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14. Mai
2018

BASF-Aktie kaufen

Geschrieben von: christianlukas

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Liebe Leserinnen und Leser,

das sieht man selten. In einer gemeinsamen Kaufaktion haben 12 Insider am 07.05.18 die BASF-Aktie gekauft. Das Kaufvolumen fiel an diesem Tag sehr unterschiedlich aus. Es reicht von 6494 bis 270000 Euro. Man kann deshalb annehmen, dass die Insider in Abstimmung untereinander, relativ spontan die Aktien eingekauft haben. Nicht jeder hatte zu dem Zeitpunkt hohe Liquidität zur Verfügung.
Am 9. Mai gab es eine Dividendenausschüttung von etwas mehr als 3%. Man könnte annehmen, dass die hohe Dividende ein Grund für die zahlreichen Insiderkäufe wäre. Das passt jedoch nicht, weil der Stichtag am 4. Mai war. Eine Dividendenberechtigung gab es nur, wenn die Aktie vor dem Termin im Depot war.
Die jüngsten BASF-Quartalszahlen fielen gut aus und die 2018er-Jahresprognose wurde bestätigt. BASF-Chef Kurt Bock wird demnächst seinen Posten aufgeben, und an das Vorstandsmitglied Martin Brudermüller übergeben. Neue Chefs definieren gerne neue und ehrgeizige Ziele. Vielleicht gibt es in den nächsten Monaten überraschende BASF-Meldungen, die den Kurs in neue Höhen heben.

Als Insider-Trades (auch: Directors’ Dealings) werden Wertpapiergeschäfte von Managern börsennotierter Unternehmen bezeichnet. Die entsprechende Transaktion muss innerhalb von fünf Werktagen bei der BaFin gemeldet werden. Insider-Trades gelten nicht als “Insider-Handel”, und sind nicht strafbar.
Hinweise: Für einen Trader kann sich der Kauf/Verkauf der Aktie lohnen, wenn zeitnah ein technisches Signal folgt. Üblicherweise haben Insider einen genauen Einblick in die Geschäftsbereiche. Sie können daher besser abschätzen, ob sich das Unternehmen sich positiv oder negativ entwickeln wird.

Der Chart zeigt Ihnen die jüngsten Transaktionen.
Ein Pfeil nach oben bedeutet: Kauf
Ein Pfeil nach unten bedeutet: Verkauf
BASF-Aktie

Bild: Tages-Chart der BASF-Aktie [WKN BASF11] mit Insider-Transaktionen. Das Timing in der Vergangenheit war gut gewählt.

Technische Ausgangssituation der BASF-Aktie

Die Aktie von BASF bewegt sich seit Jahren in einem volatilen Seitwärtsmarkt. Im oberen Chart sehen Sie die Verknüpfung aus Kurstrend und Volumentrend. Seit Mai ist die BASF Aktie in einem bullishen Modus. Der Volumentrend sieht im Gesamtbild sogar noch bullisher aus als der Kursverlauf. Deshalb wäre ein Anstieg bis 96 Euro ohne weiteres möglich. Die Anzeichen für ein neues zyklisches Hoch sind deshalb gut.
Der kritische Bereich beginnt unterhalb von 80 Euro. Ich gehe davon aus, dass sich unterhalb von 80 Euro viele Stoppkurse befinden. Ein Unterbieten dieses Niveaus würde, vermutlich zu einer kurzen aber heftigen Abwärtswelle führen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen
Christian Lukas

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Auf Basis der Kombination von Kurs- und Volumentrend entdecken wir die trendstabilsten Aktien. Unsere Trendraketen sorgen mit einem statistischen Vorteil für Börsenerfolg. Das Projekt hat gerade erst begonnen und sie können gleich dabei sein. Melden Sie sich als Follower an, und merken Sie das Wikifolio vor. So können Sie alle Positionen verfolgen. Hier klicken: Wikifolio: Trendbulle

07. Mär
2018

DAX-Börsenstimmung - KW 10

Geschrieben von: christianlukas

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Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Die Veränderung der Sentiment-Zahlen zeigt, dass Profis und Private momentan andere Wege gehen. Bei den Privaten kann man ein zyklisches Verhalten feststellen. Sobald der DAX fällt, gehen die Privaten in einen Kaufmodus über. Steigt dann der DAX an, stoßen Sie die Position wieder ab. Was hoffentlich bleibt, ist eine kleine Gewinnspanne.
Die Profis verhalten sich weitaus zurückhaltender. Der sprunghafte Anstieg der Volatilität (sowohl beim VDAX als auch beim VIX) hat den Profis mental zugesetzt. Sie spüren, dass der Aktienmarkt in einem Veränderungsprozess steckt. Daher sind sie unentschlossen. Sie können sich weder zum Kauf noch zum Verkauf entschließen. Weil jedoch der Bullenanteil weiterhin hoch ist, kann man davon ausgehen, dass die Profis lediglich ihre offenen Positionen verwalten.
Fazit: Der DAX ist nicht mehr so standfest wie früher. Mit dem Anziehen der Leitzinsen in Amerika ändert sich langsam die Marktstruktur. Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass nun die Kurse ständig fallen. Ein Seitwärtsmarkt über mehrere Monate ist am wahrscheinlichsten.

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

www.Trading-Ideen.de

P.S. Wir werten jede Woche die Daten des Frankfurter Börsensentiments aus. Besuchen Sie unsere Webseite, dann verpassen sie keine Stimmungsdaten.

 

P.P.S.: Erfahren Sie alles über die Beziehung zwischen Kurs und Volumen im "Handbuch des Volumen-Tradings". Tiefes Marktverständnis, mit dem Sie Ihr Trading verbessern werden. Infos gibt es über die Webadresse.

 

17. Jan
2018

DAX-Börsenstimmung - KW 03

Geschrieben von: christianlukas

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Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

Sentiment

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Mit dem aktuellen Rückgang der Börsenzuversicht normalisiert sich seit langer Zeit wieder die Börsenstimmung. In der abgelaufenen Woche hat der DAX ca. ein Prozent verloren, und passend dazu kam die schlechte Laune. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Stimmung wirklich schlecht wäre. Es ist ein Jammern auf hohem Niveau. Weiterhin sind die Bullen am Drücker, und sie warten auf einen Einstiegszeitpunkt. Die Veränderung der oberen Zahlen deuten an, dass die ehemals bullishen Marktteilnehmer direkt ins Bärenlager gewechselt sind. So etwas tun nur kurzfristige Trader. Deshalb sollte man der aktuellen Eintrübung nicht so viel Gewicht geben.

Fazit zum DAX:

Die Bullen liegen weiterhin auf der Lauer. Grund zur Sorge gibt es eigentlich nur, wenn man den DAX mit dem amerikanischen S&P500-Index vergleicht. Der US-Index stieg seit Jahresbeginn stetig an, und ist leicht überdreht. Wenn nun S&P500 auch mal schwächere Tage zeigen sollte, dann könnte der DAX eine Verkaufswelle erleben.

Die Grundtendenz bleibt bullish, doch nun ist erhöhte Vorsicht angesagt.

 

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

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26. Okt
2017

DAX-Börsenstimmung - KW 43

Geschrieben von: christianlukas

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Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

Sentiment

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Die Stimmung an der Frankfurter Börse bleibt bullish. Wie sie oben an der Tabelle erkennen können, konzentriere ich mich auf den Verhältniszahlen zwischen Bullen und Bären. Bei den privaten Marktteilnehmern ist der Anteil inzwischen auf 68 % angestiegen. Das ist eine sehr hohe Zahl, die darauf schließen lässt, dass der Markt von der privaten Seite verstopft sein könnte. Diejenigen mit Kaufabsicht, haben gekauft.

Fazit:

Weil die privaten Anleger anscheinend überinvestiert sind, gehe ich nicht davon aus, dass der DAX eine Chance hat, nach oben hin auszubrechen. Insofern muss man realistisch sein. Der DAX kann ohne viel Volatilität weiter in einer engen Handelsspanne pendeln, oder er wird normal auf 12.800 Punkte zurückfallen.

 

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

www.Trading-Ideen.de

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Infos hier: Link: http://www.volumen-analyse.de/blog/literatur/handbuchs-des-volumen-tradings/

18. Okt
2017

DAX-Börsenstimmung - KW 42

Geschrieben von: christianlukas

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Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Seit vergangener Woche hat sich einiges in der Stimmung verändert. Noch in der vergangenen Woche waren viele Profis neutral eingestellt. Sie hatten also eine abwartende Haltung, und wollten erst mal schauen was passiert. Nun, der DAX zeigte sich sehr robust. Er verharrte in einer engen Handelsspanne mit schwacher Volatilität. Die abwartende Haltung wurde nun aufgehen, und das Bullen-Lager füllte sich mit +10 %. Ein starker Anstieg, der darauf schließen lässt, dass die Profis wieder auf steigende Kurse setzen.

Etwas Ähnliches ist auch bei den privaten Börsianern passiert. 6 % der Bären haben sich anders positioniert. Davon sind 4 % ins neutrale Lager gewechselt und 2 % zu den Bullen gestoßen.

Fazit:

Die Stimmung ist unverändert bullish. Damit es zu einem Abverkauf kommen kann, muss die Stimmung noch viel bullisher werden. Interessant wird es erst bei einem Bullenanteil von mehr als 60%. Wir können deshalb beruhigt abwarten, und schauen, wie sich der Markt verhält. Mit der aktuellen Ausgangssituation liegt die höhere Wahrscheinlichkeit weiterhin bei steigenden DAX-Kursen.

 

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

P.S.:  "Handbuch des Volumen-Tradings". Erfahren Sie alles über die Beziehung zwischen Kurs und Volumen, und verbessern Sie Ihr Trading. Es zeigt Ihnen den Weg zum Profi-Trader. Beziehen Sie es günstig als PDF-Datei über die obere Internetadresse. www.Trading-Ideen.de 

12. Okt
2017

S&P 500 mit Marktbreite-Analyse

Geschrieben von: christianlukas

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Liebe Leserinnen und Leser,

 

vertraut man den Umfragewerten der Frankfurter Börse, dann gibt es für den DAX in den nächsten Wochen eine große Skepsis bei den professionellen Marktteilnehmern. Allerdings gibt es im Vergleich zum US- Aktienmarkt sogar noch ein wenig Nachholbedarf für den DAX. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der deutsche Leitindex zwischen 12.800 von 13.000 Punkten verhält. Es ist eine kritische Zone, die der DAX nur dann bewältigen kann, wenn der US-Markt unterstützend (mit steigenden Kursen) wirkt.

Wie die innere Situation des US-Marktes aussieht, können wir im unteren Chart erkennen.

 

Beim McClellan-Oszillator wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Anschließend wird das Ergebnis mit zwei verschiedenen exponentiellen Moving-Averages (EMA) geglättet dargestellt. Das Ergebnis ist ein Oszillator, der um seine Nulllinie pendelt.

Der McClellan-Oszillator gibt seine Handelssignale (long oder short) beim Überschreiten der Nulllinie. Sehr frühzeitig zeigt er potenzielle Divergenzen zum Aktienindex. Jedes neue Hoch oder Tief im Kursverlauf sollte vom Indikator auch mit einem neuen Hoch bzw. Tief bestätigt werden.

 

 

Bild: S&P 500 Tages-Chart mit McClellan-Oszillator basierend auf 3000 Aktien der NYSE.

Eine lange Aufwärtsbewegung mit viel Schwung

Der obere Chart ist dreiteilig aufgebaut. Im oberen Teil befindet sich der S&P500-Index und in der Mitte der McClellan-Oszillators. Der Indikator bewegt sich mit dem Momentum von 3000 Aktien. Im oberen Chart sind mit Pfeilen die jeweiligen Ein- und Aufstiege auf Basis des McClellan-Oszillators angezeigt.

Seit Anfang September gibt es eine sehr starke und langandauernde Aufwärtsbewegung. Die Frage ist nun, wie weit kann sie noch laufen? Beachten Sie in diesem Zusammenhang die 200-Tagelinie. Sie repräsentiert die Mitte des McClellan-Oszillators. Die Länge des Schwungs ist ausgehend von der 200-Tage Linie schon weit fortgeschritten. Daher wäre eine Schwächephase schon lange überfällig.

Wir Trader warten aber schon seit einigen Wochen auf eine Konsolidierung. Bisher ist sie nicht eingetroffen, und man muss sich fragen, ob sie überhaupt noch in diesem Jahr eintreffen wird. Typischerweise ist der September und der Oktober ein Zeitraum für potenzielle Tiefststände. Saisonal sind demnach die Voraussetzungen vorhanden. Bedenkt man jedoch, wie viele negative (politische) Ereignisse in den letzten Monaten geschehen sind, und wie stabil die Märkte reagiert haben, dann sind ernsthafte Zweifel angesagt. So hätte vermutlich noch vor zwei Jahren die Unabhängigkeitserklärung von Katalonien zu einem Einbruch der europäischen Finanzmärkte geführt. Momentan reagiert der Markt nicht mal mit einem Zucken.

Fazit: Der Markt befindet sich in einem Trend. Und der Trend läuft solange bis er gebrochen wird. Das kann dauern…

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen,

Christian Lukas

 

www.Trading-Ideen.de

 

P.S. Testen Sie kostenlos den VolumenBrief. Er bietet genialen Trendhandel mit Aktien auf Basis des Volumens.

Senden Sie uns nur eine formlose Email an info@volumenbrief.de Wir nehmen Sie spontan in den Verteiler auf.

 

 

04. Okt
2017

DAX-Börsenstimmung - KW 40

Geschrieben von: christianlukas

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Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

Sentiment

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Nanu, habe ich etwas verpasst? Zwischen den institutionellen Marktteilnehmern und den Privaten gibt es eine deutliche Diskrepanz. Die Profis engagieren sich, und kaufen DAX-Aktien. Mit einem Bullen-Anstieg um 9 % ist das Votum klar bullish. Dabei kommen ganze Prozent 5 % direkt von der Short-Seite. Sie haben ihre Position also sofort gedreht. Die restlichen 4 % waren zuvor neutral eingestellt.

Warum nun die privaten Marktteilnehmer sich weiterhin neutral verhalten, ist nicht ganz klar. Die Zahlen deuten darauf hin, dass kaum jemand an eine Jahresendrallye glaubt.

 

Fazit:

Die nächste Woche könnte eine Entscheidungswoche werden. Der DAX hat nämlich sein Jahreshoch erreicht, und benötigt nun eine zusätzliche Beschleunigung, um den Widerstand zu durchbrechen. Ich bin nicht ganz sicher, ob der DAX das tatsächlich schafft. Sollte der DAX das Hoch durchdringen, muss man davon ausgehen, dass die privaten Marktteilnehmer dann ihre „Felle davonschwimmen sehen“ und unlimitiert DAX-Aktien kaufen. Weitere DAX-Hochs wären das Ergebnis.

 

 

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

P.S.: Erfahren Sie alles über die Beziehung zwischen Kurs und Volumen im "Handbuch des Volumen-Tradings". Tiefes Marktverständnis, mit dem Sie Ihr Trading verbessern werden. Infos

 

25. Sep
2017

Insider kaufen Ceconomy

Geschrieben von: christianlukas

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Ceconomy ist eine Abspaltung der ehemaligen Metro. Enthalten ist dort der Elektronikhandel von Saturn und Media Markt. Seit Mitte Juli ist die Ceconomy-Aktie eigenständig im MDAX gelistet. Mittel- und langfristig plant das Unternehmen, weitere Tochterunternehmen im Unterhaltungselektronik-Sektor zu gründen oder zu akquirieren.

Im September (18.09.2017) haben die beiden Vorstandsmitglieder Mark Frese und Pieter Haas im größeren Umfang Ceconomy-Aktien gekauft. Der Erstgenannte kaufte für 198518 Euro und der zweite für 751425 Euro Aktien. Eigentlich gibt es nur einen Grund, warum die Unternehmensleitung Aktien kaufen würde: Sie glaubt an die Unterbewertung des Unternehmens.

 

Als Insider-Trades (auch: Directors’ Dealings) werden Wertpapiergeschäfte von Managern börsennotierter Unternehmen bezeichnet. Die entsprechende Transaktion muss innerhalb von fünf Werktagen bei der BaFin gemeldet werden. Insider-Trades gelten nicht als “Insider-Handel”, und sind nicht strafbar.

Hinweise: Für einen Trader kann sich der Kauf/Verkauf der Aktie lohnen, wenn zeitnah ein technisches Signal folgt. Üblicherweise haben Insider einen genauen Einblick in die Geschäftsbereiche. Sie können daher besser abschätzen, ob sich das Unternehmen sich positiv oder negativ entwickeln wird.

Der Chart zeigt Ihnen die jüngsten Transaktionen.

Ein Pfeil nach oben bedeutet: Kauf
Ein Pfeil nach unten bedeutet: Verkauf

Metro Aktie

Bild: Tages-Chart der Ceconomy-Aktie  WKN: 725750

 

Technische Ausgangssituation der Ceconomy-Aktie

Seit Monaten hängt die Aktie fest. Zwischen 9 Euro und 10,20 Euro befindet sich ein Seitwärtsmarkt, aus dem die Aktie nicht entkommen kann. Mit der Ausgangssituation ist klar, dass die Aktie einen Impuls benötigt. Dieser kann nur von der Unternehmensleitung selbst kommen, zum Beispiel in Form einen neuen positiven Nachricht zur Entwicklung des Unternehmens. Die Insider-Käufe sprechen dafür, dass in dieser Hinsicht etwas „im Busch“ ist.

Beachten Sie den On-Balance-Volume (OBV). Der OBV basiert auf den Veränderungen des Handelsvolumens. Hier sind noch keine bullishen Anzeichen zu erkennen. Sobald wichtige Unternehmensinformationen durchsickern, gibt es in der Regel erste Kauf-Orders, die den OBV ansteigen lassen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

 

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Senden Sie uns eine Email an info@volumenbrief.de. Wir nehmen Sie spontan in den Verteiler auf.

 

20. Sep
2017

S&P500-Analyse KW 38

Geschrieben von: christianlukas

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Liebe Leserinnen und Leser,

die deutschen Aktienmärkte sind in dieser Woche in der Wartestellung. Das ist nicht ungewöhnlich, denn es gibt in dieser Woche einen Zinsentscheid und die Bundestagswahlen. Das sind wichtige Ereignisse, die den zukünftigen Verlauf der Aktienmärkte stärker beeinflussen können.

Ein Blick auf den McClellan-Oszillator, der circa 3000 Aktien repräsentiert, könnte Licht ins Dunkel bringen.

 

Beim McClellan-Oszillator wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Anschließend wird das Ergebnis mit zwei verschiedenen exponentiellen Moving-Averages (EMA) geglättet dargestellt. Das Ergebnis ist ein Oszillator, der um seine Nulllinie pendelt.

Der McClellan-Oszillator gibt seine Handelssignale (long oder short) beim Überschreiten der Nulllinie. Sehr frühzeitig zeigt er potenzielle Divergenzen zum Aktienindex. Jedes neue Hoch oder Tief im Kursverlauf sollte vom Indikator auch mit einem neuen Hoch bzw. Tief bestätigt werden.

 

McClellan-Oszillator

Bild: S&P 500 Tages-Chart mit McClellan-Oszillator basierend auf 3000 Aktien der NYSE.

Der McClellan-Oszillator deutet auf kurzfristige Schwäche hin

Bisher konnte sich der US-Index sehr gut behaupten. Eine sehr starke Aufwärtswelle seit Mitte August ist die Ursache für die hohen Kursstände.
Der McClellan-Oszillator hat seit dem 01.09.2017 keine neuen Hochs mehr erreichen können. Das spricht für eine nachlassende Dynamik. Allerdings fehlte bisher ein abschließendes Verkaufssignal. Deshalb verharrte der S&P500 in seinem Aufwärtsmomentum.

In der nächsten Woche müsste nun ein Verkaufssignal entstehen. Beachten Sie im oberen Chart den MACD-Indikator. Er zeigt das Momentum des Marktes. Der Indikator ist kurz vor dem bearishen Kreuzen der Linien.

Im oberen Teil des Charts ist der S&P500-Index als Linien-Chart dargestellt. Zum Vergleich habe ich jeweils die letzten bearishen Signale des MACD markiert. Vier der letzten fünf Signale führten tatsächlich zu schwächeren Kursen. Die Signale zeigen aber auch, dass nicht zwingend starke Abwärtswellen entstehen müssen. Jedes bearishes Signal ergab lediglich eine Ruhephase auf hohem Niveau.

Fazit zum US-Aktienmarkt

Jetzt könnte man annehmen, dass das neue bearishe Signal ebenfalls zum „Ausruhen“ führt. Und davon gehe ich einfach mal aus. Im Hinterkopf habe ich aber, dass sich der Aktienmarkt im saisonal schwächsten Zeitabschnitt des Jahres bewegt. Insofern empfehle ich Ihnen, Vorkehrungen zu treffen, falls der Aktienmarkt in einem Verkaufsmodus übergeht. Eine Absicherung mit einer Short-Position ist zu empfehlen.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen,

Christian Lukas

 

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15. Sep
2017

DAX wird bald schlapp machen

Geschrieben von: christianlukas

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Liebe Leserinnen und Leser,

der deutsche Aktienmarkt wird momentan durch sehr viele Unsicherheiten beeinflusst. In diesem Zusammenhang könnte die Bundestagswahl am 24.09.2017 den größten Einfluss haben. Ich vermute, dass der DAX sich bis dahin nicht trauen wird, neue Jahreshochs zu testen. Meine Vermutung wird dabei untermauert durch die Konsolidierung die am 20.06.17 startete. Vergleicht man den Kursverlauf des DAX mit der ADL, dann ist ein größerer Unterschied erkennbar.

Zur Info: Die Advance-Decline-Line (ADL) wird über die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index von der ADL bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, deutet einiges darauf hin, dass der Index eine Umkehr vorbereitet.

Advance-Decline-Line

Bild: DAX mit seiner Advance-Decline-Line

Die innere Stärke: Eine DAX-Analyse

Vergleichen sie den Kursverlauf und den Verlauf der ADL. Die ADL steht hier für die innere Stärke des DAX. Die ADL-Korrektur läuft deutlich tiefer als der DAX-Kurs. Das ist ein Zeichen dafür, dass die meisten Aktien des DAX in einer Korrektur sind. Den Index hat die Korrektur weniger hart getroffen, weil die großen Aktienwerte mit hoher Marktkapitalisierung ziemlich gut laufen. Der Vorreiter ist eindeutig die SAP-Aktie. Das Unternehmen ist inzwischen mit größeren Abstand das Schwergewicht des DAX. Und auch der Trend der SAP-Aktie ist besonders stark.

Fazit zum zukünftigen DAX-Verlauf

Nach Betrachtung der ADL ist es nicht wahrscheinlich, dass der DAX stark genug wäre, im ersten Anlauf neue Höchstkurse zu erzielen. Hier bedarf es noch einer längeren Pause. Im Idealfall setzt sich der DAX knapp unterhalb von 12951 Punkte fest. Das wäre sozusagen ein feines „Vortasten“. Wenn die Prognose zutrifft, wäre erst der Dezember ein guter Monat, um neue Hochs zu erreichen. Danach könnte auch das Frühjahr mit dem Ausbau neuer Hochs verbracht werden.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

P.S. Testen Sie unverbindlich den neuen VolumenBrief. Einfacher Aktienhandel auf höchsten Niveau mit dem Volumentrend.

Senden Sie uns eine Email an info@volumenbrief.de  Wir nehmen Sie spontan in den Verteiler auf.

 

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