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23. Apr
2012

Gold-Future: Chartanalyse des Wochencharts

Geschrieben von: karstenkagels

Getagged in: Rohstoffe

karstenkagels

Der unten abgebildete Chart (Bild 1) zeigt die Gold-Kursentwicklung von August 2011 bis zum Zeitpunkt der Niederschrift im April 2012, dargestellt anhand des mittelfristigen Wochencharts.

Jeder Notierungsstab stellt die Kursbewegung einer Woche dar.





Bild 1: Gold-Future-Wochenchart

 

Rückblick: Wie man in dem oben abgebildeten Chart sehen kann, bewegt sich der Goldpreis seit September 2011 in einer großen Seitwärtsbewegung zwischen 1.524 und 1.804 $.

In den letzten Wochen hat sich ein großes 1-2-3-Hoch ausgebildet, wobei der Punkt 2 in der vergangenen Woche unterschritten wurde.Es liegt somit aus Sicht des Wochencharts ein definierter Abwärtstrend vor.

Ausblick: Das Chartbild des Goldmarktes ist aus Sicht des Wochencharts als verhalten negativ einzuschätzen. Der definierte Abwärtstrend ist jedoch unterbrochen, nachdem in den letzten zwei Wochen der Punkt des Ross-Hakens (RH) bei 1.613 nicht mehr unterschritten werden konnte.

Aus der aktuellen Perspektive gehen wir davon aus, dass der Goldpreis weiter schwächer notieren und in Richtung 1.550 abdriften wird. Das negative Chartbild würde sich erst dann deutlich verbessern und der definierte Abwärtstrend wäre beendet, wenn das Hoch am Punkt 3 des 1-2-3-Hochs bei 1.696,9 überschritten wird.

Ein neues Verkaufssignal in Form des Trick des Traders Einstiegs (TTE) ist in der vergangenen Woche entstanden, als das Vorvorwochentief bei 1.632,5 unterschritten wurde. Es besteht zunächst Abwärtspotential bis zum letzten Ross-Haken bei 1.613 und dann tiefer.

Der unten abgebildete Chart ist der Monatschart des Goldpreises (Bild 2).

Der lange Kursstab vom September 2011 ist ein sogenannter Meßstab mit einem Tief bei 1.535 und dem Hoch bei 1.923,7.

Die nächsten fünf Kursstäbe haben die Eröffnungs- und Schlußnotierungen innerhalb der Kursspanne des Meßstabes, wonach definitionsgemäß nach dem Gesetz der Charts von Joe Ross eine Konsolidierung aus Sicht des Monatscharts vorliegt

Die Kursentwicklung ist somit aus der Perspektive des Monatscharts als verhalten negativ einzuschätzen. Das Chartbild würde sich erst dann verbessern, wenn das Märzhoch bei 1.727,3 überschritten wird.





Bild 2: Gold-Future-Monatschart


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