Der Abwärtstrend am deutschen Markt hält an, was den Germany 30 auch am Dienstag auf ein neues Korrekturtief geschickt hat. Dabei bleibt der Kursverlauf nun aber im Bereich der Unterkante des mehrwöchigen Trendkanals, welche auch eine Gegenbewegung zur Oberseite in größerem Umfang jederzeit nach sich ziehen kann. Auch die vorhandene relative Stärke des US Marktes ist dahingehend weiter positiv zu werten und wirkt stützend. Sollte es aber auch hier zu einer merklicheren Zwischenkonsolidierung kommen, dann sind im Germany 30 auch die 7.570 Punkte noch möglich. Dort bietet sich dann die Chance einer kurzfristigen Bodenbildung. Dennoch ist der Germany 30 klar entfernt von neuen größeren prozyklischen Kaufsignalen.
Im Euro Bund hält hingegen die Konsolidierung an. Nachdem auch der Aufwärtstrend der vergangenen Wochen nicht mehr gehalten wurde besteht die Gefahr eines deutlicheren Rücksetzers. Bullisch bleibt die Situation allerdings, solange das wichtige Unterstützungsniveau vorbei 146,40 Punkten nicht nach unten durchbrochen wird.
EUR/USD kann sich nun wieder merklich nach oben absetzen, durchläuft aber zwischen 1,3000 USD und 1,3135 USD eine starke Widerstandszone. In diesem Kursbereich muss ein Pullback einkalkuliert werden. Ebenfalls zeigt sich bei EUR/JPY noch keine Schwäche, die Aufwärtsdynamik lässt aber bei zunehmend überkauftem Zustand langsam wieder nach.
Der Goldpreis hat eine wesentliche Schlüsselstelle innerhalb der Erholung erreicht. Eine Wiederaufnahme der Korrektur wäre jederzeit drin, die Chance, sich weitere 30 $ Luft nach oben zu verschaffen, ist aber vorhanden. Sogar der Ölpreis konnte sich am Dienstag nach oben absetzen und ein kleines Kaufsignal generieren. Von einer Bodenbildung ist zwar noch nicht auszugehen, eine weitere Stabilisierung deutet sich aber an.