Sie befinden sich hier: HomeCommunityForum
|
Willkommen,
Gast
|
THEMA: Dritte "Trading-Universiade“ von Directa
TFOA Augsburg zaubert sich mit geschicktem Aktienh 13 Jun 2012 15:29 #1241
|
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
der vom italienischen Onlinebroker Directa S.I.M.p.A. organisierte Tradingwettbewerb für europäische Hochschulen nähert sich dem Ende der vierzehnten Handelswoche zu. Auch diese Tradingwoche brachte große Überraschungen mit sich. Das Augsburger Team TFOA bewies wieder einmal mehr ein geschicktes Händchen beim Handeln von Aktienwerten. Insbesondere das Wertpapier der italienischen Bank UniCredit hat es dem Team angetan, hier wechselten oft Positionen, mittlerweile im fünfstelligen Stückzahlenbereich, zu Gunsten der Juniortrader die Besitzer. Das Team hat seit dem Beginn der Online-Trading-Universiade fünfzig Geschäfte getätigt und sich nahezu immer ein paar Cents gesichert. Alles in Allem schlägt mittlerweile eine satte Performance in Höhe von 89,52 Prozent auf das Konto des Teams auf. Besonders bewundernswert im direkten Vergleich zu anderen Teams: hier wird ein gemäßigter Hebel gehandelt, die Studenten dieser Hochschule verstehen in der Tat etwas vom Handel. Der Hebel blieb und bleibt gemäßigt institutionell, die Performance wird über das Können hereingefahren. Ein großes Lob an Dominik Gerbing, Tobias Brickel, Florian Meurs und den Capitano der Mannschaft Alexander Hempfing. Jungs, weiter in diesem Tempo, die Aktionen von der Vorwoche, wo eine drei vor der Performance stand, bitte unterbinden und der erste Platz ist Euch sicher. Jetzt gibt es keinen Grund mehr für unüberlegte Operationen, einfach normal weiterhandeln. Das französische Team Les Disciples de Fibonacci von der IUTC Lille hat sich dagegen zu sehr auf den Lorbeeren ausgeruht. Die Franzosen konnten sich zum Beginn der Universiade mit einem Trade auf den australischen Dollar 81,45 Prozent Gewinn sichern und seitdem hat sich nicht mehr viel getan. So bleibt diese Woche dem Team nur der zweite Platz. Das Kontrastprogramm: Die Juniorhändler von der IAE G. Eiffel Paris, Leveraged Alpha, heizen dem vorderen Feld der Rangliste mittlerweile richtig mächtig ein. Eines ist sicher, das Team versteht es zumindest vorläufig mit Hilfe des Hebels viel Alpha zu generieren, hier steht ein Gewinn in Höhe von 69,85 Prozent auf dem Zähler der Franzosen. Die Universität Heidelberg hat das 21.ste Geschäft im Micro-Currency-Future getätigt und konnte sich um zwei Prozent verbessern. Mittlerweile stehen schöne 53,42 Prozent Plus im Buch der Heidelberger. Das ist gut, aber hier muss in Zukunft mehr kommen. Die Mannschaft hat sich bisher auf den Euro konzentriert und selbstverständlich wartet das Team gegenwärtig auf die Wahlentscheidung des griechischen Volkes, denn diese wird maßgeblich die weitere Richtung der europäischen Zentralwährung beeinflussen. Wir werfen zunächst zusammen einen Blick auf die Platzierungen der übrigen deutschsprachigen Teams. HBK von der Universität Hamburg befindet sich mit einem Zuwachs in Höhe von 16,73 Prozent auf dem siebten Platz. Dieses Team hat bisher für ihre Depotgröße den etwas zu großen Mini-S&P-500-Future gehandelt. Osna-Trade von der Hochschule Osnabrück liegt mit einem Minus von 0,19 Prozent auf Platz vierzehn, im Tracking record steht zum jetzigen Zeitpunkt nur ein Trade. Und zu guter Letzt, unsere Nachbarn, die Österreicher: 16. Platz, Team BFI von der University of applied sciences in Wien mit minus 0,65 Prozent. Nun zu den übrigen Platzierungen im vorderen Feld: Insert Coin von der Giurisprudenza BG, gegenwärtig auf dem fünften Platz, kann einen Gewinn in Höhe von 33,69 Prozent vorweisen. Das spanische Team Turin2Barna von der Uni. Internacional Catalunya ist der Newcomer schlechthin, im Auszug des Teams liest man diese Woche ein Depotzuwachs von 19,06 Prozent. Diese gilt es jetzt zu halten. Sehr geehrte Leserinnen und Leser, im nachfolgenden können Sie das Interview mit den Herren Keno Rogga, Alexander Tuchel und Johann Trenkle von der Universität Oldenburg (Croco-Trader) genießen: 1. Wie viele Jahre Handelserfahrung mit Echtgeld haben Sie oder Ihr Team oder stellt die Online-Trading-Universiade die erste Exposition zu den Kapitalmärkten dar? Unser Tradingteam hat eine durchschnittliche Erfahrung von etwa 1,5 Jahren im aktiven Handel mit Aktien, Derivaten und Devisen, wobei sich speziell das Day-Trading erst in den letzten 5-6 Monaten bei uns etabliert hat. Die Trading-Universiade stellt für uns somit nicht die erste Exposition zu den Kapitalmärkten dar, aber dennoch eine sehr gute Möglichkeit entwickelte Strategien risikolos an der Börse umzusetzen. 2. Welche Instrumente handeln Sie und Ihr Team am liebsten? Aufgrund der gegenwärtigen Situation an den Finanzmärkten haben wir bis zum jetzigen Zeitpunkt vorrangig den Future auf den CAC40 gehandelt, denn unsere Strategie hat sich bislang primär darauf fokussiert kurzfristige Gewinne direkt zu realisieren und dies mit dem Future am besten umzusetzen ist. In Anbetracht unserer Analysen im S&P 500, Crude Oil und dem Euro werden jedoch auch die Futures dieser Basiswerte mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit in den nächsten Handelstagen oder –wochen bei uns zum Einsatz kommen. Erlauben es die gewählten Einstiege und Stopps, werden wir dann auch versuchen Swing- oder Positionstrades aufzubauen und die Gewinne länger laufen zu lassen. Auf den direkten Handel mit Aktien, oder anderen derivativen Instrumenten, als dem Future, werden wir vermutlich im Verlauf der Trading-Universiade nicht mehr zurückgreifen. 3. Würden Sie Ihren Handelsentsatz in wenigen Worten zusammenfassen? Vertrauen Sie eher auf makroökonomische Daten, benutzen Sie und Ihr Team technische Analyse oder vertrauen Sie eher auf Ihre Intuition? Unser Handelsentsatz schließt die Betrachtung makroökonomischer Daten weitestgehend aus. Wir konzentrieren uns in erster Linie auf die klassische charttechnische Analyse gepaart mit der Elliot-Wellen-Theorie, welche die Psychologie der Marktteilnehmer in den Charts abbildet. 4. Wie viel Kapital riskieren Sie pro Trade? Haben Sie feste oder psychische Stopps? Unser Tradingstil beruht auf einem striktem Risiko- und Moneymanagement, das, je nach Setup, einen maximalen Verlust von 1 - 3,5% auf das gesamte Depot zulässt. Die Einstiege und Stopps ergeben sich, wie schon erwähnt, aus der charttechnischen Analyse und werden vor jedem Trade festgelegt. Auf diesem Weg versuchen wir eine konstant positive Performance aufzubauen, ohne durch einen „Glückstreffer“ und All-In Taktik auf den vorderen Plätzen zu landen. 5. Passen Sie Ihre Stopps an die Volatilität an oder geben Sie den Trades unabhängig von der Marktlage immer gleichviel Raum zum Atmen? Wir passen unsere Stopps nicht an die Volatilität an, sondern eher an die Zeitebene, aus denen wir unsere Tradingsetups entwickeln. Ergeben sich Trades aus dem 1-Minutenchart, können durchaus auch in dieser volatilen Phase enge Stopps gewählt werden. Es hängt also immer von der Analyse ab, aus denen wir unsere Trades ableiten, wie weit der Stopp entfernt ist und wann Gewinne realisiert werden. Das Directa-Team grüßt Sie ganz herzlich, wünscht Ihnen noch eine angenehme Restwoche und bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit. |
|
|
Teams zeigen erste Ermüdungserscheinungen 20 Jun 2012 19:28 #1272
|
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
in der Online-Trading-Universiade, einer vom italienischen Onlinebroker Directa S.I.M.p.A. organisierten und von der italienischen Börse gesponserten Echtgeld-Trading-Challenge für europäische Hochschulen, zeigen sich in der fünfzehnten Handelswoche erste Ermüdungserscheinungen der jeweiligen Teams. Der nun fortgeschrittene Tradingwettbewerb zerrt an Mensch und Material und verleitet so die Juniorhändler zu Leichtsinnsfehlern, die wertvolle Prozentpunkte und somit Platzierungen in der Rangliste kosten. Das französische Hochschulteam Les Disciples de Fibonacci von der IUTC Lille dagegen hat es wieder einmal geschafft sich durch bloßes Abwarten und Teetrinken mit einer Performance, die schon zu Beginn eingefahren wurde, wir reden hier von 81,45 Prozent Plus, an die Spitze der Rangliste zu setzen. Das ist äußerst clever, denn es werden wertvolle Kraftressourcen gespart und was viel wichtiger ist, die Nerven geschont um die zukünftige Marktlage richtig einschätzen zu können. Standing aside is also a position, dieser Ratschlag flackerte damals oft in meiner Börsensoftware auf. Ich brach ihn zu Beginn morgens oft und war dann den ganzen restlichen Tag damit beschäftigt die Tagesbalance auf eine schwarze Null hoch zu handeln. Das ist eine ziemlich nervige Beschäftigung. Den Tipp sollte sich TFOA von der Hochschule Augsburg auch einmal zu Herzen nehmen. 89,52 Prozent Plus in der Vorwoche, das ist eine Hausnummer, eine Leistung, die es einem schon einmal erlauben sollte eine Woche lang die Schuhe auszuziehen, über die Wiese zu spazieren und Gänseblümchen zu zählen zumal das Wetter momentan auch mitspielt. Diese Woche schlagen leider nur 75,13 Prozent Plus auf das Konto der Junghändler auf. Das ist schade, denn wer auf Platz eins ist, kann Druck durch Nichtstun ausüben und andere zum unüberlegten Handeln verleiten. Wenn die Augsburger dies gelernt haben, dann sind sie Seniorhändler. Diese wissen: wer gewinnen muss, kann leicht verlieren. Momentan steht ihnen nichts im Weg außer der eigenen Impulsivität und Ungeduld, aber mit Jahren legen sich auch diese Probleme. Der Weg ist das Ziel. Wir drücken dem Team ganz fest die Daumen. Ausruhen, klaren Kopf bekommen und bewahren und danach frisch durchstarten. Der Wettbewerb ist noch lang, genug Zeit um schöne Trades zu machen. Auch das Team der Universität Heidelberg hat leicht Prozentpunkte verloren, gegenwärtig weist das Team von Benjamin Kleinsohn eine Performance von plus 48,57 Prozent auf, was aber immer noch für den dritten Platz diese Woche reicht. Auch diese Performance kann sich sehen lassen. Der Ratschlag hier lautet wie bei Augsburg: überlegt, cool und vernünftig. Hier sind mit Sicherheit noch Prozentpunkte nach oben drin, aber mit der Brechstange geht es nicht. TSR Trading Systems von der HWR Berlin, was ist hier schiefgelaufen? 62,31 Prozent Plus am 15. Juni. 3,29 Prozent Plus heute. Die Faustregel lautet: wenn man eine Balance sieht, die einem sehr hoch vorkommt, einfach die Position schließen und den Rechner für zwei Tage ausschalten bis die Euphorie nicht mehr das Denken vernebelt. Schade, das war eine Performance, auf der sich das Berliner Team für einige Zeit hätte ausruhen können. Jetzt fängt man wieder von vorne an. Auf Platz vier haben wir momentan Leveraged Alpha von der IAE G. Eiffel Paris mit einem Gewinn von 47,1 Prozent. Das spanische Team Turin2Barna von der Uni. Internacional Catalunya rollt das Feld von unten auf, diese Woche können die Spanier einen Gewinn von satten 37,81 Prozent vorweisen. Das gegenwärtig beste italienische Team, Insert Coin von der Giurisprudenza BG, ist diese Woche auf dem sechsten Platz, hier ist ein Gewinn von 33,69 Prozent auf dem Depotauszug zu lesen. Rund zehn Teams haben sich vom Beginn an bis jetzt aus dem Rennen verabschiedet. Viele haben noch nicht gehandelt. Meine Hoffnungen liegen auf einem Schach- und Mikroökonomiegenie aus Heidelberg, dem Kopf des zweiten Heidelberger Teams, der seine Genialität noch geschickt versteckt, aber wahrscheinlich sehr bald aufsteigen wird. Pünktlich zum Kinostart von Dark Knight. Ja, Hannes, du bist gemeint. Denn Schwarz gewinnt immer. Der letzte Gedanke ist natürlich ein Produkt der Ermüdung, denn der weise Spieler weiß, dass die Chancen zum Beginn des Spieles zugunsten von Weiß stehen. Er weiß aber auch, dass das richtige Zusammenspiel von Aktivität und Passivität zu einem Patt, der Unio mystica führen. Das ist Passion, eine der Haupteigenschaften der Schutzherrin dieser Challenge, einem Land, aus dem so viele schöne Sachen kommen. Bis zur nächsten Woche, geniessen Sie im nachfolgenden das Interview mit den Herren Dario Dickmann, Taoufik Saoudi und Alexander Haering vom "HBK" Team von der Uni Hamburg. Wie viele Jahre Handelserfahrung mit Echtgeld haben Sie oder Ihr Team oder stellt die Online-Trading-Universiade die erste Exposition zu den Kapitalmärkten dar? Jedes Mitglied verfügt im Schnitt über 1,5 Jahre Handelserfahrung im Bereich des Investing mit Aktien. Als Mitglieder des Hanseatischen Börsenkreises der Universität zu Hamburg e.V. (www.hbk.de) beschäftigen wir uns intensiv mit den Finanzmärkten. Mit Hilfe des Directa Contests nutzen wir die Möglichkeit, das dort erlernte Wissen, im Bereich Trading, umzusetzen. Welche Instrumente handeln Sie und Ihr Team am liebsten? Unsere bevorzugten Instrumente sind Aktien. Jedoch haben wir uns im Rahmen des Contests entschieden den e-mini Future zu handeln, um performance-mäßig mit der starken Konkurrenz mithalten zu können. Würden Sie Ihren Handelsentsatz in wenigen Worten zusammenfassen? Vertrauen Sie eher auf makroökonomische Daten, benutzen Sie und Ihr Team technische Analyse oder vertrauen Sie eher auf Ihre Intuition? Da uns im Team klar war, dass es mit einem diskretionären Ansatz schwierig sein kann einen Konsens zu finden, haben wir uns entschlossen, ein Tradingsystem zu entwickeln. Unsere Backtests haben ergeben, dass ein technisch orientierter Ansatz, auf den kurzen Zeitraum, am erfolgversprechendsten erscheint. Wie viel Kapital riskieren Sie pro Trade? Haben Sie feste oder psychische Stopps? Aufgrund der Positionsgröße des e-mini Futures, haben wir es für nötig empfunden feste Stopps einzuführen. Passen Sie Ihre Stopps an die Volatilität an oder geben Sie den Trades unabhängig von der Marktlage immer gleichviel Raum zum Atmen? Unsere Stopps berechnen sich dynamisch nach der Volatilität. Das Directa-Team grüßt Sie ganz herzlich, wünscht Ihnen noch eine angenehme Restwoche und bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit. |
|
Letzte Änderung: 20 Jun 2012 19:36 von TradingUniversiadeGermany.
|
TFOA Augsburg mit 100.78 Prozent Gesamtgewinn 28 Jun 2012 09:31 #1342
|
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
in der vom italienischen Onlinebroker Directa S.I.M.p.A. organisierten Online-Trading-Universiade für europäische Hochschulen ist es nun auch in der sechszehnten Handelswoche mehr als nur spannend zugegangen. Man kann ruhigen Gewissens und ohne Übertreibung behaupten, dass die diesjährige Universiade eine der Superlative darstellt. Die gekonnten Handelszüge der verschiedenen Teams, eingebettet in dem gegenwärtig volatilen Marktumfeld, treiben die Performance-Kurven durch die Decke, ganz abgesehen davon, dass sich im vorderen Fünftel der Rangliste eine Leistung herauskristallisiert hat, die manch so einem Fondsmanager einiges an Neid heraus kitzeln würde. Das Team TFOA der Hochschule Augsburg hat wieder einmal mehr als nur bewiesen, dass es handeln kann. Ein Blick auf die Performance-Kurve zeigt es ganz deutlich: hier wird gekämpft, Rückschläge werden wegsteckt, man lässt sich nicht entmutigen. Das ist der Geist des wahren Tradings, diese Woche honoriert mit dem ersten Platz und der unglaublichen Performance in Höhe von 100.78 Prozent. Ja, Sie haben richtig gelesen und das nebenbei bemerkt nur mit Aktienhandel, ohne Derivate. 53 Trades wurden seit dem Beginn des Wettbewerbs zwischen die harten Mühlensteine des Marktes vom Team gesetzt, 53 Male wurden die Nerven angespannt, und dies ist nun das äußerst erfreuliche Ergebnis. Die Kunst wird jetzt sein die Gewinne zu behalten, denn selbst wenn hier nicht mehr getradet werden sollte, kann man mit dem Erreichten mehr als nur zufrieden sein. Auf dem zweiten Platz, immer noch mit einem einzigen Trade auf den australischen Dollar, logieren Les Disciples de Fibonacci von der IUTC Lille. 81.45 Prozent wurden hier bereits zum Beginn des Wettbewerbs quasi in die Bücher eingemeißelt, seitdem hat sich nicht mehr viel getan. Diese Leistung beginnt nun aber zu wanken, denn das Team Leveraged Alpha von der IAE G. Eiffel Paris scheint wirklich etwas von der Alphagenerierung zu verstehen, was dem Team diese Woche einen Gesamtgewinn von 80.69 Prozent und somit den dritten Platz verschafft. Viel Luft bleibt hier Lille nicht mehr um sich weiterhin auf den Lorbeeren auszuruhen. Der Vorsprung ist nur noch rasiermesserscharf, hauchdünn, ein schnell schmelzendes Schokoblättchen in der heißen Sonne des Marktes. Auf dem vierten Platz folgt Universität Heidelberg mit 48.57 Prozent Gesamtgewinn. Diese Woche wurden keine Geschäfte mehr getätigt, 25 sind es insgesamt seit dem Beginn der Online-Trading-Universiade, allesamt auf den Micro-Euro-Currency-Future. Mit etwas Abstand hinter Heidelberg rangiert das spanische Team Turin2Barna von der Uni. Internacional Catalunya. 41.87 Prozent steht diese Woche auf dem Zähler der Spanier. Das italienische Team Insert Coin von der Giurisprudenza BG hat unverändert 33.69 Prozent vorzuweisen, was den Italienern den sechsten Platz diese Woche zusichert. Das deutsche Team HBK von der Universität Hamburg WISO hat sich mit seinen 26 Geschäften auf den Mini-S&P500-Future auf den siebten Platz hochgekämpft. 29.77 Prozent Gewinn zieren diese Woche den Kontoauszug der Hamburger. Das ist nice, aber das geht noch besser. Dieser Future-Kontrakt scheint für diese Kontogröße etwas zu groß zu sein. Ein weiteres Hamburger Team, Intelligent Investors von der Uni. Hamburg MIN, kämpft sich fleißig und mit vielen, vielen Trades nach oben. 89 sind es seit dem Beginn, 50 davon auf den Euro-Bund-Future, das macht unterm Strich eine Performance von 22.83 Prozent. In der Rangliste steht das Team momentan auf dem achten Platz, was eine gute Leistung ist. Auch dieser Kontrakt ist mit seinem Tickwert für die Kontogröße etwas too much, eventuell sollte dieses Team die Vola-Falle etwas umgehen indem es auf den etwas gemächlicheren Bobl ausweicht. Alles in allem kann man bis jetzt festhalten, dass die Ergebnisse der Teams insgesamt sehr erfreulich sind. Wie weiter oben angemerkt wird wohl der Hauptteil der Arbeit darin bestehen das bisher Erreichte zu halten. Für die einzelnen Teams bedeutet das im Klartext je nach Ranglistenplatz: Hebel raus und entspannen. Bis zur nächsten Woche, genießen Sie im nachfolgenden das interessante Interview mit den Herren Viktor Hofmann, Janis Natzke, Benjamin Bischoff und Oliver Mertins vom Osna-Trade-Team der Hochschule Osnabrück. Wie viele Jahre Handelserfahrung mit Echtgeld haben Sie oder Ihr Team oder stellt die Online-Trading-Universiade die erste Exposition zu den Kapitalmärkten dar? Unser Team wurde im Rahmen des Börsenvereins der Hochschulen Osnabrück zusammengestellt. Wir haben insoweit bereits an solchen Handelswettbewerben erfolgreich teilgenommen jedoch ohne Echtgeldeinsatz. Unsere privaten Erfahrungen unterscheiden sich hingegen, da wir zum Einen erfahrene Trader mit 16 Jahren Börsenaktivität vorzuweisen haben oder auch Neueinsteiger mit 2-3 Jahren Erfahrung. Auch einen Trade-Neuling haben wir in unserem Team. Echtgeldhandel beansprucht eine ganz andere Verantwortung und das sollen unsere Mitglieder aus erster Hand erfahren. Welche Instrumente handeln Sie und Ihr Team am liebsten? Die Präferenz liegt klar bei Aktien. Dies gilt sowohl bei der Universiade als auch im privaten Bereich. Der Grund dafür bezieht sich auf Analysemöglichkeiten; technische, fundamentale Analyse und relativ geringe Spekulation. Um das Traden interessanter zu machen greifen wir ebenfalls auf ETF’s oder Optionsscheine zurück, was wir auch bei der Universiade im Rahmen des Möglichen durchführen. Würden Sie Ihren Handelsentsatz in wenigen Worten zusammenfassen? Vertrauen Sie eher auf makroökonomische Daten, benutzen Sie und Ihr Team technische Analyse oder vertrauen Sie eher auf Ihre Intuition? Da wir, wie bereits beschrieben, verschiedene Erfahrungen im Trading vorzuweisen haben, können wir gleichfalls auch verschiedene Herangehensweisen anwenden. Zum Einen werden wir stark von makroökonomischen Daten beeinflusst und investieren bzw. desinvestieren entsprechend. Die Frage ist nur wann. Hierzu verwenden einige Mitglieder die technische Analyse und versuchen Trends zu erkennen. Gleichzeitig haben wir unsere Strategie auf den DAX ausgerichtet, wodurch die anderen Mitglieder unseres Teams eine fundamentale Analyse durchführen, um daraus mögliche Potenziale zu interpretieren. Insgesamt verlassen wir uns auf unsere Intuition, die durch Signale aus den Analysen beeinflusst wird. Wie viel Kapital riskieren Sie pro Trade? Haben Sie feste oder psychische Stopps? Da wir mit einem begrenzten Kapital handeln, haben wir uns auf Tradinggrößen von 500-1000 € entschieden, da eine zu breite Streuung nicht die nötige Rendite erbringt. Diese Kapitalteile haben somit einen relativ großen Einfluss auf unser gesamtes Kapital, wodurch wir auf eine stetige Kontrolle angewiesen sind. Unser Risiko haben wir bei etwa 100 € für eine 500€ Investition gesetzt, die wir durch die entsprechende Stimmungslage auch früher abbrechen würden. Wenn man sich einen Verlust von 20 % vorstellt, kommt man unweigerlich auf Krisen-Gedanken. Passen Sie Ihre Stopps an die Volatilität an oder geben Sie den Trades unabhängig von der Marktlage immer gleichviel Raum zum Atmen? Die Volatilität ist zwar ein Risiko was wir bedenken, jedoch erscheint es uns als möglicherweise zu voreilig kurzfristige Schwankungen zu interpretieren. Da wir einen Risk pro Trade festgelegt haben, darf der Titel auch entsprechend atmen, es ist jedoch selbstverständlich, dass wir diesen Verlust nicht abwarten sondern auf Trendumkehrsignale achten. Dabei helfen uns die oben genannten Analysen. Leider sind die letzten Jahre durch starke makroökonomische Schwankungen gekennzeichnet was uns keine „normale“ Chartentwicklung zeigt aber wir sehen wie volatil der Markt sein können, wodurch wir umso genauer auf technische Funktionen, wie 200 Tage Durchschnitt oder Bollinger Bänder achten und unser Trading beeinflussen lassen. Das Directa-Team grüßt Sie ganz herzlich, wünscht Ihnen noch eine angenehme Restwoche und bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit. |
|
|
Leveraged Alpha hebelt sich auf die Spitze 04 Jul 2012 18:02 #1376
|
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die Online-Trading-Universiade, der Echtgeld-Tradingwettbewerb für europäische Hochschulen, organisiert vom italienischen Onlinebroker Directa S.I.M.p.A. , nähert sich dem Ende der siebzehnten Handelswoche zu. Die Spannung nimmt zu, da die Rangliste im Umfeld der volatilen Märkte sehr dynamisch ist und sie es wohl auch weiterhin bleiben wird. So ist diese Woche ein neuer Ranglistenführer zu nennen, es ist das Team Leveraged Alpha von der IAE G. Eiffel Paris mit einem Gesamtgewinn in Höhe von 88,81 Prozent. Auch das französische Team Les Disciples de Fibonacci von der IUTC Lille konnte sich ein zusätzliches Stück vom Kuchen abschneiden und rangiert gegenwärtig auf dem zweiten Platz mit einem Plus von 88,54 Prozent. Diese Vorgehensweise schindet Eindruck, denn es wird gerade so viel gemacht um die hohen Gewinne nicht zu gefährden, aber dennoch in der Rangliste mit den Konkurrenten mitzuziehen, zumal der Vorsprung des ersten französischen Teams mehr als nur hauchdünn ist. Das ist diese Woche dem Augsburger Team TFOA leider nicht gelungen. Wir rufen uns zusammen in Erinnerung, satte 100,78 Prozent Plus zierten noch in der Vorwoche den Kontoauszug der begabten Juniorhändler, eine beachtenswerte Performance, besonders vor dem Hintergrund, das sie mit reinem Aktienhandel erzielt worden war. Es stellt sich die Frage: wieso nehmen sie die Jungs nicht einfach eine Auszeit und geniessen den Ausblick vom Podest? Verdient hätten sie sie allemal und wären immer noch auf Platz eins, doch diese Woche müssen sie leider mit dem dritten Platz und nun nur noch 76,66 Prozent Gesamtgewinn Vorlieb nehmen. Klar, es herrscht Wettbewerbsstimmung, man hat vielleicht zudem Angst, dass die Konkurrenz vorbeizieht, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Pausen sind genauso wichtig mit das Handeln selbst und Standing aside is also a position. Das spanische Team Turin2Barna von der Uni. Internacional Catalunya legt momentan eine so stabile wöchentliche Performancekurve zu, als wäre sie mit dem Lineal gezeichnet worden. Diese Woche zwar kaum verändert mit einem gesamten Zugewinn in Höhe von 68,51 Prozent, aber die letzten Wochen hatten es wirklich in sich, da kaum Ausreißer nach unten vorlagen. Belohnt wird das Vorgehen der Spanier diese Woche mit dem vierten Platz. Das Team der Universität Heidelberg bleibt diese Woche unverändert auf dem fünften Platz. Die Heidelberger haben nach ihren letzten Geschäften auf die europäische Zentralwährung nicht mehr gehandelt, eine schöne Performance von 48,57 Prozent ist hier abzulesen. Das gegenwärtig beste italienische Team, Insert Coin von der Giurisprudenza BG, konnte einen leichten Zugewinn auf nun 37,5 Prozent verbuchen und liegt auf Platz sechs. Das sind eben Teams, die das Gewonnene auch behalten können. Das Team BAFI von der University BFI Vienna konnte sich bis auf ein Plus von 23,43 Prozent hocharbeiten. Die Österreicher sollten diese Taktik auch weiterhin behalten, denn nächste Woche möchten wir ihre Gedanken zum Markt lesen, zumal das Team erfolgreich auf Gold spekuliert, was ihnen diese Woche den neunten Platz zusichert. Das Hamburger Team HBK musste leider etwas vom gewonnenen Ranglistenterrain abgeben. Diese Woche nur noch auf Platz 12, die Performance schrumpft auf 13,14 Prozent. Die Würzburg Buffets schlagen diese Woche zu, es ist das Debut des deutschen Teams. 5,4 Prozent Plus, der sechszehnte Platz, nicht schlecht um in der Rangliste anzuklopfen. Bis zur nächsten Woche, genießen Sie im nachfolgenden das interessante Interview mit den Herren Stephan Abend, Marco Ellinghausen und Vincent Griem vom Team The „Intelligent Investors" von der Universität Hamburg. Wie viele Jahre Handelserfahrung mit Echtgeld haben Sie oder Ihr Team oder stellt die Online-Trading-Universiade die erste Exposition zu den Kapitalmärkten dar? Kein Mitglied unseres Teams verfügt über Praxiserfahrung im Echtgeld-Handel, sodass die Trading Universiade unsere erste Möglichkeit darstellt, Theorie und Erfahrungen aus klassischen Börsenspielen unter realen Bedingungen zu testen. Welche Instrumente handeln Sie und Ihr Team am liebsten? Aufgrund des eher kurzen Investmenthorizonts handeln wir vor allem mit Futures. Im Falle von Ungleichgewichten zwischen den Märkten schlagen wir aber auch gerne mal bei Aktien zu. Würden Sie Ihren Handelsentsatz in wenigen Worten zusammenfassen? Vertrauen Sie eher auf makroökonomische Daten, benutzen Sie und Ihr Team technische Analyse oder vertrauen Sie eher auf Ihre Intuition? Vorwiegend verwenden wir klassische technische Analyse. Da wir es derzeit mit politischen Märkten zu tun haben, schließen wir zum Beispiel an Tagen von EU-Treffen unsere Positionen. Darüber hinaus repräsentieren Kurse unserem Erachten nach im Moment nicht die zugehörigen fundamentalen Daten, sodass sich entsprechende Investments nicht anbieten. Wie viel Kapital riskieren Sie pro Trade? Haben Sie feste oder psychische Stopps? Das riskierte Kapital hängt bei Futures unter anderem von der Margin-Zahlung ab, die von Kontrakt zu Kontrakt variiert. Insgesamt sind wir aber stets mit einem Großteil unseres Kapitals exponiert. Feste Stopps benutzen wir nicht und gehen nur Positionen ein, wenn mindestens ein Teammitglied die Kursentwicklung verfolgen kann. Passen Sie Ihre Stopps an die Volatilität an oder geben Sie den Trades unabhängig von der Marktlage immer gleichviel Raum zum Atmen? Dementsprechend passen wir unsere Stopps nicht an, bei volatileren Märkten lassen wir die Kurse aber schon ein wenig weiter laufen, wenn wir von einer bestimmten Kursentwicklung überzeugt sind. Das Directa-Team grüßt Sie ganz herzlich, wünscht Ihnen noch eine angenehme Restwoche und bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit. |
|
|
TFOA Augsburg setzt sich erneut an die Spitze 11 Jul 2012 16:56 #1402
|
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
wir sind mitten in der achtzehnten Handelswoche des vom italienischen Onlinebroker Directa S.I.M.p.A. organisierten Tradingwettbewerbs für internationale Hochschulen. In der Rangliste hat sich einiges, vor allem im Bereich der vorderen Rangplätze, getan. Das Augsburger Team TFOA mit dem Kapitän Hempfing Alexander konnte erneut die Gewinnmarke von 100 Prozent knacken und weist mittlerweile eine satte Performance in Höhe von 101.30 Prozent auf. Der gesamte Teamgewinn wurde nur mit reinem Aktienhandel eingefahren, so zählt man auf den Depotauszügen des talentierten Teams mittlerweile 55 Geschäfte, vor allem auf italienische Bankaktien. Auf dem zweiten Platz findet man das französische Team LES DISCIPLES DE FIBONACCI von der IUTC Lille. Das Händlerteam unter der Führung von Petit Charles agiert vorsichtig und diese Vorgehensweise hat sich in den letzten Monaten mehr als ausbezahlt. Ohne besonders viel Stress, getätigt wurden nur wenige Geschäfte, kann das Team auf eine stolze Performance in Höhe von 95.03 Prozent zurückblicken. Letzte Woche konnten die Junghändler des französischen Teams LEVERAGED ALPHA von der IAE G. Eiffel Paris eine eindrucksvolle Leistung beim Hochfahren ihrer intuitiven Directa-Plattform ablesen. Der Capitano Elifani Simone und seine Crew waren wie aus dem Nichts aufgetaucht und haben die vorderen Platzierungen das Fürchten gelehrt. 103.91 Prozent Plus, das war eine Hausnummer, eine, die plötzlich dastand und mit denen die anderen Teams erst einmal klarkommen mussten. Diese Woche musste das Team etwas Federn lassen, dennoch 94.58 Prozent Gesamtgewinn können sich auch durchaus sehen lassen. Das spanische Team TURIN2BARNA von der Uni. Internacional Catalunya unter der Führung von Cornagliotto Federico verband die gleiche Strategie mit dem Drittplatzierten. Auch dieses Team war plötzlich da, klopfte an die vorderen Rangplätze an und sagte: Vergesst uns nicht, Freunde, wir machen die ganze Sache ein wenig spannender. 56.22 Prozent Plus, das steht aktuell auf dem Zähler des gehievten spanischen Teams. Das zweite deutsche Team, das ganz vorne, da wo die Luft besonders dünn ist, mitmischt, ist das der Universität Heidelberg. Die Masterminds Benjamin Kleinsohn und Sharwin Rezargholi scheinen aber die letzten Wochen viel zu tun zu haben. Die schöne Euro-Abwärtsbewegung, bisher das Steckenpferdchen des Heidelberger Teams, wurde dieses Mal verpasst. OK, es war schwer, es kam aus dem Nichts und dann auch noch alles auf einmal, aber im August ist auch noch Zeit, das Propdesk abzustauben und sich ein paar Fills im Micro-Euro geben zu lassen. 48.57 Prozent sind es bisher, weiter so. Matteo Stefano, wir reden hier von Insert Coin von der Giurisprudenza BG, könnte ebenfalls wieder ein paar Mausklicks tätigen. 37.5 Prozent Plus, die scheinen aber nicht nur in den Stein gemeißelt zu sein, nein, diese Performance wurde zum Beginn der Online-Trading-Universiade in einen Diamanten hinein gelasert und seitdem: nichts. Gähnende Leere. Durch diesen Desk rollen wie in einem Italo-Western Heuballen durch die leere Stadt. Wo ist der Zigarillo-rauchende Cowboy, der Django, der das Team über die 50%-Plus-Marke hievt? Dieses Team verliert Ränge, den man hört in der nicht all zu weiten Ferne den zweiten italienischen Cowboy anreiten. Romiati Pietro, vom Team iBrokers, kann diese Woche 36.45 Prozent Plus vorweisen. HBK von der Universität Hamburg (WISO) mit einem Plus von 27.33 Prozent, BIK Trading von der KIT Karlsruhe mit einem Zuwachs von 19.9 Prozent und Suit Up von der EBS Universität Wiesbaden, plus 9.69 Prozent, dies sind alles deutsche Teams, die bisher den Markt schlagen konnten. Zwei weitere deutsche Teams sind im Plus, kämpfen aber noch darum, die Festverzinslichen zu schlagen. Das ist gar nicht so einfach auf die Dauer, denn jeder Versuch beinhaltet ein neues Risiko, mit jedem Markteintritt muss man bereit sein, das Geld in den Pott zu werfen und zu schauen, ob das Szenario zutrifft. Mit der Analyse kann man Tage verbringen, aber ohne Mut wird sie nur auf dem Papier existieren und dieses ist bekanntlich geduldig. Bis zur nächsten Woche, genießen Sie im nachfolgenden das interessante Interview mit den Herren Sauer Clemens, Thomas Waldher, Clemens Wallinger und Michael Haslinger vom Team BAFI der University of applied sciences BFI Wien (Fakultät BANKING and FINANCE). Dieses Team konnte bisher einen Gesamtgewinn von 10.43 Prozent erwirtschaften, gehandelt wurde hauptsächlich der Bund- und der Micro-Gold-Future. Wir drücken den Österreichern weiterhin die Daumen, weiter so. Wie viele Jahre Handelserfahrung mit Echtgeld haben Sie oder Ihr Team oder stellt die Online-Trading-Universiade die erste Exposition zu den Kapitalmärkten dar? Die einzelnen Teammitglieder haben unterschiedliche Tradingerfahrungen. Die Mehrzahl von uns hat allerdings bereits mehrjährige Erfahrung mit Echtgeld gesammelt. Allerdings können alle Teammitglieder durch unser Studium der Bank- Finanzwissenschaften theoretische Erfahrung einbringen, die wir jetzt hautnah in der Praxis ausprobieren können. Welche Instrumente handeln Sie und Ihr Team am liebsten? Da wir nur 5000,00 € zur Verfügung haben und hochspekulativ traden wollen, haben wir uns dafür entschlossen nur Derivate zu Handeln. Würden Sie Ihren Handelsentsatz in wenigen Worten zusammenfassen? Vertrauen Sie eher auf makroökonomische Daten, benutzen Sie und Ihr Team technische Analyse oder vertrauen Sie eher auf Ihre Intuition? Wir handeln nach klassischer Charttechnik nach Murphy mit verschiedensten Oszillatoren. Allerdings versuchen wir in unsere Analysen an zweiter Stelle auch makroökonomische Daten mit einfließen zu lassen. Wie viel Kapital riskieren Sie pro Trade? Haben Sie feste oder psychische Stopps? Wir versuchen nicht mehr als 20% unseres Kapitals pro Trade zu investieren. Unsere Stopps werden einerseits von unserer 20%-Regel gesetzt und andererseits von Widerstandslinien der klassischen Charttechnik. Passen Sie Ihre Stopps an die Volatilität an oder geben Sie den Trades unabhängig von der Marktlage immer gleichviel Raum zum Atmen? Wir passen unsere Stopps teilweise der Volatilität an. Des Weiteren versuchen wir die Stopps so zu setzen, dass wir nicht durch makroökonomische Daten ausgestoppt werden können. Das Directa-Team grüßt Sie ganz herzlich, wünscht Ihnen noch eine angenehme Restwoche und bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit. |
|
Letzte Änderung: 11 Jul 2012 16:58 von TradingUniversiadeGermany.
|
Die Trader-Elite schlägt erneut zu 18 Jul 2012 12:24 #1431
|
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
wir befinden uns mitten in der neunzehnten Handelswoche der vom italienischen Onlinebroker Directa S.I.M.p.A. organisierten und von der italienischen Börse gesponserten Online-Trading-Universiade für internationale Hochschulen. Auch diese Handelswoche hat für viel Spannung unter den Beobachtern des Börsenwettbewerbs mit Echtgeld gesorgt. Das Handelsteam TFOA der Hochschule Augsburg konnte seine Gewinnposition zwischenzeitlich hervorragend ausbauen. Hempfing, Brickel, Meurs und Gerbing, dies sind mit Sicherheit Namen, die uns in Zukunft in Verbindung mit den Kapitalmärkten öfter begegnen werden. Ich gehöre ja aufgrund meiner langjährigen Erfahrung keineswegs zu Leuten, die mit Lob um sich werfen, aber: 59 Geschäfte auf Aktien, ein Gesamtgewinn in Höhe von 108.16 Prozent bei einer ziemlich stabilen Performancekurve, übrigens mit einem institutionellem Hebel erwirtschaftet, wir reden hier also nicht vom Hauruck-Trading, sondern vom sauberen und präzisen Handel, da wird sich die Konkurrenz bei den sommerlichen Temperaturen warm anziehen müssen. Unverändert auf dem zweiten Platz befindet sich das französische Team LES DISCIPLES DE FIBONACCI von der IUTC Lille. Petit Charles und seine Trader haben seit der letzten Performancefestigung nicht mehr gehandelt, zementiert hat sich bisher ein Gesamtgewinn in Höhe von 95.03 Prozent. Es ist davon auszugehen, so wie ich den Herren aus dem persönlichen Gespräch in Rimini kenne, dass dies die Linie sein wird, welche die absolute Trader-Elite von den sehr guten Teams trennen wird. Charles agiert vorsichtig, die eingefahrenen Prozentpunkte werden äußerst bedachtsam zusammengehalten, riskiert wird ohne Grund Garnichts und noch weniger als das. Der Mann ist quasi die Verlust-Antimaterie. Und genau in diese psychologische Falle sind die Junghändler des französischen Teams LEVERAGED ALPHA von der IAE G. Eiffel Paris des Capitano Elifani getappt. Letzte Woche 103.91 Prozent Plus, diese Woche 68.84 Prozent. Manchmal ist weniger einfach mehr. Dieses Credo haben sich die Heidelberger mittlerweile auch auf die Fahnen geschrieben. 48.57 Prozent Plus wurden erwirtschaftet, seit der letzten Woche eine Platzierung dazu gewonnen. Wir reden hier von Zen-Buddhisten, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Noch haben sie Zeit, die Märkte sind etwas zur Ruhe gekommen, im Euro herrscht Seitwärtsmarkt. Noch. Das spanische Team TURIN2BARNA von der Uni. Internacional Catalunya hat diese Woche in dem Seitwärtsmarkt Federn gelassen, wir lesen nur noch 37.8 Prozent Plus auf dem Kontoauszug. Das deutsche Team HBK um Dario Dickmann von der Universität Hamburg (WISO) konnte sich diese Woche mit dem mittlerweile 48-sten Geschäft auf 33.65 Prozent verbessern, das italienische Team INSERT COIN, noch auf dem sechsten Platz, sollte sich so langsam Gedanken um den nächsten Trade machen, falls der Platz mittelfristig gehalten werden soll. Noch eine interessante deutsche Platzierung: TSR TRADING SISTEMS aus Berlin, 3.29 Prozent Plus, mittlerweile auf dem zwölften Platz. Dieses Team brachte ein großes Opfer, seitdem findet ein Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben der Universiade statt. Kommt es noch hoch in die alten Zeiten, die Zeit allein wird es zeigen. Zu wünschen wäre es dem Team, denn es fing gut an und erlitt ziemlich abrupt einen starken Dämpfer. Auf dem Platz 17, Napolitano Julian und sein BAYERN TRADINGTEAM aus Passau. Bisher sind es vier Geschäfte, die Performance leicht positiv mit 0.76 Prozent Plus. Man hatte quasi Feindberührung und muss noch Gefallen daran finden. Bis zur nächsten Woche, genießen Sie im nachfolgenden das interessante Interview mit den Herren Gilles Pascal Saugy, Fabian Plumbaum, Simon Walther und Dennis Kloster vom Bik Trading Team aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Dieses deutsche Team hält sich gegenwärtig ganz gut, es wurde ein moderater Verlust in Höhe 13.49 Prozent eingefahren. Wie viele Jahre Handelserfahrung mit Echtgeld haben Sie oder Ihr Team oder stellt die Online-Trading-Universiade die erste Exposition zu den Kapitalmärkten dar? Unser Team weist eine unterschiedliche und somit eine breit gestreute Handelserfahrung auf, z.B. hinsichtlich verschiedener Kapitalanlageprodukte. Vom Neueinsteiger, der ohne eigenes Kapital zu riskieren seine ersten Schritte macht, bis zum ausgebildeten Bankkaufmann, haben wir in unserem Team also alles dabei. Welche Instrumente handeln Sie und Ihr Team am liebsten? Nach anfänglichen Verlusten mit Aktienpositionen haben wir uns aufgrund der schwer vorhersagbaren Entwicklung und politischer Börsen mit einhergehender erhöhter Volatilität dazu entschieden, hauptsächlich Future-Kontrakte zu handeln. Damit können wir auch weiterhin unter den Top 10 der Rangliste mitmischen. Würden Sie Ihren Handelsansatz in wenigen Worten zusammenfassen? Vertrauen Sie eher auf makroökonomische Daten, benutzen Sie und Ihr Team technische Analyse oder vertrauen Sie eher auf Ihre Intuition? Als Mitglieder der Börsen-Initiative Karlsruhe e.V., einer offiziellen Hochschulgruppe des KIT, haben wir uns im Rahmen der Trading Universiade dafür entschieden, das Depot in unser wöchentlich stattfindendes Musterdepot-Treffen mit mehreren Teilnehmern einzubauen. Unsere Investmententscheidungen stellen wir somit auf eine breitere Basis und können damit weiter gefächerte Meinungsbilder in Anlageentscheidungen im Directa-Depot umsetzen. Hierbei versuchen wir diejenigen Titel auszuwählen, bei denen wir uns eine Richtungseinschätzung aufgrund von makroökonomischen Daten zutrauen. Anschließend selektieren wir nach Titeln bei denen sich mit Hilfe technischer Analyse Trends erkennen lassen. Wie viel Kapital riskieren Sie pro Trade? Haben Sie feste oder psychische Stopps? Feste Stopps sind bei unseren Positionen grundsätzlich erwünscht, jedoch fahren wir mit den Futures-Kontrakten derzeit mehr Risiko, da die Kontraktgröße häufig nicht kleiner gewählt werden kann. Bei unserem Handel im EUR/USD-Future waren wir uns mit unserer Meinung so sicher, dass wir Rückschläge sogar für ein erhöhtes Engagement im Wert genutzt haben. Passen Sie Ihre Stopps an die Volatilität an oder geben Sie den Trades unabhängig von der Marktlage immer gleichviel Raum zum Atmen? Wo es möglich ist, passen wir die Stopps an die Depotgröße an. Wenn eine umfangreiche Stoppsetzung aufgrund der Investmentklasse jedoch nicht möglich ist, überwachen wir unsere Stopps manuell und sind jederzeit bereit einzugreifen. Das Directa-Team grüßt Sie ganz herzlich, wünscht Ihnen noch eine angenehme Restwoche und bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit. Die Börsen-Initiative Karlsruhe wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg und eine lehrreiche, auf alle Fälle gewinnbringende Zeit. www.bik.org
Anhang:
|
|
|
