TRADERS´ Briefing 681 - 09.06.2021

Index-Check: DAX
Dax weiterhin in der Warteschleife

Der Dax kam gestern nicht vom Fleck und bewegte sich in der gleichen Kursspanne wie bereits am Montag. Dabei lagen zwischen dem Tagestief bei 15.638 Punkten und dem Tageshoch bei 15.727 Punkten lediglich 89 Punkte oder umgerechnet 0,6 Prozent. Der Schlusskurs wurde mit 15.641 Zählern im unteren Bereich dieser Trading-Range festgestellt und bedeutete ein Minus gegenüber dem Vortagesschlusskurs von 0,2 Prozent. Immerhin war das Ausbruchsniveau aus der vergangenen Woche bei 15.500 Punkten zu keiner Zeit in Gefahr. Damit besteht weiterhin die Chance, dass der Dax in den nächsten Tagen die runde 16.000er-Marke überwinden kann. Im Fall eines Kursrückgangs käme der 15.500er-Marke eine entscheidende Bedeutung zu. Sollte diese Barriere nach unten durchstossen werden, dann könnte sich der jüngste Ausbruch auf der Oberseite als Fehlsignal entpuppen. In diesem bärischen Szenario würde sich weiteres Abwärtspotenzial bis in die massive Auffangzone zwischen 14.800 und 15.100 Punkten eröffnen.
Aus markttechnischer Sicht ist die Lage jedoch unverändert bullisch und hat sich im Vergleich zum Vortag kaum verändert. Insbesondere im Zweistunden-Chart zeigen die Trendpfeile nach wie vor nach oben. Lediglich die überhitzte Situation beim Z-Score könnte sich noch als Spielverderber für die Bullen herausstellen.


Index-Check: S&P 500
US-Anleger warten auf frische Impulse

An den amerikanischen Börsen setzte sich gestern die bereits am vergangenen Freitag eingeleitete Seitwärtsphase fort. Offensichtlich warten die Anleger auf frische Impulse. Diese könnten am morgigen Donnerstag in Gestalt der Inflationsdaten für größere Kursausschläge sorgen. Gestern beendeten die drei führenden Börsenbarometer den Handel mit Kursveränderungen zwischen plus 0,1 Prozent und minus 0,1 Prozent. Dabei schloss der Nasdaq 100 erneut oberhalb der 13.800er-Marke und steuert damit schnurstracks auf das bisherige Allzeithoch bei 14.073 Zählern zu. Der S&P 500 ging dagegen nahezu unverändert bei 4227 Punkten aus dem Handel. Dabei verpasste das Barometer mit einem Tageshoch von 4237 Zählern den bisherigen historischen Verlaufsrekord vom 07. Mai bei 4238 Punkten nur um Haaresbreite. Dies kann jedoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass der Index bereits seit Mitte April mehr oder weniger auf der Stelle tritt. Dementsprechend könnte der nächste Trendimpuls etwas kräftiger ausfallen. Auf der Oberseite könnte mit dem Ausbruch auf ein neues Allzeithoch eine Short-Squeeze den Index sehr schnell um fünf bis zehn Prozent nach oben schieben.
Auf der Unterseite träfe der S&P 500 dagegen zunächst bei 4120 Punkten und darunter im Bereich von 4060 Zählern auf solide Unterstützungen, bevor die 4000er-Marke in den Fokus rücken würde. Vonseiten der Markttechnik überwiegen zurzeit weiterhin die Chancen auf der Oberseite, da die Indikatoren nach wie vor auf allen Zeitebenen im sicheren Bereich der Kaufzone notieren.


Im Fokus: CTS Eventim
Aktie bricht nach oben aus

Der deutsche Marktführer im Bereich Ticketing und Live Entertainment – CTS Eventim – wurde durch den coronabedingten Ausfall von Kulturveranstaltungen seit März des vergangenen Jahres besonders hart getroffen. Umso erstaunlicher ist daher die Tatsache, dass die Aktie, die vor dem Ausbruch der Krise jahrelang zu den Highflyern am deutschen Aktienmarkt gehörte, inzwischen wieder auf ein neues Allzeithoch zusteuert. Dabei war die Aktie vom Zwischenhoch bei 60 Euro im Februar des vergangenen Jahres bis auf ein zyklisches Tief von 25 Euro abgestürzt. Seit Ende März 2020 konnte sich der Titel unter teilweise extremen Kursschwankungen in mehreren Aufwärtswellen innerhalb eines Jahres erneut bis vor die 60er-Marke schieben.
In den zurückliegenden drei Monaten prallte der Kurs jedoch zweimal an dieser hartnäckigen Barriere ab. Gestern gelang im dritten Anlauf der Ausbruch auf der Oberseite. Dieser erfolgte mit einem Aufwärts-Gap und riss eine deutliche Notierungslücke zwischen 58,60 und 59,60 Euro in den Chart. Dabei verpasste das Wertpapier mit einem Tageshoch bei 60,85 Euro den bisherigen historischen Rekordwert von 61,55 Euro, der am 21. Januar 2020 markiert wurde, nur um ca. ein Prozent. Zum Sitzungsende notierte die Aktie bei 60 Euro mit 2,4 Prozent im Plus. Sobald CTS Eventim ein neues Allzeithoch auf Schlusskursbasis erreicht, ist der Weg nach oben frei.
Dabei besteht aus der Sicht der Markttechnik noch erhebliches Aufwärtspotenzial. Denn die Indikatoren auf Tagesbasis haben in der mittleren Kaufzone soeben erst Momentum nach oben aufgenommen. Bei CTS Eventim könnte in Kürze daher der nächste massive Aufwärtsschub erfolgen.


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