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TRADERS´ Briefing 742 - 02.09.2021

Index-Check: DAX
Kampf um 15.800-Punkte-Barriere geht weiter

Beim Dax war gestern die nahezu identische Kursentwicklung wie am Vortag zu beobachten. Zunächst eröffnete der deutsche Leitindex bei 15.958 Punkten mit einem Aufwärts-Gap von 123 Punkten oder umgerechnet 0,8 Prozent. Danach stieg der Index weiter bis auf das Tageshoch von 15.982 Zählern, womit das Hoch vom Vortag bei 16.007 Punkten klar verfehlt wurde. Genau wie am Dienstag folgte danach ein dynamischer Rücksetzer, der bis zu einem Tief von 15.773 Punkten führte. Auch hier wurde der untere Extrempunkt vom Dienstag bei 15.762 Punkten nicht ganz erreicht. Zum Handelsende notierte der Dax bei 15.824 Zählern. Damit wurde die charttechnisch relevante Unterstützung bei 15.800 Punkten erneut erfolgreich verteidigt. Der Dax wahrte hierdurch seine Chance auf eine nachhaltige Überwindung der 16.000er-Marke. Danach wäre der Weg mittelfristig bis auf 17.000 Punkte frei. Auf der Unterseite würde sich dagegen das charttechnische Bild mit einem Schlusskurs unterhalb von 15.800 Zählern erheblich eintrüben. In diesem bärischen Szenario könnte der Index bis in die nächste markante Unterstützungszone zwischen 14.800 und 15.000 Punkten zurückfallen.
Vonseiten der Markttechnik bleibt die Lage ebenfalls fragil. Zwar befinden sich derzeit noch alle Indikatoren auf Zweistunden-Basis in der Kaufzone, jedoch mit überwiegend fallender Tendenz, sodass hier jederzeit Wechsel in den Short-Bereich möglich sind.


Index-Check: S&P 500
US-Börsen treten auf der Stelle

Die Kursentwicklungen bei den drei führenden amerikanischen Börsenbarometern verliefen gestern den zweiten Tag in Folge in sehr engen Handelsspannen. Zum Sitzungsende lag der Dow Jones erneut marginal mit 0,1 Prozent im Minus, während der Nasdaq 100 um 0,2 Prozent zulegte. Der S&P 500 stieg um gerade einmal einen Punkt auf 4524 Zähler und schloss damit nahezu unverändert. Zwischen dem Tagestief bei 4522 Punkten und dem Tageshoch von 4537 Punkten lagen gerade einmal 15 Punkte bzw. 0,4 Prozent. Seit Wochenbeginn pendelt das Barometer damit in einer sehr engen Bandbreite von lediglich 25 Punkten. Davor war der Index allerdings in nur sieben Handelstagen um fast vier Prozent gestiegen. Damit könnte es sich bei der jüngsten Seitwärtsphase lediglich um eine Konsolidierung der vorausgegangenen Kursgewinne handeln. Dabei besteht seit November des vergangenen Jahres ein intakter Aufwärtstrend, der bei etwa 3400 Zählern seinen Ausgangspunkt hat. Die dazugehörige Aufwärtstrendgerade verläuft derzeit bei ca. 4410 Punkten. Auf der Oberseite hat der Index dagegen Luft bis zur nächsten runden Kursmarke bei 4600 Punkten.
Aus markttechnischer Sicht überwiegen nach wie vor die bullischen Indikatoren. Im Zweistunden-Chart notieren die Indikatoren in den oberen Bereichen ihrer jeweiligen Kaufzonen, wobei nach oben noch etwas Luft vorhanden ist.


Im Fokus: Commerzbank
Auf dem Weg in den Aufwärtstrendmodus

Mit einem Kursanstieg von 1,1 Prozent landete die Aktie der Commerzbank gestern im Mittelfeld der Gewinnerliste des HDax, der die Kursentwicklung aller Wertpapiere aus Dax, MDax und TecDax abbildet. Mit einem Schlusskurs von 5,37 Euro zeichnet sich bei der Commerzbank ein Ende des Abwärtstrends ab. Dieser wurde Anfang Juni nach dem Erreichen des bisherigen Jahreshochs bei 6,87 Euro eingeleitet. Danach stürzte der Kurs bis auf das Zwischentief von 5,03 Euro Anfang August ab – ein Wertverlust von immer 30 Prozent. Dabei wurde zugleich die 200-Tage-Linie unterkreuzt. Mit dem gestrigen Kursanstieg ist die Aktie auf dem besten Weg, die langfristige Durchschnittslinie, die aktuell bei 5,57 Euro verläuft, zurück zu erobern. Auf diesem Kursniveau existiert ebenfalls eine horizontale charttechnische Barriere, die sich seit Mitte Juli etabliert hat. Ein Break nach oben würde daher substanzielles Aufwärtspotenzial eröffnen, das bis an das Jahreshoch heranreichen könnte. Sollte der Ausbruch auf der Oberseite jedoch scheitern, dann könnte der Titel erneut in den Bereich der Fünf-Euro-Unterstützung zurücksetzen.
Aus dem Blickwinkel der Markttechnik befinden sich zwar derzeit noch alle Indikatoren im Short-Modus. Allerdings notieren der Timing-Indikator und der Z-Score unmittelbar vor der Kaufzone und könnten in Kürze neue Kaufsignale generieren. Und der Random-Walk-Index hat immerhin bereits in der Verkaufszone Momentum in Richtung Kaufbereich aufgenommen.


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