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12. Mär
2013

Nun wird es ganz einfach

Geschrieben von: jochensteffens

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jochensteffens

 

 

 

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

 

die Anleger grübeln: Der Dow Jones steht auf einem neuen Allzeithoch, aber dem S&P 500 fehlen noch 1,6 % bis zur eigenen neuen Höchstmarke. Der DAX steht nun an der 8.000-Punkte-Marke, braucht aber noch 2 % mehr bis zu seinem Allzeithoch. Gelingt also nun der Ausbruch an den Märkten oder doch nicht?

 

Der Schlüssel zur Lösung

 

Der Schlüssel zur Lösung ist die Target-Trend-Methode. Zugegeben, auch die Target-Trend-Methode beantwortet die Frage nicht völlig zweifelsfrei. Aber sie ist ein perfektes Hilfsmittel, um die Stimmung der Anleger aus dem Kursverlauf abzulesen. Und das klappt eben besonders gut und einfach, wenn die Kurse so dicht vor einem wichtigen Niveau stehen.

 

Dazu der folgende Chart des S&P 500:

 

SP500a 

 

Sie sehen, dass sich der S&P 500 seit November in einem lupenreinen Aufwärtstrend (grün) bewegt. Der jüngste Anstieg seit Ende Februar (steilere schwarze Linien) bewegt sich in Richtung Oberkante dieses Trends. Genau dort trifft der Trend auf das Allzeithoch bei 1.576 Punkten (rote Linie) und bildet somit das gelbe Target.

 

Wenn Sie sich mit der klassischen Charttechnik auskennen, dann hätten Sie dieses einfache Target auch finden können, dort heißt es „Kreuzwiderstand“. Aber der Vorteil der Target-Trend-Methode ist, dass Sie außer derart offensichtlichen Punkten, den Targets, auch andere, teilweise unsichtbare neuralgische Punkte finden.

 

Ein unschätzbarer Vorteil

 

Das Kursverhalten an diesen neuralgischen Punkten gibt Ihnen eindeutige Hinweise, welchen Weg der Kurs danach höchstwahrscheinlich nimmt. Sie haben also stets eine begründete Vermutung über den weiteren Kursverlauf – ein unschätzbarer Vorteil im Trading!

 

Aber auch als langfristiger Investor können Sie insbesondere an so bedeutenden Marken wie einem Allzeithoch mit der Target-Trend-Methode wichtige Einblicke in die mentale Verfassung des Marktes erhalten. Schauen wir uns dazu das aktuelle Beispiel im Detail an:

 

Aufgrund der momentan überaus eindeutigen Tendenz des S&P 500 zum Target hin, sollte der Index das Allzeithoch auch erreichen - idealerweise natürlich an dem Target, also bis Mitte dieser Woche. Das ist aktuell unsere begründete Vermutung über den Kursverlauf.

 

Je nach tatsächlichem Kursverlauf erfahren wir viel über die Stärke oder Schwäche, die tatsächlich im Markt steckt. Wird das Targetniveau merklich später als vorgesehen erreicht, bedeutet das natürlich Schwäche, ist also eher bearish zu werten. (Umgekehrt wäre ein früheres Erreichen bullish, aber das ist hier wegen der geringen zeitlichen Nähe zum Target kaum noch möglich bzw. hätte weniger Aussagekraft als eine Verschiebung nach hinten.) Gleiches gilt, wenn der Kurs unter dem Target vorbeistreicht oder sogar vorher abdreht.

 

Die Stärken und Schwächen des Marktes

 

Wird das Target(-Niveau) erreicht, ist der weitere Verlauf interessant. Schießt der Kurs darüber hinaus, würde das die Stärke des Marktes natürlich nochmals unterstreichen, zumal es dann schnell zu einem Ausbruch aus dem grünen Trend nach oben kommen könnte. Das allein wäre schon ein sehr bullishes Signal.

 

Interessanter aus Sicht vieler investierter Anleger sind jedoch die möglichen Zeichen der Schwäche. Die wichtigsten hatte ich schon genannt: das Nichterreichen des Targetniveaus, also des Allzeithochs. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt insbesondere dann, wenn zuvor der kleine schwarze Trend nach unten verlassen wird. Das wäre das erste wichtige Warnsignal!

 

Die nächste kritische Marke ist die blaue Linie bei 1.531 Punkten, die als Unterstützung für die Bullen dient. Diese Linie sollte halten, wenn das Allzeithoch kurzfristig noch attackiert werden soll. Die vorläufig letzte Bastion der Bullen ist natürlich die Unterkante des grünen Trends. Wird diese gebrochen, ohne dass zuvor das Allzeithoch erreicht wurde, übernehmen voraussichtlich die Bären bis auf Weiteres die Oberhand.

 

Natürlich müssen alle diese Szenarien jeweils unter Berücksichtigung des dann vorliegenden Kursverlaufs nochmals neu bewertet werden. Aber Sie sehen, dass Sie sich dennoch für die kommenden Tage und Wochen recht klare Vorstellungen machen können, wie es weitergeht.

 

Die beiden wichtigsten Szenarien für den weiteren Verlauf

 

Da vermutlich das Allzeithoch nicht ohne Probleme im ersten Anlauf überwunden wird, helfen diese Überlegungen auch für diesen Fall. Im folgenden Chart habe ich Ihnen einmal zwei Varianten skizziert, wie es nach einem Abpraller im S&P 500 weitergehen könnte. In beiden Fällen könnte eine längere Seitwärtsbewegung unterhalb des Allzeithochs folgen.

 

SP500b 

 

Und nun bleibt uns nur noch gelassen abzuwarten, wie die Märkte sich entscheiden werden. Das ist doch ganz einfach, oder?

 

Mit besten Grüßen

 

Ihr Torsten Ewert

 

 

 

12. Mär
2013

TRADERS´ Briefing am 12.03.2013

Geschrieben von: TRADERS´

TRADERS´

Allgemeine Marktlage

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag nach seinem Höhenflug der Vorwoche eine Verschnaufpause eingelegt. Der DAX beendete den Handel mit einem hauchdünnen Minus von 0,03 Prozent auf 7984,29 Punkte.

Am Freitag hatte der deutsche Leitindex erstmals seit Anfang 2008 wieder die viel beachtete Marke von 8000 Punkten geknackt. Der MDAX büßte zum Wochenstart 0,11 Prozent auf 13 338,30 Punkte ein. Die Abstufung Italiens durch die Ratingagentur Fitch sowie schwächere Konjunkturdaten aus China hätten die Stimmung etwas getrübt, kommentierten Händler.

11. Mär
2013

Daily Trading Forecasts (March 12, 2013)

Geschrieben von: mustaphaazezz

Getagged in: Forex

mustaphaazezz

As expected, the major outlook on the markets is still valid. Even where there are pullback/corrections, there would simply be opportunities to enter at better prices, and in the direction of the overall trends.

 

11. Mär
2013

Morning Meeting mit dem DailyFX-Marktanalysten Jens Klatt (11.03.2013)

Geschrieben von: jensklatt

Getagged in: Märkte aktuell , Forex

jensklatt

Schauen Sie dem DailyFX-Analysten Jens Klatt über die Schulter. Das Webinar konzentriert sich auf makroökonomische und technische Events und zeigt, worauf in künftigen Trading-Sessions zu achten ist. Der Hauptfokus liegt auf dem EUR/USD und DAX, aber auch das GBP/USD, AUD/USD oder Rohstoffmärkte wie Gold, Silber und Öl werden analysiert und es wird gezielt nach Trading-Setups gesucht.

11. Mär
2013

DAX oder die Ruhe vor dem Sturm?

Geschrieben von: jensklatt

Getagged in: Märkte aktuell

jensklatt

DAX oder die Ruhe vor dem Sturm? Ein verhaltener Wochenstart im deutschen Leitindex, der meiner Meinung nach wenig überraschend war. Wie bereits im Morning Meeting erwähnt, dürfte die Handelswoche primär geprägt sein durch das taktische Geplänkel einiger Groß-institutioneller Marktteilnehmer vor dem großen Verfall an der EUREX am Freitag.

11. Mär
2013

Gegenbewegung im EUR/USD begünstigt durch USD-Korrektur?

Geschrieben von: jensklatt

Getagged in: Märkte aktuell , Forex

jensklatt

Nach dem volatilen Wochenausklang nach der EZB-Leitzinsentscheidung und den NFPs am Freitag, startete der EUR/USD ruhig in die neue Handelswoche.

11. Mär
2013

Rallye bei DAX und Dow

Geschrieben von: hvb

Getagged in: Märkte aktuell , Derivate , Aktien

hvb

Rallye bei DAX und Dow

Was war das für eine Woche. Der Dow Jones Industrial Average Index – kurz: Dow - markierte ein neues Allzeithoch. Der DAX® stieg über 8.000 Punkte und der Nikkei 225 Index knackte die 12.000 Punkte-Marke. Von 180 von der HypoVereinsbank onemarkets ausgewerteten Länderindizes gaben nur rund eine handvoll Aktienbarometer im Wochenvergleich nach.

11. Mär
2013

Aufwärtstrend des US-Dollar weiter intakt - Keine Störfeuer in Sicht

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell , Forex

fxcm

Die europäischen Exporteure werden sich auf jeden Fall über die positive Überraschung vom US-Arbeitsmarkt am vergangenen Freitag gefreut haben. Nachdem die Europäische Zentralbank am Vortag weiteren Zinssenkungsspekulationen vorerst eine Abfuhr erteilt hatte und es daraufhin so aussah, als würde der Euro seinen Aufwärtstrend der vergangenen Monate wieder aufnehmen, legte er nach Veröffentlichung der 236.000 neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft wieder den Rückwärtsgang ein. Im Gegenzug legte der US-Dollar folgerichtig gegen alle großen Währungen wie Yen, Pfund und Euro weiter zu.

11. Mär
2013

Gold steht vor Entscheidung / Neuer Power-Optionsscheine auf Gold

Geschrieben von: hsbc

Getagged in: Rohstoffe , Märkte aktuell

hsbc

Jörg Scherer im HSBC Zertifikate YouTube-Kanal

„Die untere Begrenzung der Schiebezone zwischen rund 1.800 US-Dollar und den letzten Quartalstiefs bei 1.527/22 US-Dollar rückte zuletzt stärker in den Fokus. Entweder wird ein Ausbruch des Goldpreises aus der angeführten Tradingrange das Pendel zugunsten neuer Rekordstände ausschlagen lassen oder aber den Weg für eine Korrektur bereitet, die den Namen auch verdient hat.“ Diese Einschätzung veröffentlichte Jörg Scherer, Leiter der Technischen Analyse von HSBC Trinkaus, in seiner letzten Gold-Analyse im PDF-Newsletter „Daily Trading“ und auch auf dem HSBC Zertifikate YouTube-Kanal.

11. Mär
2013

Europäische Indizes mit Kaufsignalen; USD/YEN Richtung 100 Marke

Geschrieben von: alpari

Getagged in: Märkte aktuell , Forex , Aktien

alpari

Aktien: Europäische Indizes mit Kaufsignalen

Gute US Arbeitsmarktdaten haben am Freitag die Börsen weltweit unterstützt. Die neugeschaffenen Stellen im Februar betrugen 236.000 und schlugen klar die Erwartungen von 151.000. Die Arbeitslosenquote sank von 7,9% auf 7,7%. Der DAX konnte um +0,59% zulegen und schloss bei 7.986,47 Punkten. Zwischenzeitlich konnte der Index auf über 8.000 Punkte ansteigen. Auffallend war, dass nach Veröffentlichung der guten Wirtschaftsdaten die Zugewinne sofort wieder abverkauft wurden. Es hat sich wieder ein "Inverted Hammer" gebildet, so dass zunächst mit einer Konsolidierung an der 8000er Marke gerechnet werden kann.  Diese Woche ist Verfallswoche in den USA und in der Regel steigt die Volatilität und begünstigt dieses Szenario. Sollte sich der DAX über 8.000 Punkte etablieren, wäre ein weiterer Anstieg in die saisonal starke April/bis Mai Phase der wahrscheinliche Weg. Das bullishe Szenario ist intakt, solange das Ausbruchslevel bei 7.873 Punkten verteidigt werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, würden die Unterstützungen bei 7.772 und 7.700 schnell wieder in den Fokus rücken. Das kalkulatorische Kursziel aus dieser Rechteckformation liegt bei 8.182 Punkten. Bevor dieses angelaufen werden kann, gilt es das Allzeithoch bei 8.136 Punkten zu überwinden, was als starker Widerstand fungiert. Die Indikatoren geben Rückenwind, da der MACD und der Aaron auf Tagesbasis "bullish" positioniert sind. Viele wichtige europäische Indizes wie der CAC 40, BEL 20, ATX oder auch FTSE 100 konnten mit dem DAX gleichziehen, neue Jahreshochs ausbilden und prozyklische Kaufsignale auslösen.