Banges Warten auf die Fed Sitzung: EUR/USD unter Volldampf

Aktien: Banges Warten auf die Fed Sitzung

• Mit Spannung erwarten die Märkte die heutige Fed Sitzung. Man sollte aber einkalkulieren, dass die Fed ihre lockere Geldpolitik nicht drosseln wird.
Nach den Abwärtsrevidierungen für das globale Wirtschaftswachstum und die USA durch die Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds, erscheint das zum aktuellen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich. In Europa setzt sich der Trend zu besseren Konjunkturdaten fort. Die Märkte stehen derzeit unter dem Einfluss äußerst positiver Konjunkturdaten. Die ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland stiegen beispielsweise auf ein Dreimonatshoch. Der Index notiert bei 38,5 Punkten. Zuvor lag der Index bei lediglich 36,4 Punkten.
Vorausgesagt wurden im Schnitt lediglich 38,1 Punkte. Das Ergebnis des ZEW Index gilt als richtungsweisend für den als wichtiger erachteteten ifo-Index, der am kommenden Montag veröffentlicht wird.

Die Exit-Frage - Wenn aus den Tauben in der Notenbank Falken werden

 

Warum Ben Bernanke aber am Mittwoch noch keinen Kurswechsel verkünden wird

Eigentlich sind die neun so genannten Tauben im Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank (FOMC), der aus 12 Mitgliedern besteht, klar in der Mehrheit. Die Tauben stehen für eine sehr lockere Geldpolitik, sind für niedrige Zinsen und wollen die Märkte mit billigem Notenbankgeld versorgen, um so die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Ihre geldpolitischen Gegner sind die Falken, nach denen vorrangiges Ziel einer Notenbank sein sollte, die Inflation zu bekämpfen. Aber gerade diese Gefahr sehen sie in einer durch die Notenpresse finanzierten Konjunkturpolitik. Da seit Jahren immer weniger Falken als Tauben dem FOMC angehören, hatte wie schon sein Amtsvorgänger Greenspan auch der amtierende Notenbank-Präsident Bernanke leichtes Spiel, seinen Kurs bestehend aus Nullzinsen und milliardenschweren Anleihekaufprogrammen durchzuziehen. Aktuell stehen den neun Tauben lediglich drei Falken gegenüber, woraus man schließen könnte, einen Kurswechsel würde es erst mit einem völligen Personalwechsel im FOMC geben. Aber weit gefehlt, so einfach ist es dann doch nicht. Für die liquiditätsverwöhnten Finanzmärkte wird es dann ungemütlich, wenn aus den Tauben zu schnell Falken werden.

Fed-Sitzung und Verfallstag

Es sind vor allem zwei Ereignisse, die in dieser Woche für die Märkte bestimmend sein werden: die Fed-Sitzung bzw. die anschließende Veröffentlichung des Statements zur Sitzung am Mittwochabend (MESZ) sowie der große Verfallst ag am Freitag. Und obwohl beide Ereignisse scheinbar nichts miteinander zu tun haben, sind sie doch sehr eng miteinander verknüpft.

Some musings on this week’s volatility

We are rounding off a week where USDJPY rose to a high of 99.30 before crashing to a low of 93.79, the Nikkei fell more than 6% and EURUSD and GBPUSD climbed to their highest level for four months. We will talk more about the events in Emerging markets in our Week Ahead report released later, but needless to say there was carnage in EM FX, which resulted in official intervention in Poland, Turkey, Indonesia, Brazil and India to stem the decline in their currencies.

 

USDJPY: is 90.00 on the cards?

USDJPY took another lurch lower overnight, dropping another 200 pips. This cross is at its lowest level since early April.

So is Abenomics unravelling? In our view it is a combination of the 2 factors:

1, uncertainty about the timing of Fed tapering, spooking stock markets and causing a flight to safety.

2, Signs that the BOJ may not be as committed to its stimulus plan as the market thought it was.