TRADERS´ Briefing 597 - 08.02.2021

Index-Check: DAX
Dax bleibt auf Tuchfühlung zum Allzeithoch

Trotz eines hauchdünnen Kursrückgangs von vier Punkten beendete der Dax die gesamte vergangene Woche mit einem Kursgewinn von 4,6 Prozent und erzielte damit das beste Wochenergebnis seit Anfang November. Zugleich markierte der deutsche Leitindex auf Wochenschlusskursbasis mit 14.057 Punkten einen neuen historischen Rekordstand. Aus charttechnischer Sicht sind die Trendpfeile nach dem kräftigen Aufwärtsimpuls in der vergangenen Woche in allen Zeitebenen aufwärts gerichtet. Sollte dem Barometer auch noch der Sprung über das bisherige historische Verlaufshoch, das am 08. Januar bei 14.131 Punkten erreicht wurde, gelingen, dann wäre das nächste Kursziel auf der Oberseite die runde 15.000er-Marke. Auf der Unterseite hat sich dagegen im Bereich von 13.500 Zählern eine massive Unterstützung herausgebildet. Diese wird durch das Abwärts-Gap vom 24. Februar 2020, durch die Hochpunkte vom September und Dezember sowie das Januar-Tief definiert.
Auch vonseiten der Markttechnik überwiegen aktuell die bullischen Signale. Auf Tagesbasis notieren alle Indikatoren seit November ununterbrochen in der Kaufzone, ohne bislang überhitztes Terrain erreicht zu haben. Und im Zweistunden-Chart haben die Indikatoren am Dienstag und am Mittwoch der vergangenen Woche neue Kaufsignale generiert. Damit steht einem Anstieg auf ein neues Allzeithoch derzeit nichts mehr im Weg.


Index-Check: S&P 500
Neue Allzeithochs bei führenden US-Börsenbarometern

Am amerikanischen Aktienmarkt purzelten am vergangenen Freitag erneut die Rekorde. Der S&P 500 und der Nasdaq 100 schlossen jeweils auf neuen historischen Höchstständen, während der Dow Jones den bisherigen Rekordschlusskurs lediglich um 0,1 Prozent verpasste. Obwohl die Leitindizes am Freitag jeweils nur um etwa 0,3 Prozent zulegten, können sich die Wochenergebnisse durchaus sehen lassen. Diese lagen zwischen 3,9 Prozent und 5,3 Prozent, wobei der technologieorientierte Nasdaq 100 ganz klar die Nase vorne hatte. Zugleich verzeichneten die Indizes damit ihr bestes Wochenergebnis seit Anfang November.
Der Blue-Chip-Index S&P 500 steuert mit dem Freitagsschlusskurs bei 3889 Punkten schnurstracks auf die 4000er-Marke zu. Vom aktuellen Kursniveau aus gesehen sind das gerade einmal noch knapp drei Prozent. Dabei würde das Barometer zugleich die obere Grenze des seit Anfang November gültigen Aufwärtstrendkanals erreichen. Auf der Unterseite verläuft die dazugehörige Aufwärtstrendgerade derzeit bei ungefähr 3820 Punkten. Auf diesem Kursniveau erscheint der S&P 500 aktuell solide abgesichert zu sein.
Auch das markttechnische Bild, das Ende Januar aufgrund einer Korrektur leicht angekratzt wurde, hat sich inzwischen wieder sichtbar aufgehellt. Alle Indikatoren im Zweistunden-Chart befinden sich jetzt wieder in der Kaufzone, wobei auf der Oberseite teilweise noch reichlich Luft vorhanden ist. Die Statistik spricht damit für weiter steigende Kurse.


Im Fokus: Puma
Bei Puma zeichnet sich ein größerer Trendimpuls ab

In einem insgesamt neutralen Marktumfeld belegte die Aktie des Sportartikelherstellers Puma am vergangenen Freitag mit einem Kursanstieg von 1,5 Prozent den neunten Platz in der MDax-Performanceliste. In der gesamten vergangenen Woche beträgt das Kursplus für den Titel damit fünf Prozent. Allerdings gab Puma seit Jahresbeginn um etwa sieben Prozent nach. Dennoch hat sich bei der Aktie in den vergangenen Wochen eine interessante charttechnische Konstellation herausgebildet, die für diese Woche einen größeren Trendimpuls erwarten lässt. Denn der Kurs von Puma ist in die Spitze eines Dreiecks hineingelaufen, das sich durch die seit Jahresanfang bestehende Abwärtstrendgerade und der seit Ende Januar gültigen kurzfristigen Aufwärtstrendgeraden aufspannen lässt. Auf der Oberseite verläuft die Grenze dabei aktuell bei knapp 86 Euro, während sich die untere Grenze derzeit bei etwa 83 Euro befindet. Der Freitagsschlusskurs lag mit 84,88 Euro nahezu in der Mitte. Bei einem Ausbruch auf der Oberseite wäre das nächste Kursziel das Allzeithoch bei 93,44 Euro, das am ersten Handelstag in diesem Jahr erreicht wurde. Darüber würde die runde 100er-Marke in den Fokus rücken. Sollte die Aktie dagegen nach unten durchbrechen, dann läge die nächste markante Unterstützung im Bereich von 73 Euro.
Aus dem Blickwinkel der Markttechnik hat das Eintreffen des bullischen Szenarios eine höhere Wahrscheinlichkeit. Denn zum einen befindet sich Puma derzeit bei einem Abstand von 14 Prozent zur 200-Tage-Linie in einem stabilen langfristigen Aufwärtstrend. Zum anderen signalisieren sowohl der Random-Walk-Index als auch der Z-Score in der unteren Kaufzone weiteres Aufwärtspotenzial, während der Timing-Indikator derzeit noch als neutral einzustufen ist.


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