800 Zählern eröffnen. Auch die Markttechnik ist kurzfristig unverändert als bullisch einzustufen. Denn alle Indikatoren im Zweistunden-Chart notieren nach wie vor in der Kaufzone, wobei sich lediglich der Random-Walk-Index bereits in der Nähe der überhitzten Zone befindet.


Index-Check: S&P 500
US-Börsen mit halbherziger Erholung

 

 

Nach dem Rücksetzer vom Mittwoch konnten sich sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq 100 gestern wieder leicht erholen. Dagegen setzte der Dow Jones den Kursrückgang fort. Das Blue-Chip-Barometer fiel vom Start weg kontinuierlich bis zum Handelsende nach unten und schloss mit einem Minus von 0,4 Prozent unterhalb der 36.000er-Marke bei 35.921 Zählern. Für die Hälfte dieses Kursrückgangs war die Aktie von Walt Disney verantwortlich, die fast sieben Prozent an Wert verlor. Der S&P 500 begann zunächst bei 4651 Punkten mit fünf Punkten über dem Vortagesschlusskurs. Danach pendelte der Index in einem relativ langweiligen Handel zwischen ca. 4650 und 4660 Zählern. Der Schlusskurs wurde im unteren Bereich dieser Kursspanne bei 4649 Punkten festgestellt, was einem Kursgewinn von 0,1 Prozent entsprach. Nach dem Rücksetzer vom Vortag in Höhe von knapp einem Prozent fiel die Erholung damit eher mager aus. Das deutet darauf hin, dass noch weiteres Abwärtspotenzial vorhanden ist.
Vonseiten der Charttechnik besteht weiteres Abwärtspotenzial bis zur Trendgeraden von Anfang Oktober, die aktuell bei ca. 4515 Punkten verläuft. Darüber befindet sich bei 4550 Zählern eine weitere charttechnisch wichtige Auffanglinie. Und auch das markttechnische Bild lässt noch weiter fallende Kurse zu. Denn der Random-Walk-Index auf Zweistunden-Basis notiert nach wie vor im überhitzten Bereich. Dabei weisen aktuell alle Indikatoren in dieser Zeitzone eine fallende Tendenz auf. Die Konsolidierung dürfte sich in den nächsten Tagen daher noch weiter fortsetzen.


Im Fokus: Siemens
Dax-Schwergewicht mit neuem Allzeithoch

Nach der Bekanntgabe von soliden Geschäftszahlen, die durch die Bank über den Schätzungen der Analysten lagen, konnte die Aktie von Siemens gestern deutlich zulegen. Zudem regt die bevorstehende Aufspaltung des Konzerns die Phantasie der Anleger an. Mit einem Kursanstieg von 2,9 Prozent zählte die Aktie gestern zu den stärksten Titeln im gesamten HDax-Universum. Der Schlusskurs von 151,16 Euro markierte zudem ein neues Allzeithoch. Gleichzeitig wurde das bisherige historische Verlaufshoch, das am 17. September bei 151,86 Euro markiert wurde, mit einem Tageshoch von 152,42 Euro ebenfalls knapp überschritten. Demnach kann die Korrektur, in deren Verlauf der Kurs zum Monatswechsel September/Oktober von ungefähr 150 Euro bis auf ein Kursniveau von ca. 135 Euro zurückfiel, jetzt zu den Akten gelegt werden. Dabei stimmt positiv, dass der Kurs von Siemens im Oktober mehrmals die 200-Tage-Linie, die inzwischen mit steigender Tendenz bei 138,05 Euro notiert, erfolgreich verteidigen konnte. Damit scheint die Aktie im Bereich der langfristigen Durchschnittslinie eine solide Unterstützung zu haben.
Auf der Oberseite würde sich im Fall eines nachhaltigen Ausbruchs über das 150-Euro-Niveau weiteres Aufwärtspotenzial bis zur runden Marke bei 200 Euro eröffnen. Daneben wird der Aufwärtstrend durch eine solide Markttechnik gestützt. Denn auf Tagesbasis befinden sich alle Indikatoren mit hohem Aufwärtsmomentum in der Kaufzone, ohne bislang überhitztes Territorium erreicht zu haben.


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