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TRADERS´ Briefing 748 - 10.09.2021

Index-Check: DAX

Dax erweist sich als widerstandsfähig

Beim Dax setzte sich gestern zunächst die Kursschwäche der beiden Vortage fort. Der Eröffnungskurs lag mit 15.499 Punkten bereits 110 Punkte unterhalb des Vortagesschlusskurses. Danach fiel der deutsche Leitindex unmittelbar weiter bis auf ein Tagestief von 15.454 Zählern. Von dort begann eine Aufwärtsbewegung, die bis zum Sitzungsende anhielt. Der Dax stieg vom Tagestief kontinuierlich bis auf ein Tageshoch von 15.693 Zählern. Kurz vor Handelsende drückten Gewinnmitnahmen den Schlusskurs auf 15.623 Punkte nach unten. Nach dem Bruch der charttechnisch bedeutenden 15.800-Punkte-Barriere konnte der Index dennoch vorerst die Auffangzone zwischen 15.400 und 15.500 Punkten erfolgreich verteidigen. Sollte dem Barometer jetzt auch noch eine rasche Rückeroberung des 15.800-Punkte-Widerstands gelingen, dann wäre der Weg auf ein neues Allzeithoch wieder frei. Dagegen müsste bei einem Bruch der 15.400-Punkte-Unterstützung mit einem weiteren Kursrückgang bis in den Bereich von 14.800 bis 15.000 Zählern gerechnet werden. Das markttechnische Bild signalisiert aktuell weiteren Korrekturbedarf. Denn die Indikatoren im Zweistunden-Chart haben mit einem kleinen Time-Lag in den Verkaufsmodus gedreht. Dabei befinden sich die Indikatoren jedoch noch im oberen Bereich der Verkaufszonen, sodass hier auch jederzeit wieder Kaufsignale generiert werden könnten.

TRADERS´ Briefing 10.09.2021 DAX Chart 1 TRADERS´ Briefing 10.09.2021 DAX Chart 2

Index-Check: S&P 500

Konsolidierung an den US-Börsen setzt sich fort

Bei den drei führenden US-Börsenbarometern Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 waren gestern trotz einer freundlichen Eröffnung zum Handelsschluss jeweils Kursrückgänge von ca. 0,4 Prozent zu verzeichnen. Dabei schloss der S&P 500 bei 4493 Punkten erstmals seit dem 26. August wieder unterhalb der 4500er-Marke, nachdem der Index im Tageshoch noch bei 4530 Zählern notierte. Damit ist der Markt seit Monatsbeginn zwar leicht nach unten abgekippt. Allerdings sind die Aufwärtstrends in allen Zeitebenen noch intakt. Denn die im Zweistunden-Chart seit November des vergangenen Jahres verlaufende Aufwärtstrendgerade verläuft derzeit bei etwa 4440 Punkten und steigt mit ungefähr fünf Punkten pro Tag weiter an. Darunter notiert aktuell der GD(200) bei 4420 Punkten. Erst mit einem Fall unter dieses Kursniveau müsste der Aufwärtstrend neu bewertet werden. Dabei gilt es jedoch zu berücksichtigen, dass der S&P 500 in diesem Jahr bereits acht Mal am GD(200) auf Zweistunden-Basis nach oben abprallte. Bei einem Fall unter diese Auffanglinie würde sich dagegen unmittelbar weiters Abwärtspotenzial bis ungefähr 4240 Punkten eröffnen. Vonseiten der Markttechnik überwiegen derzeit zwar noch die Kaufsignale, da alle Indikatoren im Intraday-Zeitbereich nach wie vor in der Kaufzone notieren. Allerdings ist die Tendenz inzwischen deutlich abwärts gerichtet, womit sich die Lage hier zusehends eintrübt.

 TRADERS´ Briefing 10.09.2021 S&P 500 Chart 1 TRADERS´ Briefing 10.09.2021 S&P 500 Chart 2

Im Fokus: Eckert & Ziegler

Aktie derzeit nicht zu stoppen

Die Aktie des Medizintechnikunternehmens Eckert & Ziegler ist im bisherigen Jahresverlauf mit einem Kursgewinn von mehr als 190 Prozent der Top-Performer am deutschen Aktienmarkt. Auch gestern führte der Titel mit einem Kursanstieg in einem allgemein bärischen Börsenumfeld mit einem Kurssprung von 4,5 Prozent die Gewinnerliste im HDax mit deutlichem Vorsprung an. Mit dem Schlusskurs von 133,80 Euro brach die Aktie über den Widerstand bei 130 Euro, der sich seit Mitte August etabliert hatte, nach oben aus. Gleichzeitig wurde damit das bisherige Allzeithoch, das am 16. August bei 131 Euro markiert wurde, überboten. Da es in charttechnisch unbekanntem Terrain definitionsgemäß keine weiteren Widerstände mehr geben kann, gelten nun die runden Zahlen als Anlaufmarkten. Damit ergibt sich für Eckert & Ziegler die 150er-Marke als nächster Anlaufpunkt. Mittelfristig ist dieser überaus trendstarken Aktie sogar ein Kursanstieg bis auf 200 Euro zuzutrauen. Auf der Unterseite gilt dabei das Ausbruchsniveau bei 130 Euro als erste solide Unterstützung, darunter befindet sich bei 120 Euro eine weitere Auffanglinie. Aus der Perspektive der Markttechnik befinden sich die Indikatoren auf Tagesbasis bereits seit Dezember des vergangenen Jahres ununterbrochen in der Kaufzone. Dabei sind derzeit jedoch bereits erste Überhitzungserscheinungen zu erkennen, die mit weiter steigenden Kursen die Aufwärtsdynamik zunehmend abbremsen könnten.

TRADERS´ Briefing 10.09.2021 Eckert & Ziegler im Chart

 

Liebe Leser,

aus gesundheitlichen Gründen muss das Briefing leider ab dem 15.09.2021 für ca. vier Wochen ausfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns bereits auf ein Wiedersehen nach dieser Pause.

Ihr TRADERS´ Briefing Team


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