TRADERS´ Briefing 680 - 08.06.2021

Index-Check: DAX
Dax verteidigt höheres Kursniveau

Nachdem der Dax in der zurückliegenden Handelswoche vier Rekordhochs in Folge verbuchte, startete das Barometer gestern etwas ruhiger in die neue Woche. Kurz nach der Eröffnung fiel der deutsche Leitindex zwar bis auf ein Tagestief von 15.614 Punkten zurück, danach stieg der Dax jedoch in bekannter Manier wieder an und markierte bei 15.732 Zählern ein neues historisches Verlaufshoch. Allerdings konnte dieses Kursniveau nicht gehalten werden, und der Dax fiel bis zum Sitzungsende auf 15.677 Punkte zurück. Damit gab das Barometer im Vergleich zum Freitagsschlusskurs zwar um 0,1 Prozent nach, dennoch wurde aber mit dem neuen Verlaufshoch der Aufwärtstrend bestätigt. Die runde 16.000er-Marke bleibt unverändert das nächste kurzfristige Kursziel. Darüber hinaus könnte der Index aus charttechnischer Sicht noch deutlich weiter steigen. Denn mit dem Break über den Widerstand bei 15.500 Punkten erfolgte erst in der vergangenen Woche ein Ausbruch über die seit April anhaltende Seitwärtsphase. Auf Basis gängiger Regeln zur Ableitung charttechnischer Kursziele besitzt ein Anstieg innerhalb der nächsten Wochen auf 17.000 Punkte durchaus realistische Chancen.
Unterstützung erhält der Dax dabei durch die Markttechnik. Denn die Indikatoren befinden sich derzeit auf allen Zeitebenen im Long-Modus. Dabei zeichnen sich insbesondere die Indikatoren im Zweistunden-Chart aktuell durch ein besonderes hohes Aufwärtsmomentum aus. Die Rallye könnte deshalb in den nächsten Tagen und Wochen nochmals deutlich an Fahrt gewinnen.


Index-Check: S&P 500
US-Börsen mit verhaltenem Wochenstart

Mit Tagesschwankungsbreiten deutlich unterhalb der Ein-Prozent-Grenze starteten die amerikanischen Börsenbarometer gestern in die neue Handelswoche. Dabei verliefen die Kursentwicklungen bei den führenden Aktienindizes uneinheitlich. Während die beiden Blue-Chip-Barometer Dow Jones und S&P 500 mit 0,4 Prozent und 0,1 Prozent leichte Verluste zu verkraften hatten, legte der Nasdaq 100 um 0,2 Prozent zu. Mit einem Schlusskurs von 13.803 Zählern verteidigte das Technologiebarometer das Ausbruchsniveau von 13.750 Punkten. Aus charttechnischer Sicht ist jetzt der Weg bis zum historischen Verlaufsrekord, der am 29. April bei 14.073 Punkten erreicht wurde, frei. Auch der S&P 500 befindet sich trotz des marginalen Kursrückgangs auf einen Schlusskurs von 4227 Zählern unverändert in Reichweite zum bisherigen Allzeithoch bei 4238 Punkten.
Vonseiten der Markttechnik steht die Ampel ebenfalls weiterhin auf Grün. Denn die Indikatoren verlaufen im Zweistunden-Chart nach wie vor in der mittleren Kaufzone und eröffnen damit noch erheblich weiteres Aufwärtspotenzial. Lediglich durch einen Fall unter die 4170-Punkte-Unterstützung würde sich das aktuell bullische Bild etwas eintrüben. Ein vorläufiges Ende des mittelfristigen Aufwärtstrends wäre dagegen erst bei Kursen unterhalb der 4080er-Marke zu erwarten.


Im Fokus: Merck KGaA
Aktie unmittelbar vor Ausbruch auf neues Allzeithoch

Die Aktie des Darmstädter Pharmaunternehmens Merck entwickelte sich gestern mit einem Kursanstieg von 0,8 Prozent deutlich besser als der Dax, der um 0,1 Prozent nachgab. Dabei schob sich Merck mit einem Schlusskurs von 147,60 Euro bis unmittelbar vor den charttechnisch bedeutenden Widerstand von 150 Euro heran. Im Bereich dieses Kursniveaus liegt ebenfalls das bisherige Allzeithoch, das am 19. April bei 150,10 Euro markiert wurde. Der Widerstand wird zudem seit Mitte Januar bereits zum dritten Mal angelaufen, womit sich hier inzwischen ein Hochplateau bestehend aus drei temporären Hochpunkten bildete. Dementsprechend hoch wäre das Aufwärtspotenzial bei einem Break auf der Oberseite. Nach den Regeln der Charttechnik lässt sich auf Basis der Kursentwicklung seit Juli des vergangenen Jahres ein minimales Kursziel von 190 Euro ableiten, wobei ein Überschießen bis zur runden 200er-Marke durchaus möglich wäre. Auf der Unterseite wird die Aktie durch die Unterstützung bei 143 Euro, die sich in den zurückliegenden zwei Handelswochen herausschälte, abgesichert. Darunter befindet sich bei etwa 136 Euro eine weitere massive Auffanglinie.
Auch das markttechnische Bild spricht derzeit für weiter steigende Kurse. Denn die Indikatoren befinden sich derzeit noch im unteren Bereich der Kaufzone und bieten daher ausreichend Luft nach oben.


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