TRADERS´ Briefing 593 - 02.02.2021

Index-Check: DAX
Dax auf Erholungskurs

Nach dem Rücksetzer in der vergangenen Woche setzte der Dax gestern zum Wochenstart zur Erholung an. Bereits der Eröffnungskurs lag mit 13.560 Punkten um 127 Zähler oder umgerechnet knapp ein Prozent über dem Freitagsschlusskurs. Kurz danach markierte der deutsche Leitindex bei 13.518 Punkten das Tagestief und pendelte sich nach einem kurzen Zwischenspurt zwischen 13.580 und 13.640 Punkten ein. Der Schlusskurs wurde mit 13.622 Punkten im oberen Bereich dieser Schiebezone festgestellt. Damit hat sich das Barometer bis unmittelbar an den horizontalen charttechnischen Widerstand bei 13.650 Punkte herangeschoben. Bei einem Break auf der Oberseite wäre das nächste Hindernis die seit Anfang Januar gültige Abwärtstrendgerade, die ihren Ursprung im Allzeithoch bei 14.131 Punkten hat und aktuell bei etwa 13.900 Zählern verläuft. Sollte der Dax dagegen erneut nach unten abrutschen, dann würde der Index zwischen 13.000 und 13.300 auf eine massive Auffangzone treffen.
Vonseiten der Markttechnik ist die aktuelle Lage kurzfristig als neutral einzustufen. Denn im Zweistunden-Chart befindet sich der Timing-Indikator im Short-Modus, der Z-Score im Long-Modus und der Random-Walk-Index in der neutralen Zone. Erst der nächste Trendimpuls wird deshalb über die weitere Richtung des Dax entscheiden.


Index-Check: S&P 500
Amerikanischer Aktienmarkt mit vielversprechendem Wochenstart

An den US-Börsen stiegen die Kurse der führenden Aktienbarometer gestern teilweise kräftig an. Spitzenreiter unter den Leitindizes war der technologielastige Nasdaq 100 mit einem Kursaufschlag von 2,5 Prozent, gefolgt vom S&P 500, der um 1,6 Prozent nach oben kletterte. Lediglich das Plus beim Dow Jones fiel mit 0,8 Prozent etwas bescheidener aus. Getragen wurde die Aufwärtsbewegung vor allem von Aktien mit Bezug zum Internet und von Titeln aus dem Halbleitersektor. So waren Microsoft und Intel neben Visa mit Kursgewinnen zwischen 2,2 Prozent und 3,3 Prozent die stärksten Titel im Dow Jones.
Der Blue-Chip-Index S&P 500 eröffnete bei 3731 Punkten bereits mit einem Aufwärts-Gap von 18 Punkten und baute diesen Vorsprung bis zum Sitzungsende auf einen Schlusskurs von 3773 Zählern aus. Im Tageshoch hatte sich das Barometer mit 3784 Punkten bis kurz vor den 3800-Punkte-Widerstand geschoben. Sollte diese Barriere nach oben durchbrochen werden, dann wäre die in der Mitte der vergangenen Woche begonnene Mini-Korrektur bereits wieder beendet. Auf der Unterseite scheint der S&P 500 dagegen im Bereich von 3700 Punkten solide abgesichert zu sein.
Das markttechnische Bild zeigt vor allem im kurzfristigen Intraday-Zeitfenster eine neutrale Situation an. Damit ist in den nächsten Tagen eine volatile Seitwärtsphase zwischen 3700 und 3800 Punkten das wahrscheinlichste Szenario.


Im Fokus: Covestro
Aktie bestätigt Aufwärtstrend mit neuem Verlaufshoch

Die Aktie des Spezialchemieherstellers Covestro gehörte gestern mit einem Kursplus von 3,1 Prozent zu den größten Gewinnern am deutschen Aktienmarkt. Dabei brach die Aktie mit einem Schlusskurs von 57,92 Euro über eine seit Mitte Januar bestehende Konsolidierungsformation nach oben aus und erreichte damit das höchste Kursniveau seit mehr als zwei Jahren. Gleichzeitig bestätigte der Titel damit den im März im Bereich von ungefähr 24 Euro eingeleiteten Aufwärtstrend. Dieser verlief in den vergangenen Monaten sehr stabil, wobei die Aufwärtstrendgerade durch die Tiefpunkte vom vergangenen August und vom November bereits zwei stabile Auflagepunkte vorweisen kann. Aktuell verläuft die Trendgerade bei knapp 49 Euro und steigt pro Woche jeweils um weitere 0,80 Euro an. Hinzu kommt, dass Covestro im Zuge des Aufwärtstrends im vergangenen November die seit Anfang 2018 gültige Abwärtstrendgerade im Bereich von 44 Euro nach oben durchstossen konnte.
Aus charttechnischer Sicht befindet sich der nächste Widerstand auf der Oberseite jetzt erst wieder im Bereich von 64 Euro. Unterstützung bietet aktuell auch die Markttechnik. Denn die Indikatoren notieren bereits seit August in der Kaufzone und bieten noch Luft nach oben. Lediglich der etwas hohe Abstand zur 200-Tage-Linie von aktuell 40 Prozent mahnt etwas zur Vorsicht. Solange jedoch die Unterstützung bei 52 Euro erfolgreich verteidigt werden kann, bleiben die Trendpfeile uneingeschränkt aufwärts gerichtet.


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