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EUR/USD-Fahrplan vom 04.07.2012
Berlin, 04. Juli 2012
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Der heutige Tag verläuft relativ ruhig, zum einen Teil bedingt durch den Independence Day in den USA, aber auch durch die morgen anstehenden Nachrichten. Gleich mehrere Ereignisse erwarten uns dann, und jedes wird sicherlich seinen Einfluss auf den Markt ausüben.
So gibt die EZB morgen ihren Zinssatz bekannt. Gleich im Anschluss findet die Pressekonferenz statt, die übrigens live über die Webseite www.ecb.intverfolgt werden kann. Außer nach Europa blicken die Trader in die USA. Dort erwartet uns die von ADP herausgegebene Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft. Die Prognose liegt bei einem Zuwachs um 105.000. Eine höhere Zahl wirkt sich positiv auf den US-Dollar aus. Umgekehrt verhält es sich mit der Anzahl der Anträge auf Arbeitslosenhilfe, die ebenfalls morgen bekanntgegeben wird. Eine Zahl über der Prognose von 385.000 zeigt einen schlechteren Gesundheitszustand des Arbeitsmarktes in den USA an und schwächt somit den USD. In allen Fällen gilt es, Ruhe zu bewahren.
Nun kommen wir zu unserer Technischen Analyse:
Der US-Dollar hält seine Positionen, und das, obwohl seine Schwächung immer wahrscheinlicher wird. Das Paar konsolidiert sich unter 1,2600. Der Tages-RSI ist im neutralen Bereich. Somit halten wir folgende Szenarien für möglich:
Die Zukunft für das Währungspaar EUR/USD sieht immer noch gut aus, obwohl es unter 1,2600 gesunken ist. Nach der laufenden Korrektur erwarten wir eine neue positive Entwicklung mit dem Ziel, den 50-Tage-SMA bei 1,2700 und anschließend den Widerstand bei 1.2750 zu durchbrechen. Sollte diese Aktion erfolgreich sein, so setzt das Paar den Anstieg in Richtung des Widerstandes bei 1,2955 fort, wo der 100-Tage-SMA und die Widerstandlinie des langfristigen Abwärtstrend-Kanal O1+ O1- verlaufen.
Sollte jedoch weder der 50-Tage-SMA noch der Widerstand bei 1,2750 passiert werden, steigen die Risiken einer Abwärtsbewegung zu der Unterstützung bei 1,2400 und dem Minimum bei 1,2290, mit anschließendem Fall in Richtung 1,2000.

Kommen wir zu unserer Daily-Wave-Analyse:
Vermutlich ist die Korrekturwelle (ii) of [iii] beendet. Wenn diese Vermutung richtig ist, so erwarten wir steigende Kurse infolge der Entwicklung des Impulses (iii) of [iii].

Weitere Informationen zu aktuellen Ereignissen/News finden Sie in unserem deutschen Forex-Handelskalender. Dazu gehen Sie bitte über diesen Link: http://www.admiralmarkets.de/analytics/handelskalender/.
Im Namen von Admiral Markets wünsche ich Ihnen erfolgreiche Trades!

Ihr Jens Chrzanowski
Managing Director Admiral Markets Deutschland
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