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TRADERS´ Briefing 743 - 03.09.2021

Index-Check: DAX
Dax klebt weiterhin an 15.800-Punkte-Unterstützung

Der Dax war gestern nicht aus der Reserve zu locken. Zunächst startete der Index nahezu unverändert bei 15.814 Punkten und stieg am Vormittag bis auf ein Tageshoch von 15.875 Zählern. Danach fiel das Barometer wieder in den Bereich des Vortagesschlusskurses bei 15.824 Punkten zurück und pendelte sich auf diesem Kursniveau aus. Der Schlusskurs wurde bei 15.841 Punkten festgestellt, was einen Kursgewinn von gerade einmal 17 Punkten bzw. 0,1 Prozent bedeutet. Entscheidend ist jedoch die Tatsache, dass die charttechnisch bedeutende Unterstützung bei 15.800 Punkten erneut verteidigt werden konnte. Aus charttechnischer Sicht bildet sich im kurzfristigen Zeitfenster zudem immer mehr die Formation eines Dreiecks heraus. Dieses wird durch eine seit Anfang August bestehende Aufwärtstrendgerade und die Abwärtstrendgerade mit Ursprung im Allzeithoch gebildet. Die obere Begrenzung befindet sich aktuell bei etwa 16.000 Punkten und auf der Unterseite verläuft die Trendgerade derzeit bei knapp 15.800 Zählern. Eine Trendentscheidung steht damit unmittelbar bevor.
Bei einem Ausbruch nach oben würde der Dax mit dem Erreichen eines neuen Allzeithochs anschließend die 17.000er-Marke ins Visier nehmen. Dagegen müsste auf der Unterseite mit einem Durchrutschen bis in den Bereich der 15.000-Punkte-Marke gerechnet werden. Aus der Perspektive der Markttechnik überwiegen derzeit noch die bullischen Signale, da alle Indikatoren auf Zweistunden-Basis in der Kaufzone notieren. Allerdings ist der Abstand zu den jeweiligen Short-Bereichen nur sehr gering, sodass sich die Lage hier jederzeit zugunsten der Bären verändern könnte.


Index-Check: S&P 500
Neuer Rekord an der Wallstreet

Bei den drei führenden amerikanischen Börsenbarometern Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 waren die Kursausschläge gestern erneut relativ gering. Per saldo gab der Nasdaq 100 um sieben Punkte nach und schloss bei 15.604 Punkten. Dagegen legte der Dow Jones um 0,4 Prozent zu. Mit einem Schlusskurs von 35.444 Zählern notiert das bekannteste Aktienbarometer der Welt nur noch 181 Punkte oder umgerechnet ein halbes Prozent unterhalb des bisherigen Rekordschlusskurses. Einen neuen Rekord stellte der S&P 500 auf. Das Blue-Chip-Barometer verzeichnete bei 4537 Punkten auf Schlusskursbasis eine neue historische Bestmarke. Mit einem Tageshoch von 4546 Punkten stellte der Index zudem einen neuen Verlaufsrekord auf. Damit wurde der im März des vergangenen Jahres bei etwa 2200 Zählern eingeleitete Aufwärtstrend einmal mehr auf allen Zeitebenen bestätigt. Vom zyklischen Tief bei knapp 2200 Punkten im März 2020 legte der Index in der Spitze bereits um 107 Prozent zu.
Dabei zeichnen sich auf Basis der Chart- und auch der Markttechnik weitere Kursgewinne ab. Das nächste Kursziel auf der Oberseite ist zunächst die runde 4600er-Marke. Diese bullische Sichtweise wird auch durch die Indikatoren im Zweistunden-Chart bestätigt. Diese befinden sich derzeit alle im oberen Bereich ihrer jeweiligen Kaufzonen, wobei bis zum überhitzten Bereich noch etwas Luft vorhanden ist. Abgesichert wird die Aufwärtsbewegung durch eine erste Unterstützung bei ca. 4470 Punkten.


Im Fokus: Delivery Hero
Aktie unverändert im Hausse-Modus

Mit einem Kursanstieg von 2,5 Prozent gehörte die Aktie von Delivery Hero, einer weltweit agierenden Online-Bestellplattform für Essen, in einem leicht bullischen Börsenumfeld zu den Gewinnern im HDax. Mit dem Schlusskurs von 131,80 Euro erreichte der Kurs den höchsten Stand seit Anfang Mai dieses Jahres. Dabei hat der Titel in den zurückliegenden drei Handelstagen eine hohe absolute und auch relative Stärke gezeigt. Denn die Aktie drehte am Dienstag knapp oberhalb der 200-Tage-Linie, die aktuell bei 117,73 Euro verläuft nach oben und schoss seitdem in der Spitze um fast 15 Prozent in die Höhe. Allerdings ist bei Delivery Hero bereits seit Ende des vergangenen Jahres eine sehr hohe Volatilität zu beobachten. Innerhalb von neun Monaten durchlief die Aktie bereits fünf Mal die Handelsspanne zwischen ca. 100 Euro und 130 Euro bzw. zwei Mal sogar 140 Euro auf der Oberseite. Jetzt steuert die Aktie erneut auf die obere Begrenzung dieser breit gespannten Trading-Range zu. Sollte dabei ein Break über das bisherige Allzeithoch, das am 05. Januar dieses Jahres bei 145,40 Euro markiert wurde, gelingen, dann wäre der Weg mittelfristig bis zur nächsten runden Kursmarke bei 200 Euro frei. Auf der Unterseite wird die Aktie zunächst durch den GD(200) und darunter durch die seit Mai gültige Aufwärtstrendgerade bei aktuell etwa 112 Euro abgesichert.
Die markttechnische Situation unterstützt derzeit ebenfalls weiter steigende Kurse. Denn sowohl der Z-Score als auch der Random-Walk-Index befinden sich im mittleren Bereich Ihrer jeweiligen Kaufzonen. Und der Timing-Indikator meandert seit mehreren Tagen um die Nulllinie, sodass hier jederzeit ein nachhaltiges Kaufsignal generiert werden könnte.


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