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11. Aug
2017

Goldkurs steht vor einer Aufwertung

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea beeinflusst die Märkte. Die Nervosität steigt. Wer eine kriegerische Auseinandersetzung befürchtet, der versucht sich mit Gold abzusichern. Passend dazu stieg auch der Goldpreis in den vergangenen Tagen. Auf den ersten Blick sieht der Gold-Chart jedoch nicht so einladend aus.

 

 

Bild: Goldkurs im Wochen-Chart in US-Dollar

Zwischen 1200 und 1290 US-Dollar gab es bisher einen breiten Seitwärtsmarkt. Das Verlaufsmuster sieht so aus, dass der Marktzustand vorläufig nicht verlassen werden könnte. Die Kurse müssten demnach von oben nach unten pendeln.

 

Es gibt allerdings noch eine weitere Möglichkeit, den Goldkurs zu analysieren. Es sind die Aktien der Goldminenbetreiber. Passend dazu gibt es einen ETF (US-Symbol: GDX). Die Minenbetreiber profitieren außerordentlich von einem Anstieg des Gold-Preises. Der Wert der Aktien verhält sich zum Goldkurs, wie ein Derivat mit einem Hebel.

 

 

Bild: Wochen-Chart des ETF (GDX) für Goldminenbetreiber

 

Ein bullishes Dreieck zeigt Wirkung

Der obere Chart des GDX ist momentan technisch aussagekräftiger als der Gold-Chart. Normalerweise ist es so, dass der Kursverlauf von Gold und GDX sehr ähnlich sind. Bei Goldkurs kommt jedoch noch einmal eine manipulatorische Wirkung hinzu. Notenbaken und andere institutionelle Marktteilnehmer wirken zusätzlich auf den Goldkurs ein.

Im Gegensatz dazu kann sich der GDX-ETF frei bewegen. In diesem Zusammenhang fällt die klassische Chart-Formation eines Dreiecks auf. Der GDX-Chart hat ein bullishe Muster aufgebaut, und steht vor einem Long-Ausbruch. Das Dreieck könnt also auch der Vorbote für den Goldkurs sein.

Fazit: Der Goldkurs steht vor eine bullishen Kurswelle. Der Zielkurs sollte bei 1340 bis 1350 US-Dollar liegen.

  

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

 www.Trading-Ideen.de

P.S.
Das ist ein Beitrag unseres kostenlosen Newsletters für Aktien und Indizes. Wenn Sie ihn interessant finden, dann tragen Sie sich mit Ihrer Email in den Verteiler ein. Als Dankeschön erhalten Sie unser “Handbuch für Börsenstarter” als PDF-Datei zum Download.

 

 

20. Jul
2017

DAX-Börsenstimmung - KW 29

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

 

Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

 

 

 

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Die Ängste der Marktteilnehmer sind zurück. Ein Ausstieg aus den bullishen Positionen ist die logische Konsequenz. Die naheliegende Überlegung wäre, dass mengenmäßig die Bären zugenommen haben müssten. Das ist jedoch nicht passiert. Die Bullen sind direkt ins neutrale Lager gewechselt. Die ehemaligen Bullen sind sich anscheinend nicht sicher, ob der DAX seinen Aufwärtstrend beendet hat. Ansonsten wäre der Bullenanteil sofort short-positioniert.

Mit dieser Ausgangssituation kann man davon ausgehen, dass die neutralen Marktteilnehmer bald wieder in das Bullenlager zurückkehren werden. Das Bärenlager ist momentan zu groß. Das könnte sogar ein Schutz des DAX vor fallende Kurse sein.

Fazit:

Das Verhaltensmuster der Marktteilnehmer wiederholt sich seit ein paar Wochen. Wenn es noch ein paar Monate so weiter geht, ohne dass es zu einer ausreichenden Kurskorrektur kommt, könnte die übliche Herbst- und Winterrallye ausfallen. Der DAX würde demnach auf der Stelle treten, weil er die ausufernden Kursgewinne des ersten Halbjahres verdauen muss.

 

 

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

 

www.Trading-Ideen.de

 P.S.: Erfahren Sie alles über die Beziehung zwischen Kurs und Volumen im "Handbuch des Volumen-Tradings". Tiefes Marktverständnis, mit dem Sie Ihr Trading verbessern werden. Infos gibt es über die Webadresse.

 

 

 

13. Jul
2017

Gerry Weber kauft eigene Aktien

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

Gerry Weber ist ein international tätiges Modeunternehmen. Der Fokus liegt auf Damen-Oberbekleidung. In den vergangenen Jahren hielt das Unternehmen seine Umsätze auf einem hohen Niveau. Das Problem für den Kursabsturz in 2017 liegt im Gewinneinbruch. Probleme hat Gerry Weber mit dem zunehmenden Anteil des Online-Handels. Die Konkurrenz ist stark. Deshalb versucht sich Gerry Weber neu zu strukturieren. In wieweit die Umstrukturierung bereits fortgeschritten ist, bleibt offen. Die Konzernleitung glaubt jedoch an das Unternehmen, und kauft eifrig die eigenen Aktien.

 

 

Als Insider-Trades (auch: Directors’ Dealings) werden Wertpapiergeschäfte von Managern börsennotierter Unternehmen bezeichnet. Die entsprechende Transaktion muss innerhalb von fünf Werktagen bei der BaFin gemeldet werden. Insider-Trades gelten nicht als “Insider-Handel”, und sind nicht strafbar.

Hinweise: Für einen Trader kann sich der Kauf/Verkauf der Aktie lohnen, wenn zeitnah ein technisches Signal folgt. Üblicherweise haben Insider einen genauen Einblick in die Geschäftsbereiche. Sie können daher besser abschätzen, ob sich das Unternehmen sich positiv oder negativ entwickeln wird.

Der Chart zeigt Ihnen die jüngsten Transaktionen.

Ein Pfeil nach oben bedeutet: Kauf
Ein Pfeil nach unten bedeutet: Verkauf

Bild: Tages-Chart der Gerry Weber-Aktie  WKN: 330410

 

Technische Ausgangssituation der Aktie

Im Chart sind zwei wichtige Kursmarken definiert. Es ist die Unterstützung bei 10,20 Euro und der Widerstand bei 11,60 Euro. In dieser Handelspanne sollte die Aktie in den nächsten Monaten verweilen. Besonders die jüngsten Käufe auf der Unterseite bei 10,20 sind ermutigend. Sie lassen hoffen, dass es demnächst eine positive Meldung gibt. Danach sollte die Aktie bis 11,60 Euro ansteigen können.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

www.Trading-Ideen.de

 

 

P.S.

Weitere Trades auch auf https://go.guidants.com/de#c/Christian_Lukas

 

 

11. Jul
2017

S&P500 aus Sicht der Volumen-Analyse

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

 

Ein Super-Computer sagt den Crash voraus

die Webseite ZeroHedge berichtet, dass einer der leistungsfähigsten Super-Computer auf einen Crash in den nächsten Monaten setzt. Der Super-Computer hat seinen Standort in der Schweiz, und wird ständig mit Marktdaten gefüttert. Das Institut Financial Crisis Observatory (FCO) gibt auf Basis der Computer-Berechnungen einen Report bezüglich globaler Marktblasen heraus.

Eines der wichtigsten Indizien für einen zukünftigen Crash ist das exponentielle Wachstum von Marktsektoren. Der Computer wird jedoch nicht nur mit nüchternen Marktdaten gefüttert, er bekommt ein umfassendes Paket an Infos. Das reicht zum Beispiel von YouTube-Videos, Anzahl epileptische Anfälle bis hin zu auffälligen Verhaltensproblemen in der Bevölkerung.

Die 100%-Genauigkeit gibt es nicht

Eine erstaunliche Vielfalt, die vermutlich den menschlichen Verstand überfordern würde. Man kann natürlich darüber diskutieren, ob grundsätzlich ein Computer in der Lage ist, treffsichere Prognosen zu geben. Unzweifelhaft ist, dass die Märkte einen hohen Anteil chaotischer Bewegungen enthalten. Versucht man chaotische Bewegungen zu prognostizieren, muss es zwangsläufig Fehler geben. Ansonsten wäre es ja auch kein Chaos. ;)  In dieser Hinsicht sollte man dem Super-Computer keine 100%ige Genauigkeit zugestehen.

Der Super-Computer führt auch vier Portfolios. Seit Anfang Juni hat er sich mehrheitlich auf Short-Positionen umgestellt.

Das ist eine interessante Information und Grund genug, um sich den US-Aktienmarkt näher anzuschauen.

 

Bild: Wochen-Chart des SPY mit Volumen-Indikatoren. Der SPY ist einer der größten ETFs auf Basis des S&P500. Er spiegelt Angebot und Nachfrage für Aktien sauber wider. Für die Volumen-Analyse ist er besser geeignet als der S&P500-Index.

 

Was kann die Volumen-Analyse?

Das Wesen der Volumenanalyse ist es Widerstände und Unterstützungen zu diagnostizieren. Aus dem Verlauf von Kurs und Volumen lassen sich Divergenzen und Konvergenzen herausarbeiten. Daraus ergeben sich Aussagen zur zukünftigen Kursbewegung. Bei einer Divergenz neigt der Kurs zur Umkehr und bei der Konvergenz zur Fortsetzung.

Technische Ausgangssituation des Marktes (S&P500)

Das auffälligste Merkmal des Marktes ist sicherlich der homogene Aufwärtstrend seit Anfang 2016. Die Volatilität der Bewegung nahm kontinuierlich ab, und zwar je höher der Index anstieg. Es ist meistens ein zuverlässiges Indiz dafür, dass der Trend weiterhin stabil bleibt. Damit der Markt auch in Zukunft steigt, muss eine ausreichende Menge an Käufern der Meinung sein, dass der Gipfel noch nicht erreicht ist.

Der Verlauf des OBV ist eine starke Warnung

Kommen wir zum Verlauf des OBV (unterer Indikator). Der OBV ist ein Volumenindikator bei dem das Handelsvolumen in Abhängigkeit zum Kurs addiert oder subtrahiert wird. Der OBV gibt einen Einblick für die Energie des Aufwärtstrends.

Der Vergleich zwischen Kursverlauf und OBV zeigt eine Kursschwäche. Das Handelsvolumen geht seit April kontinuierlich zurück, und so entstand eine bearishe Divergenz zum Kursverlauf. Beachten Sie besonders die Hochs des Kursverlaufs und die des OBVs. Während der Kurs neue Höchststände erzielen konnte, blieb der OBV zurück. Es lässt darauf schließen, dass weniger Käufer im Markt aktiv waren.

Daraus entsteht eine zweite Frage: Wenn es weniger Käufer gab, warum fiel der Markt nicht stärker? Ein Markt kann nur dann mit geringerem Handelsvolumen weiter steigen, wenn zugleich der Anteil der Verkäufer abnimmt. Das könnte man mit den Worten zusammenfassen, dass es nur wenige Käufer gibt, aber noch weniger Verkäufer.

Kurzfristige Prognose – Top ist noch nicht erreicht

In der Mitte des Charts sehen Sie einen besonderen Indikator. Hierbei wurde der RSI und der OBV miteinander kombiniert. Grünliche Schattierungen deuten auf kurzfristig ansteigende Kurse hin. Im Gegensatz dazu sind die rötlichen Schattierungen mit zukünftigen bearishen Kursen verbunden. Vor etwas mehr als vier Wochen gab es für fallende Kurse ein Short-Signal (siehe Pfeil). Passend dazu verhielt sich der Kursverlauf auch. Allerdings nur mit einer schwachen Dynamik. Es ist keine impulsive Abwärtsbewegung sondern nur eine leichte Konsolidierung zu erkennen. Das lässt vermuten, dass der Gipfel des Aufwärtstrends noch nicht erreicht ist. Daher sollte bei der nächsten positiven Wirtschaftsmeldung der S&P500 ein neues Hoch erreichen.

 

Fazit:

In der beschriebenen Marktsituation sollte man als Börsianer vorsichtig sein. Das reduzierte Handelsvolumen macht den Markt fragil. Unerwartete heftige Marktbewegungen sind möglich. Das passt übrigens auch ideal zu der beschriebenen Short-Prognose des Super-Computers.

Der US-Aktienmarkt ist momentan nicht für langfristige Trader geeignet.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

 

www.Trading-Ideen.de

 

P.S. Zukünftig gibt es öfters detaillierte Volumen-Analysen auf Guidants.

Folgen Sie kostenlos dem Stream: https://go.guidants.com/de#c/Christian_Lukas

 

 

P.P.S.: Mehr zur Volumen-Analyse gibt im "Handbuch des Volumen-Tradings". Infos gibt es über www.trading-ideen.de

 

 

23. Jun
2017

Der US-Aktienmarkt hat den Gipfel erreicht

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht erinnern Sie sich noch? Am 31.05.17 habe ich Ihnen in einer S&P500-Analyse den Kräftemangel des US-Aktienmarktes geschildert. Das damalige Fazit: Immer mehr Aktien des US-Aktienmarktes fehlt die Kraft den Aufwärtstrend fortzusetzen. Als Analyse-Tool ziehe ich meistens den McClellan-Oszillator heran. Dieser Indikator ist einer der wenigen Gesamtmarkt-Indikatoren, der halbwegs verlässliche Signale bietet.

Das erste Short-Signal beim S&P500

Wenn in einem Aufwärtstrend die Mehrheit der Aktien keine neuen Hochs mehr erzeugen kann, dann ist die Zeit für eine Korrektur gekommen. Momentan wird die interne Schwäche des Marktes noch durch hochkapitalisierte Aktien verdeckt (Stichwort: FANG-Aktien).

 

Der Zustand des US-Aktienmarktes

Im nachfolgenden Chart können Sie die Struktur von steigenden und fallenden Aktien sehen an der New Yorker Stock Exchange (NYSE) sehen.

Kurze Erläuterung zum McClellan-Oszillator

Der McClellan-Oszillator repräsentiert mehr als 3000 Aktien der NYSE. Beim Indikator wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien des Marktes berechnet. Anschließend wird das Ergebnis mit zwei verschiedenen exponentiellen Moving-Averages (EMA) geglättet. Das Ergebnis ist ein Oszillator, der um seine Nulllinie pendelt. Es bietet einen Einblick in die Struktur des US-Aktienmarktes.

 

 

Bild: McClellan-Summations-Index mit über 3000 Aktien der NYSE

 

Das unvermeidliche Short-Signal ist da

Der McClellan-Oszillator ist in Kombination mit dem Parabolic-SAR in eine Short-Position übergegangen. Das ist ein frühes Warnzeichen, dass der Markt den Startschuss für eine Korrektur gibt. Der SAR-Indikator ist ein typischer Vertreter der Trendindikatoren. Er funktioniert nicht nervös wie ein Oszillator, sondern fängt komplette Kurswellen ein. Aus dieser Sichtweise ist der SAR ein langsamer Signalgeber. Eine Umkehr des SAR beendet immer die strukturelle Wende der Marktphase. Mit anderen Worten der Markt ändert sich jetzt.

Bestätigt wird das Short-Signal durch das Momentum des MACD-Indikators. Auch dieser befindet sich kurz vor einer Umkehrbewegung in den Short-Bereich.

Am McClellan-Oszillator kann man natürlich nicht erkennen, wie weit eine mögliche Korrektur verlaufen könnte. Gehen wir vom bullishen Ausgangszustand aus, dann benötigt der US-Aktienmarkt jetzt etwas Zeit, um die Kursanstiege in 2017 zu verdauen. Wir Börsianer werden nun einige Korrekturen hinnehmen müssen. Im besten Fall sind sie nur gemäßigt. Vielleicht entstehen sogar neue Chancen daraus, um neue Long-Positionen aufzubauen.

Mein Fazit:

Mit dem neuen Short-Signal und dem Zustand des Aktienmarktes beginnt jetzt die Zeit, mehr Short-Trades in Betracht zu ziehen. Verstehen Sie mich nicht falsch. Es gibt noch genügend Aktien, die noch einen strammen Aufwärtstrend besitzen. Das aktuelle Short-Signal wird in den nächsten Tagen vermutlich keine Verkaufswelle auslösen. Es sagt nur aus, dass wahrscheinlich der Gipfel des Aktienmarktes nah ist bzw. schon leicht überschritten wurde.

 

 Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

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21. Jun
2017

DAX-Börsenstimmung - KW 25

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

 

 

 

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Nun ist sie wieder da, die Angst. Die oberen Zahlen zeigen einen kompletten Meinungsumschwung. Alles was vorher noch unter einer bullishen Betrachtung stand, wird nun mit einem negativen Bias versehen.

Bei Betrachtung der Zahlen beschleicht mich der Gedanke, dass die Teilnehmer der wöchentlichen Umfrage keine eine Prognose auf die nächsten vier Wochen abgegeben, sondern nur von Woche zu Woche denken.

Jedenfalls wirkt der psychologische Umschwung nicht gerade charakterfest. Eher ist es so, dass jede kleinste Aufwärtsbewegung misstrauisch beäugt wird, und falls Gewinne entstanden sind, diese sofort eingefahren werden.

 

Fazit:

Die Nervosität wird uns Börsianern wohl noch in den Sommer begleiten. Man hat das Gefühl, dass alle auf eine Korrektur warten. Für Swing-Trader ergibt sich daher kein gutes Marktumfeld. Die Kurse bleiben unberechenbar. Handelbare Kurswellen in die eine oder andere Richtung bleiben aus.

Meine Empfehlung: Halten Sie sich zurück. Spielen Sie mit dem Markt, aber unterlassen Sie größere Investments.

 

 

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

 

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P.S.: Erfahren Sie alles über die Beziehung zwischen Kurs und Volumen im "Handbuch des Volumen-Tradings". Tiefes Marktverständnis, mit dem Sie Ihr Trading verbessern werden. Infos gibt es über die Webadresse.

 

20. Jun
2017

S&P500 – Finanztechnische Bereitschaft für einen Crash

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

 

allgemein anerkannt ist das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) als Kennzahl für die Bewertung eines Unternehmens. Der Nobelpreisträger Robert Shiller hat den KGV modifiziert, und daraus eine Bewertung für den Gesamtmarkt geschaffen, den Shiller-KGV. Verkürzt erklärt, ist der Shiller-KGV eine zyklische und inflationsjustierte Form des KGV. Je niedriger das KGV, desto "günstiger" ist die Bewertung des Unternehmens am Aktienmarkt.

Untersucht man anhand des Shiller-KGVs den Gesamtmarkt hinsichtlich Überbewertung, dann erhält der Analyst ein Gefühl für das Gefahrenpotenzial eines Markt-Crashes.

Quelle: http://www.multpl.com/shiller-pe/

Bild: Langzeit-Chart mit dem Verlauf des Shiller-KGV anhand des S&P500.

Der Langzeit-Durchschnitt beträgt circa 15. Bewegt sich der Markt unterhalb der 10er-Grenzlinie, dann ist der Aktienmarkt stark unterbewertet. Das Gegenteil davon, ergibt sich bei Werten von über 20.

 

Die Warnsignale werden immer deutlicher

Nicht alle Analysten trauen dem Shiller-KGV. Wer sich nämlich auf den Shiller-KGV als Timing-Indikator in der Vergangenheit verlassen hätte, der würde einige große Bullenmärkte verpasst haben. Extreme Märkte verzerren Statistiken und damit eine normale Sicht auf die Märkte. Im oberen Chart sind zwei Grenzlinien bei 10 und 20 eingezeichnet. Während die untere Linie bei 10, einen extrem günstig bewerteten Markt zeigt, kann das Gegenteil ab 20 gesehen werden. Shiller-KGVs über 20 deuten immer auf eine Marktblase hin. Nur in einem starken Bullenmarkt kann sich der Indikator für einen längeren Zeitraum über 20 halten.

Zusammenbrüche sind Teil der Börsenhistorie

Der Verlauf des Charts zeigt allerdings auch, was nach einem überwerteten Markt passiert. Der Shiller-KGV sinkt nicht in einem gemäßigten Schritt, sondern stets ruckartig nach unten. Sie können es sich wahrscheinlich denken, es kommt zu einem schnellen Abverkauf der Aktienmärkte.

Der aktuelle Wert des Shiller-KGV beträgt 30. Einige optimistische Analysten werden jetzt wahrscheinlich sagen, dass es diesmal völlig anders ist, als in den Jahren zuvor. Dem darf widersprechen werden. Geschichte wiederholt sich zwar nicht, doch sie verläuft immer ähnlich.

Ein Börsenkollege schrieb heute in seinen Newsletter: „Wer im Moment zu 100% investiert ist, der muss sehr religiös sein! Dies ist kein gesundes Marktumfeld.“

Dem muss ich leider zustimmen.

 

 Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

 

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13. Jun
2017

Der DAX hat Probleme

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die Aktienmärkte sind momentan unglaublich schwer zu traden. Jeder Trader bekommt mein Respekt, wenn er in diesem nervösen Umfeld mit Swing-Trading oder sogar Intraday-Trading Profite erzeugen kann.

Ursache für die Unruhen sind wiederholt Politiker und wankelmütige Wähler. In den vergangenen Monaten haben wir viele Großereignisse erleben dürfen. Das markanteste Ereignis: Trump wird zum US-Präsidenten gewählt und die Börsianer verkaufen, um kurz danach in einem Kaufrausch zu verfallen. Politische Wahlen, wie in Holland, Frankreich oder Großbritannien erzeugen zwar Ängste, doch etwas später stehen die Marktteilnehmer erneut auf der Kaufseite. Egal was passiert, am Ende steigen die Aktienkurse. Ob das noch gesund ist?

 

Differenz zwischen steigenden und fallenden Aktien

Schauen wir uns den DAX einmal etwas genauer an. Hierzu eignet sich die Advance-Decline-Line. Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien des DAX berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index von der ADL bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, deutet dies auf eine zukünftige Umkehrbewegung hin.

 

Bild: Tages-Chart des DAX mit der Advance-Decline-Line (mittig)

 

Die ADL neigt sich weiter nach unten

Beachten Sie bei dem oberen Chart die markanten Hochs des Kursverlaufes und die Hochs der ADL. Zum besseren Vergleich sind Trendlinien auf die markanten Hochpunkte gelegt worden. Es gilt: Der DAX befindet sich in einem gesunden Aufwärtstrend, wenn die Kurse und die ADL nahezu zeitgleich neue Hochs zeigen.

Der Vergleich beweist, dass seit Mai der Markt nicht mehr „sauber“ ist. Bei der ADL sind die beiden jüngsten Trendlinien nur noch abwärts gerichtet. Vermutlich steckt die Mehrheit der DAX-Aktien bereits in Schwierigkeiten.

 

Die Reise nach Jerusalem

Kommen Sie jetzt nicht in Versuchung, panikartig Ihre Aktien zu verkaufen. Die Situation kann noch eine Weile weiterlaufen – mit einem steigenden DAX. Zwischen Kursverlauf und ADL gibt es eine bearishe Divergenz. Es ist ein Vorzeichen und mehr nicht. Es ist sogar im Extremfall möglich, dass sich die Divergenz vollständig neutralisiert.

Beobachten Sie den Markt mit erhöhter Aufmerksamkeit. Jeder weiß es, irgendwann kann der DAX nicht mehr weiter. Nur der Zeitpunkt ist unklar. Was Sie dann erleben werden, ähnelt einem Kinderspiel; „Die Reise nach Jerusalem“. Sie erinnern sich sicherlich, wie das aussieht, wenn zum Beispiel fünf Kinder um vier Stühle herumlaufen und sich bei einem Signal hinsetzen müssen. Einer der fünf wird keinen Stuhl bekommen…

  

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

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01. Jun
2017

US-Aktien: Wann kommt der Crash? – Eine Tiefenanalyse

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

an den amerikanischen Aktienmärkten gibt es inzwischen einige Verwerfungen, die auf Dauer nicht so bleiben werden. Wussten Sie, dass zum Beispiel Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google zusammen mehr wert sind, als der gesamte DAX? Die genannten Unternehmen sind die Highflyer der amerikanischen Börsen. Mit durchschnittlich über 30% Anstieg in diesem Jahr sind sie Taktgeber.

Der Investmentfonds ClearBridge hat eine interessante Statistik veröffentlicht. Sie zeigt, dass der aktuelle Bullenmarkt der längste in der Börsengeschichte ist.

 

Bullenmärkte in der Historie

ClearBridge Investments

 
     

Beginn

Ende

Jahre

1942

1946

4

1949

1956

7

1957

1961

4

1962

1966

4

1974

1980

6

1982

1987

5

1990

1998

8

2002

2007

5

2009

2017

8

 

Die aktuelle Bullenrallye basiert auf den massiven Manipulationen der Notenbanken. Das ist ein riesiges Problem, denn die Realwirtschaft hat sich von den Finanzmärkten abgekoppelt. Das billige Geld wandert in die globalen Finanzmärkte, und wird nur geringfügig von der Realwirtschaft genutzt.

Wir stehen vor einem unlösbaren Problem, denn die Notenbanken müssen dringend die Zinsen anheben, doch sie können es nicht, weil die Politiker es verhindern.

Fazit: Alles andere als ein Crash, wäre ein Wunder.

 

 

Der Zustand des US-Aktienmarktes

 

Im nachfolgenden Chart können Sie die Struktur von steigenden und fallenden Aktien sehen an der New Yorker Stock Exchange (NYSE) sehen.

 

Vollständiger Artikel unter:

http://www.trading-ideen.de/wordpress/us-aktien-crash/

 

<a href="/http://www.trading-ideen.de/wordpress/us-aktien-crash/">Originalartikel</a>

 

31. Mai
2017

DAX-Börsenstimmung - KW 22

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

 

 

 

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Die bullishen Profis reduzierten sich um auffällige 16%. Was die Profis in einer Woche zum Umdenken führte, gleicht einem Rätsel. Ein gewaltiger Sprung, der sich mit fundamental veränderten Daten nicht erklären lässt. Man könnte eher von einer tiefen Verunsicherung sprechen. In den vergangenen Wochen gab es auch größere Schwankungen, die sich in kurzer Zeit wieder normalisierten. Daher sollte man nicht allzu große Besorgnis zeigen.

 Fazit:

Weil sich fundamental kaum etwas geändert hat, kann man davon ausgehen, dass die Short-Positionen des DAX eher den kurzfristigen Tradern zuzurechnen sind. Sobald der DAX ein oder zwei schwächere Handelstage zeigt, müssten die Shorties gleich wieder ihre Positionen schließen. Wenn ich richtig liege, müsste die nächste Umfrage wieder positiver sein.  

  

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

 P.S.

Das ist ein Beitrag unseres kostenlosen Newsletters für Aktien und Indizes. Tragen Sie sich kostenlos in unseren Verteiler ein. www.trading-ideen.de