EUR/USD-Fahrplan vom 11.07.2012
Berlin, 11. Juli 2012
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Der gestrige Tag brachte uns eher wenig erfreuliche Nachrichten. So konnte der italienische Premierminister, Mario Monti, nicht mehr ausschließen, dass sein Land Geldhilfen aus den vorhandenen Stabilisierungsfonds beanspruchen wird. Zwar zeugen die italienischen Anleihen nicht unbedingt von einer Notlage, jedoch führte diese Aussage zu einem gewissen Druck auf den Euro.
Auch Deutschland konnte die Investoren nicht beruhigen. Das Bundesverfassungsgericht wird voraussichtlich länger (bis zu drei Monate) für die Grundsatzentscheidung brauchen, ob der Beitrag Deutschlands zu den europäischen Stabilisierungsfonds mit der Verfassung konform ist. Im schlimmsten Fall droht uns wieder eine politische Spaltung der EU und somit eine weitere Schwächung des Euro.
Diese und einige weitere Tatsachen werden sich heute sicherlich in der Kursentwicklung widerspiegeln. Schauen wir uns unsere Technische Analyse an:
Das Paar bewegt sich langsam, aber sicher nach unten. Der Tages-RSI befindet sich weit entfernt vom Bereich Oversold. Somit halten wir folgende Szenarien für möglich:
Die Risiken bleiben unverändert, und der Abwärtstrend setzt sich weiter fort. Das Paar nimmt den Kurs von 1,2000 oder sogar das Minimum bei 1,1875 ins Visier. Eine Verbesserung der Situation können wir nur dann erwarten, wenn das Paar zum sekundären Widerstand bei 1,2400 zurückkehrt.
Erst dann wird eine weitere Erholung möglich, und die Widerstände 1,2700 und 1,2750 können getestet werden.

Kommen wir zu unserer Daily-Wave-Analyse.
Vermutlich beobachten wir eine Formierung des Impulses v of (v). Wenn wir mit dieser Vermutung richtig liegen, so erwarten wir eine Kurssenkung im Rahmen der Vollendung dieses Impulses.

Weitere Informationen zu aktuellen Ereignissen/News finden Sie in unserem deutschen Forex-Handelskalender. Dazu gehen Sie bitte über diesen Link: http://www.admiralmarkets.de/analytics/handelskalender/
Im Namen von Admiral Markets wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Ihr Jens Chrzanowski
Managing Director Admiral Markets Deutschland
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