TRADERS´ Briefing 613 - 02.03.2021

Index-Check: DAX
Dax erobert 14.000er-Marke zurück

Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr überwand der Dax gestern auf Schlusskursbasis die hart umkämpfte 14.000-Punkte-Marke. Dabei zeigte der deutsche Leitindex von Beginn an, wo die Reise hingeht. Denn der Eröffnungskurs lag mit 13.962 Zählern um 176 Punkte oder umgerechnet 1,3 Prozent über dem Freitagsschlusskurs. Danach konsolidierte der deutsche Leitindex bis zur Mittagszeit und begann danach vom Tagestief bei 13.874 Punkten eine Aufwärtsbewegung, die bis zum Sitzungsende anhielt. Dabei stieg der Index kontinuierlich bis auf den Schlusskurs von 14.013 Punkten. Jetzt kommt es darauf an, ob das Barometer diese positive Dynamik für einen weiteren Anstieg auf einen neuen historischen Rekordwert nutzen kann. Hierzu müsste das bisherige Allzeithoch bei 14.169 Punkten überwunden werden. Vom aktuellen Kursniveau würde das einen weiteren Kursanstieg von gerade einmal etwas mehr als einem Prozent bedeuten. Darüber wäre der Weg bis zur nächsten runden Kursmarke bei 15.000 Punkten frei.
Vonseiten der Markttechnik stehen die Ampeln wieder voll und ganz auf Grün. Nachdem der Timing-Indikator im Zweistunden-Chart am vergangenen Freitag ein Verkaufssignal generiert hatte, folgte gestern postwendend ein neues Long-Signal. Daneben drehten auf der gleichen Zeitebene sowohl der Random-Walk-Index als auch der Z-Score hauchdünn über der Verkaufszone nach oben ab. Zugleich überwand der Dax den GD(200) im Intraday-Zeitbereich und schloss oberhalb des adaptiven gleitenden Durchschnitts. Damit überwiegt die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung des bullischen Wochenstarts.


Index-Check: S&P 500
Amerikas Börsen mit bullischem Wochenauftakt

Die führenden US-Börsenbarometer erwischten gestern einen Bilderbuchstart in die neue Handelswoche. Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 legten zwischen 2,0 Prozent und 2,9 Prozent zu, wobei das Technologiebarometer ganz klar die Nase vorne hatte. Tagesgewinner waren jedoch die Small-Caps, die auf Basis des Russell 2000 im Durchschnitt 3,6 Prozent an Wert gewannen. Als Auslöser für diese Kursrallye, die direkt zu Handelsbeginn mit deutlichen Kurssprüngen begann, wurde die Einigung im amerikanischen Kongress für ein weiteres Konjunkturpaket in Höhe von 1,9 Billionen Dollar ins Feld geführt.
Aus charttechnischer Sicht hat sich der Blue-Chip-Index S&P 500 mit dem Schlusskurs von 3902 Punkten wieder bis an die untere Grenze des von Anfang November stammenden Aufwärtstrendkanals herangeschoben. Sollte jetzt auch noch ein Break über die seit dem 16. Februar gültige Abwärtstrendgerade, die aktuell bei etwa 3915 Zählern verläuft, gelingen, dann wäre der Weg bis zum Allzeithoch bei 3950 Punkten frei. Insbesondere die Aufhellung der Lage im Zweistunden-Chart spricht dabei für ein bullisches Szenario. Denn dort prallte der Index mit dem gestrigen Aufwärtsimpuls vom GD(200) nach oben ab. Gleichzeitig befinden sich in diesem Zeitfenster jetzt erneut alle Indikatoren im Kaufmodus. Damit sind kurzfristig weitere Kursgewinne nahezu vorpropgrammiert.


Im Fokus: S&T
Technologieaktie bricht nach oben aus

Mit einem Kurssprung von 4,7 Prozent brach die Aktie des im TecDax gelisteten österreichischen IT-Technologiekonzerns S&T gestern über einen wichtigen Widerstand nach oben aus. Dabei schloss der Titel bei 23,30 Euro auf dem höchsten Stand seit Mitte September des vergangenen Jahres. Zugleich wurde der Abstand zur 200-Tage-Linie, die aktuell im Bereich von 21,30 Euro verläuft, auf fast neun Prozent ausgebaut. Seit der vergangenen Woche hat sich das charttechnische Bild hierdurch erheblich aufgehellt. Denn am Dienstag der Vorwoche markierte S&T bei knapp 20 Euro ein markantes Tief und setzte dabei auf der seit Ende Oktober 2020 bestehenden Aufwärtstrendgeraden auf. Mit dem Abprall nach oben eröffnet sich jetzt weiteres Aufwärtspotenzial bis in den Bereich von 25 Euro. Dort verläuft eine relativ flache Abwärtstrendgerade, die ihren Ursprung im 2018er-Hoch bei ungefähr 28 Euro hat. Darüber würde die Aktie ein Kursniveau erreichen, das letztmals 2003 auf dem Kurszettel zu finden war. Das bis heute gültige Allzeithoch von 84 Euro stammt übrigens noch vom Mai 2001.
Auch das markttechnische Bild spricht derzeit ebenfalls für weiter steigende Kurse. Denn die Indikatoren auf Tagesbasis befinden sich bereits seit Ende Januar in der Kaufzone und haben mit dem jüngsten Aufwärtsimpuls Fahrt nach oben aufgenommen, wobei auf der Oberseite noch ausreichend Luft vorhanden ist.


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