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TRADERS´ Briefing 746 - 08.09.2021

Index-Check: DAX

Dax erneut im Rückwärtsgang

Nach der vielversprechenden Aufwärtsbewegung zum Wochenbeginn legte der Dax gestern schon wieder den Rückwärtsgang ein. Bereits der Eröffnungskurs lag mit 15.917 Zählern um 15 Punkte unter dem Vortagesschlusskurs. Danach pendelte der deutsche Leitindex bis zum Nachmittag in einer Handelsspanne zwischen 15.870 und 15.920 Punkten, bevor in den letzten beiden Handelsstunden eine Verkaufswelle einsetzte. Dabei fiel der Dax bis auf ein Tagestief von 15.827 Punkten zurück, bevor der Schlusskurs bei 15.843 Zählern festgestellt wurde. Auf der einen Seite misslang dem Index damit erneut der Sprung über die runde 16.000er-Marke. Auf der anderen Seite konnte der Dax jedoch die wichtige Unterstützung bei 15.800 Punkten verteidigen. Damit bleibt die Chance auf einen Ausbruch auf der Oberseite weiterhin gewahrt.

Aus charttechnischer Sicht läuft der Dax immer weiter in die Spitze eines gleichseitigen Dreiecks hinein, das durch die seit Ende Juli bestehende Aufwärtstrendgerade und die Abwärtstrendgerade mit Ursprung im Allzeithoch vom 13. August bei 16.030 Punkten aufgespannt wird. Der Schnittpunkt beider Linien erfolgt Mitte September bei knapp 15.900 Punkten. Vorher dürfte es jedoch zu einem Ausbruch aus dieser Chartformation kommen. Bei einem Break nach oben könnte der Dax endlich die 16.000-Punkte-Marke nachhaltig überwinden. Dagegen würde sich bei einem Ausbruch nach unten weiteres Abwärtspotenzial bis zur nächsten Auffangzone zwischen 15.400 und 15.500 Punkten eröffnen.

In Bezug auf die Markttechnik überwiegt derzeit noch das bullische Szenario. Denn die Indikatoren im Zweistunden-Chart befinden sich noch alle in der Kaufzone. Allerdings haben die Indikatoren seit gestern Momentum nach unten aufgenommen, sodass es jederzeit zu ersten Verkaufssignalen kommen kann.

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Index-Check: S&P 500

Uneinheitliche Entwicklung am US-Aktienmarkt

Nach dem Feiertag zum Wochenbeginn war gestern am ersten Handelstag in dieser Woche an den amerikanischen Börsen eine uneinheitliche Tendenz zu beobachten. Während die beiden Blue-Chip-Barometer Dow Jones und S&P 500 um 0,8 Prozent und 0,3 Prozent nachgaben, legte der Nasdaq 100 um 0,2 Prozent bzw. 23 Punkte auf den neuen historischen Rekordschlusskurs von 15.676 Punkten zu. Dabei waren jedoch die drei Schwergewichte Alphabet, Amazon und Apple mit Kursanstiegen zwischen 0,9 und 1,5 Prozent für nahezu 50 Indexpunkte verantwortlich. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die restlichen 97 Indexaktien zusammen ein Minus von ca. 27 Punkten verursachten. Die Rekordserie beim Technologiebarometer wird damit zunehmend von einer immer geringeren Anzahl von Aktien getragen.

Trotz des Kursrückganges war die Schwankungsbreite beim S&P 500 gestern erneut sehr gering. Zwischen dem Tagestief bei 4513 Punkten und dem Tageshoch bei 4535 Zählern lagen gerade einmal 23 Punkte oder umgerechnet ein halbes Prozent. Seit dem 30.August verharrt der S&P 500 damit in sechs Handelstagen in einer Trading-Range zwischen 4515 und 4545 Punkten. Je länger diese schwankungsarme Phase anhält, umso heftiger dürfte der anschließende Trendimpuls ausfallen. Bei einem Break auf der Oberseite wäre das nächste Kursziel die runde 4600er-Marke. Dagegen träfe der Index auf der Unterseite bereits bei 4460 Zählern auf eine solide Unterstützung.

Vonseiten der Markttechnik wird weiterhin das bullische Szenario favorisiert, da sich die Indikatoren im Zweistunden-Chart nach wie vor im oberen Bereich ihrer jeweiligen Kaufzonen befinden.

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Im Fokus: Hannover Rück

Aktie unmittelbar vor Ausbruch über bedeutenden Widerstand

Die Aktie des Rückversicherungskonzerns Hannover Rück legte gestern um 0,7 Prozent zu und gehörte damit in einem überwiegend bärischen Börsenumfeld zu den Gewinnern im HDax-Universum. Dabei schob sich der Titel mit einem Schlusskurs von 156,90 Euro unmittelbar vor einen wichtigen Widerstand bei 158 Euro. Von diesem Kursniveau prallte der Kurs seit Mitte Juni dieses Jahres bereits drei Mal nach unten ab. Sollte der Ausbruch auf der Oberseite dieses Mal gelingen, dann würde die Aktie lediglich bei 166 Euro noch auf einen kleineren Widerstand stoßen, bevor das Allzeithoch, das am 17. Februar 2020 bei 192,80 Euro markiert wurde, in den Fokus rücken würde. Auf der Unterseite wird Hannover Rück durch die 200-Tage-Linie, die aktuell bei ca. 145 Euro verläuft, abgesichert. Darunter befindet sich bei aktuell 142 Euro die Aufwärtstrendgerade, die ihren Ursprung am zyklischen Tief vom März 2020 bei ungefähr 100 Euro hat.

Aus markttechnischer Sicht überwiegen die Chancen für einen Break nach oben. Denn die Indikatoren auf Tagesbasis befinden sich erst seit Mitte August in der Kaufzone und haben auf der Oberseite noch jede Menge Luft.

TRADERS´ Briefing 08.09.2021 Hannover Rück


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