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18. Okt
2017

DAX-Börsenstimmung - KW 42

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Seit vergangener Woche hat sich einiges in der Stimmung verändert. Noch in der vergangenen Woche waren viele Profis neutral eingestellt. Sie hatten also eine abwartende Haltung, und wollten erst mal schauen was passiert. Nun, der DAX zeigte sich sehr robust. Er verharrte in einer engen Handelsspanne mit schwacher Volatilität. Die abwartende Haltung wurde nun aufgehen, und das Bullen-Lager füllte sich mit +10 %. Ein starker Anstieg, der darauf schließen lässt, dass die Profis wieder auf steigende Kurse setzen.

Etwas Ähnliches ist auch bei den privaten Börsianern passiert. 6 % der Bären haben sich anders positioniert. Davon sind 4 % ins neutrale Lager gewechselt und 2 % zu den Bullen gestoßen.

Fazit:

Die Stimmung ist unverändert bullish. Damit es zu einem Abverkauf kommen kann, muss die Stimmung noch viel bullisher werden. Interessant wird es erst bei einem Bullenanteil von mehr als 60%. Wir können deshalb beruhigt abwarten, und schauen, wie sich der Markt verhält. Mit der aktuellen Ausgangssituation liegt die höhere Wahrscheinlichkeit weiterhin bei steigenden DAX-Kursen.

 

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

P.S.:  "Handbuch des Volumen-Tradings". Erfahren Sie alles über die Beziehung zwischen Kurs und Volumen, und verbessern Sie Ihr Trading. Es zeigt Ihnen den Weg zum Profi-Trader. Beziehen Sie es günstig als PDF-Datei über die obere Internetadresse. www.Trading-Ideen.de 

12. Okt
2017

S&P 500 mit Marktbreite-Analyse

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

 

vertraut man den Umfragewerten der Frankfurter Börse, dann gibt es für den DAX in den nächsten Wochen eine große Skepsis bei den professionellen Marktteilnehmern. Allerdings gibt es im Vergleich zum US- Aktienmarkt sogar noch ein wenig Nachholbedarf für den DAX. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der deutsche Leitindex zwischen 12.800 von 13.000 Punkten verhält. Es ist eine kritische Zone, die der DAX nur dann bewältigen kann, wenn der US-Markt unterstützend (mit steigenden Kursen) wirkt.

Wie die innere Situation des US-Marktes aussieht, können wir im unteren Chart erkennen.

 

Beim McClellan-Oszillator wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Anschließend wird das Ergebnis mit zwei verschiedenen exponentiellen Moving-Averages (EMA) geglättet dargestellt. Das Ergebnis ist ein Oszillator, der um seine Nulllinie pendelt.

Der McClellan-Oszillator gibt seine Handelssignale (long oder short) beim Überschreiten der Nulllinie. Sehr frühzeitig zeigt er potenzielle Divergenzen zum Aktienindex. Jedes neue Hoch oder Tief im Kursverlauf sollte vom Indikator auch mit einem neuen Hoch bzw. Tief bestätigt werden.

 

 

Bild: S&P 500 Tages-Chart mit McClellan-Oszillator basierend auf 3000 Aktien der NYSE.

Eine lange Aufwärtsbewegung mit viel Schwung

Der obere Chart ist dreiteilig aufgebaut. Im oberen Teil befindet sich der S&P500-Index und in der Mitte der McClellan-Oszillators. Der Indikator bewegt sich mit dem Momentum von 3000 Aktien. Im oberen Chart sind mit Pfeilen die jeweiligen Ein- und Aufstiege auf Basis des McClellan-Oszillators angezeigt.

Seit Anfang September gibt es eine sehr starke und langandauernde Aufwärtsbewegung. Die Frage ist nun, wie weit kann sie noch laufen? Beachten Sie in diesem Zusammenhang die 200-Tagelinie. Sie repräsentiert die Mitte des McClellan-Oszillators. Die Länge des Schwungs ist ausgehend von der 200-Tage Linie schon weit fortgeschritten. Daher wäre eine Schwächephase schon lange überfällig.

Wir Trader warten aber schon seit einigen Wochen auf eine Konsolidierung. Bisher ist sie nicht eingetroffen, und man muss sich fragen, ob sie überhaupt noch in diesem Jahr eintreffen wird. Typischerweise ist der September und der Oktober ein Zeitraum für potenzielle Tiefststände. Saisonal sind demnach die Voraussetzungen vorhanden. Bedenkt man jedoch, wie viele negative (politische) Ereignisse in den letzten Monaten geschehen sind, und wie stabil die Märkte reagiert haben, dann sind ernsthafte Zweifel angesagt. So hätte vermutlich noch vor zwei Jahren die Unabhängigkeitserklärung von Katalonien zu einem Einbruch der europäischen Finanzmärkte geführt. Momentan reagiert der Markt nicht mal mit einem Zucken.

Fazit: Der Markt befindet sich in einem Trend. Und der Trend läuft solange bis er gebrochen wird. Das kann dauern…

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen,

Christian Lukas

 

www.Trading-Ideen.de

 

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Senden Sie uns nur eine formlose Email an info@volumenbrief.de Wir nehmen Sie spontan in den Verteiler auf.

 

 

04. Okt
2017

DAX-Börsenstimmung - KW 40

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

Sentiment

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Nanu, habe ich etwas verpasst? Zwischen den institutionellen Marktteilnehmern und den Privaten gibt es eine deutliche Diskrepanz. Die Profis engagieren sich, und kaufen DAX-Aktien. Mit einem Bullen-Anstieg um 9 % ist das Votum klar bullish. Dabei kommen ganze Prozent 5 % direkt von der Short-Seite. Sie haben ihre Position also sofort gedreht. Die restlichen 4 % waren zuvor neutral eingestellt.

Warum nun die privaten Marktteilnehmer sich weiterhin neutral verhalten, ist nicht ganz klar. Die Zahlen deuten darauf hin, dass kaum jemand an eine Jahresendrallye glaubt.

 

Fazit:

Die nächste Woche könnte eine Entscheidungswoche werden. Der DAX hat nämlich sein Jahreshoch erreicht, und benötigt nun eine zusätzliche Beschleunigung, um den Widerstand zu durchbrechen. Ich bin nicht ganz sicher, ob der DAX das tatsächlich schafft. Sollte der DAX das Hoch durchdringen, muss man davon ausgehen, dass die privaten Marktteilnehmer dann ihre „Felle davonschwimmen sehen“ und unlimitiert DAX-Aktien kaufen. Weitere DAX-Hochs wären das Ergebnis.

 

 

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

P.S.: Erfahren Sie alles über die Beziehung zwischen Kurs und Volumen im "Handbuch des Volumen-Tradings". Tiefes Marktverständnis, mit dem Sie Ihr Trading verbessern werden. Infos

 

25. Sep
2017

Insider kaufen Ceconomy

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ceconomy ist eine Abspaltung der ehemaligen Metro. Enthalten ist dort der Elektronikhandel von Saturn und Media Markt. Seit Mitte Juli ist die Ceconomy-Aktie eigenständig im MDAX gelistet. Mittel- und langfristig plant das Unternehmen, weitere Tochterunternehmen im Unterhaltungselektronik-Sektor zu gründen oder zu akquirieren.

Im September (18.09.2017) haben die beiden Vorstandsmitglieder Mark Frese und Pieter Haas im größeren Umfang Ceconomy-Aktien gekauft. Der Erstgenannte kaufte für 198518 Euro und der zweite für 751425 Euro Aktien. Eigentlich gibt es nur einen Grund, warum die Unternehmensleitung Aktien kaufen würde: Sie glaubt an die Unterbewertung des Unternehmens.

 

Als Insider-Trades (auch: Directors’ Dealings) werden Wertpapiergeschäfte von Managern börsennotierter Unternehmen bezeichnet. Die entsprechende Transaktion muss innerhalb von fünf Werktagen bei der BaFin gemeldet werden. Insider-Trades gelten nicht als “Insider-Handel”, und sind nicht strafbar.

Hinweise: Für einen Trader kann sich der Kauf/Verkauf der Aktie lohnen, wenn zeitnah ein technisches Signal folgt. Üblicherweise haben Insider einen genauen Einblick in die Geschäftsbereiche. Sie können daher besser abschätzen, ob sich das Unternehmen sich positiv oder negativ entwickeln wird.

Der Chart zeigt Ihnen die jüngsten Transaktionen.

Ein Pfeil nach oben bedeutet: Kauf
Ein Pfeil nach unten bedeutet: Verkauf

Metro Aktie

Bild: Tages-Chart der Ceconomy-Aktie  WKN: 725750

 

Technische Ausgangssituation der Ceconomy-Aktie

Seit Monaten hängt die Aktie fest. Zwischen 9 Euro und 10,20 Euro befindet sich ein Seitwärtsmarkt, aus dem die Aktie nicht entkommen kann. Mit der Ausgangssituation ist klar, dass die Aktie einen Impuls benötigt. Dieser kann nur von der Unternehmensleitung selbst kommen, zum Beispiel in Form einen neuen positiven Nachricht zur Entwicklung des Unternehmens. Die Insider-Käufe sprechen dafür, dass in dieser Hinsicht etwas „im Busch“ ist.

Beachten Sie den On-Balance-Volume (OBV). Der OBV basiert auf den Veränderungen des Handelsvolumens. Hier sind noch keine bullishen Anzeichen zu erkennen. Sobald wichtige Unternehmensinformationen durchsickern, gibt es in der Regel erste Kauf-Orders, die den OBV ansteigen lassen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

 

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20. Sep
2017

S&P500-Analyse KW 38

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

die deutschen Aktienmärkte sind in dieser Woche in der Wartestellung. Das ist nicht ungewöhnlich, denn es gibt in dieser Woche einen Zinsentscheid und die Bundestagswahlen. Das sind wichtige Ereignisse, die den zukünftigen Verlauf der Aktienmärkte stärker beeinflussen können.

Ein Blick auf den McClellan-Oszillator, der circa 3000 Aktien repräsentiert, könnte Licht ins Dunkel bringen.

 

Beim McClellan-Oszillator wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Anschließend wird das Ergebnis mit zwei verschiedenen exponentiellen Moving-Averages (EMA) geglättet dargestellt. Das Ergebnis ist ein Oszillator, der um seine Nulllinie pendelt.

Der McClellan-Oszillator gibt seine Handelssignale (long oder short) beim Überschreiten der Nulllinie. Sehr frühzeitig zeigt er potenzielle Divergenzen zum Aktienindex. Jedes neue Hoch oder Tief im Kursverlauf sollte vom Indikator auch mit einem neuen Hoch bzw. Tief bestätigt werden.

 

McClellan-Oszillator

Bild: S&P 500 Tages-Chart mit McClellan-Oszillator basierend auf 3000 Aktien der NYSE.

Der McClellan-Oszillator deutet auf kurzfristige Schwäche hin

Bisher konnte sich der US-Index sehr gut behaupten. Eine sehr starke Aufwärtswelle seit Mitte August ist die Ursache für die hohen Kursstände.
Der McClellan-Oszillator hat seit dem 01.09.2017 keine neuen Hochs mehr erreichen können. Das spricht für eine nachlassende Dynamik. Allerdings fehlte bisher ein abschließendes Verkaufssignal. Deshalb verharrte der S&P500 in seinem Aufwärtsmomentum.

In der nächsten Woche müsste nun ein Verkaufssignal entstehen. Beachten Sie im oberen Chart den MACD-Indikator. Er zeigt das Momentum des Marktes. Der Indikator ist kurz vor dem bearishen Kreuzen der Linien.

Im oberen Teil des Charts ist der S&P500-Index als Linien-Chart dargestellt. Zum Vergleich habe ich jeweils die letzten bearishen Signale des MACD markiert. Vier der letzten fünf Signale führten tatsächlich zu schwächeren Kursen. Die Signale zeigen aber auch, dass nicht zwingend starke Abwärtswellen entstehen müssen. Jedes bearishes Signal ergab lediglich eine Ruhephase auf hohem Niveau.

Fazit zum US-Aktienmarkt

Jetzt könnte man annehmen, dass das neue bearishe Signal ebenfalls zum „Ausruhen“ führt. Und davon gehe ich einfach mal aus. Im Hinterkopf habe ich aber, dass sich der Aktienmarkt im saisonal schwächsten Zeitabschnitt des Jahres bewegt. Insofern empfehle ich Ihnen, Vorkehrungen zu treffen, falls der Aktienmarkt in einem Verkaufsmodus übergeht. Eine Absicherung mit einer Short-Position ist zu empfehlen.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen,

Christian Lukas

 

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15. Sep
2017

DAX wird bald schlapp machen

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

der deutsche Aktienmarkt wird momentan durch sehr viele Unsicherheiten beeinflusst. In diesem Zusammenhang könnte die Bundestagswahl am 24.09.2017 den größten Einfluss haben. Ich vermute, dass der DAX sich bis dahin nicht trauen wird, neue Jahreshochs zu testen. Meine Vermutung wird dabei untermauert durch die Konsolidierung die am 20.06.17 startete. Vergleicht man den Kursverlauf des DAX mit der ADL, dann ist ein größerer Unterschied erkennbar.

Zur Info: Die Advance-Decline-Line (ADL) wird über die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index von der ADL bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, deutet einiges darauf hin, dass der Index eine Umkehr vorbereitet.

Advance-Decline-Line

Bild: DAX mit seiner Advance-Decline-Line

Die innere Stärke: Eine DAX-Analyse

Vergleichen sie den Kursverlauf und den Verlauf der ADL. Die ADL steht hier für die innere Stärke des DAX. Die ADL-Korrektur läuft deutlich tiefer als der DAX-Kurs. Das ist ein Zeichen dafür, dass die meisten Aktien des DAX in einer Korrektur sind. Den Index hat die Korrektur weniger hart getroffen, weil die großen Aktienwerte mit hoher Marktkapitalisierung ziemlich gut laufen. Der Vorreiter ist eindeutig die SAP-Aktie. Das Unternehmen ist inzwischen mit größeren Abstand das Schwergewicht des DAX. Und auch der Trend der SAP-Aktie ist besonders stark.

Fazit zum zukünftigen DAX-Verlauf

Nach Betrachtung der ADL ist es nicht wahrscheinlich, dass der DAX stark genug wäre, im ersten Anlauf neue Höchstkurse zu erzielen. Hier bedarf es noch einer längeren Pause. Im Idealfall setzt sich der DAX knapp unterhalb von 12951 Punkte fest. Das wäre sozusagen ein feines „Vortasten“. Wenn die Prognose zutrifft, wäre erst der Dezember ein guter Monat, um neue Hochs zu erreichen. Danach könnte auch das Frühjahr mit dem Ausbau neuer Hochs verbracht werden.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

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06. Sep
2017

Merck konzentriert sich auf das Kerngeschäft

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

gestern konnte die Merck-Aktie einen schönen Kursanstieg um 2,6% verzeichnen. Insgesamt hat Merck vier wichtige Geschäftsbereiche:  Merck Serono, Consumer Health, Allergopharma und Biosimilars. Dabei tut sich der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern mit dem Geschäft der Gesundheitsprodukte, wie zum Beispiel Nasenspray, sehr schwer. Offensichtlich ist der Vorstand bereit alle Optionen zu prüfen, wie die zukünftige Entwicklung sein könnte. Dazu gehört auch der Verkauf des Consumer-Health-Geschäftes. Merck spricht von einem teilweisen oder gänzlichen Verkauf. Strategische Partnerschaften sind ebenso willkommen. Die möglichen Verkaufserlöse sollen für das Erreichen der Finanzziele eingesetzt werden.

Die Börsianer nehmen die Ankündigungen positiv auf, und der Kurs steigt.

Bild: Wochen-Chart  der Merck Aktie [WKN 659990]

Technische Ausgangssituation der Merck Aktie

Die Nachricht von Merck kommt an einer interessanten Stelle im technischen Chart. Die Unterseite des großen Aufwärtstrendkanals wurde erreicht. Gleichzeitig zeigt der RSI an, dass die Aktie an einem zyklischen Tief angekommen ist, und bereit wäre wieder zu steigen.

In der möglichen Kursbewegung sollte mindestens der obere Widerstand bei 112 Euro erreicht werden. Das entspricht einem potenziellen Kursgewinn von knapp 20%.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

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11. Aug
2017

Goldkurs steht vor einer Aufwertung

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea beeinflusst die Märkte. Die Nervosität steigt. Wer eine kriegerische Auseinandersetzung befürchtet, der versucht sich mit Gold abzusichern. Passend dazu stieg auch der Goldpreis in den vergangenen Tagen. Auf den ersten Blick sieht der Gold-Chart jedoch nicht so einladend aus.

 

 

Bild: Goldkurs im Wochen-Chart in US-Dollar

Zwischen 1200 und 1290 US-Dollar gab es bisher einen breiten Seitwärtsmarkt. Das Verlaufsmuster sieht so aus, dass der Marktzustand vorläufig nicht verlassen werden könnte. Die Kurse müssten demnach von oben nach unten pendeln.

 

Es gibt allerdings noch eine weitere Möglichkeit, den Goldkurs zu analysieren. Es sind die Aktien der Goldminenbetreiber. Passend dazu gibt es einen ETF (US-Symbol: GDX). Die Minenbetreiber profitieren außerordentlich von einem Anstieg des Gold-Preises. Der Wert der Aktien verhält sich zum Goldkurs, wie ein Derivat mit einem Hebel.

 

 

Bild: Wochen-Chart des ETF (GDX) für Goldminenbetreiber

 

Ein bullishes Dreieck zeigt Wirkung

Der obere Chart des GDX ist momentan technisch aussagekräftiger als der Gold-Chart. Normalerweise ist es so, dass der Kursverlauf von Gold und GDX sehr ähnlich sind. Bei Goldkurs kommt jedoch noch einmal eine manipulatorische Wirkung hinzu. Notenbaken und andere institutionelle Marktteilnehmer wirken zusätzlich auf den Goldkurs ein.

Im Gegensatz dazu kann sich der GDX-ETF frei bewegen. In diesem Zusammenhang fällt die klassische Chart-Formation eines Dreiecks auf. Der GDX-Chart hat ein bullishe Muster aufgebaut, und steht vor einem Long-Ausbruch. Das Dreieck könnt also auch der Vorbote für den Goldkurs sein.

Fazit: Der Goldkurs steht vor eine bullishen Kurswelle. Der Zielkurs sollte bei 1340 bis 1350 US-Dollar liegen.

  

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

 www.Trading-Ideen.de

P.S.
Das ist ein Beitrag unseres kostenlosen Newsletters für Aktien und Indizes. Wenn Sie ihn interessant finden, dann tragen Sie sich mit Ihrer Email in den Verteiler ein. Als Dankeschön erhalten Sie unser “Handbuch für Börsenstarter” als PDF-Datei zum Download.

 

 

20. Jul
2017

DAX-Börsenstimmung - KW 29

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

 

Hier sind die neuesten Umfragedaten aus Frankfurt für den DAX:

 

 

 

Beurteilung der DAX-Börsenstimmung

Die Ängste der Marktteilnehmer sind zurück. Ein Ausstieg aus den bullishen Positionen ist die logische Konsequenz. Die naheliegende Überlegung wäre, dass mengenmäßig die Bären zugenommen haben müssten. Das ist jedoch nicht passiert. Die Bullen sind direkt ins neutrale Lager gewechselt. Die ehemaligen Bullen sind sich anscheinend nicht sicher, ob der DAX seinen Aufwärtstrend beendet hat. Ansonsten wäre der Bullenanteil sofort short-positioniert.

Mit dieser Ausgangssituation kann man davon ausgehen, dass die neutralen Marktteilnehmer bald wieder in das Bullenlager zurückkehren werden. Das Bärenlager ist momentan zu groß. Das könnte sogar ein Schutz des DAX vor fallende Kurse sein.

Fazit:

Das Verhaltensmuster der Marktteilnehmer wiederholt sich seit ein paar Wochen. Wenn es noch ein paar Monate so weiter geht, ohne dass es zu einer ausreichenden Kurskorrektur kommt, könnte die übliche Herbst- und Winterrallye ausfallen. Der DAX würde demnach auf der Stelle treten, weil er die ausufernden Kursgewinne des ersten Halbjahres verdauen muss.

 

 

Zur Info:
Jede Woche wird von der Frankfurter Börse eine Umfrage zur Börsenstimmung durchgeführt. Die Teilnehmer prognostizieren, wie sie den DAX-Stand in den folgenden vier Wochen einschätzen. An den Umfragen beteiligen sich circa 300 institutionelle und circa 600 private Marktteilnehmer. Es sind ausschließlich handelsaktive Marktteilnehmer. Im Gegensatz zu Analysten sind die Teilnehmer psychisch und materiell beeinflusst.

 

 

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13. Jul
2017

Gerry Weber kauft eigene Aktien

Geschrieben von: christianlukas

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christianlukas

Liebe Leserinnen und Leser,

Gerry Weber ist ein international tätiges Modeunternehmen. Der Fokus liegt auf Damen-Oberbekleidung. In den vergangenen Jahren hielt das Unternehmen seine Umsätze auf einem hohen Niveau. Das Problem für den Kursabsturz in 2017 liegt im Gewinneinbruch. Probleme hat Gerry Weber mit dem zunehmenden Anteil des Online-Handels. Die Konkurrenz ist stark. Deshalb versucht sich Gerry Weber neu zu strukturieren. In wieweit die Umstrukturierung bereits fortgeschritten ist, bleibt offen. Die Konzernleitung glaubt jedoch an das Unternehmen, und kauft eifrig die eigenen Aktien.

 

 

Als Insider-Trades (auch: Directors’ Dealings) werden Wertpapiergeschäfte von Managern börsennotierter Unternehmen bezeichnet. Die entsprechende Transaktion muss innerhalb von fünf Werktagen bei der BaFin gemeldet werden. Insider-Trades gelten nicht als “Insider-Handel”, und sind nicht strafbar.

Hinweise: Für einen Trader kann sich der Kauf/Verkauf der Aktie lohnen, wenn zeitnah ein technisches Signal folgt. Üblicherweise haben Insider einen genauen Einblick in die Geschäftsbereiche. Sie können daher besser abschätzen, ob sich das Unternehmen sich positiv oder negativ entwickeln wird.

Der Chart zeigt Ihnen die jüngsten Transaktionen.

Ein Pfeil nach oben bedeutet: Kauf
Ein Pfeil nach unten bedeutet: Verkauf

Bild: Tages-Chart der Gerry Weber-Aktie  WKN: 330410

 

Technische Ausgangssituation der Aktie

Im Chart sind zwei wichtige Kursmarken definiert. Es ist die Unterstützung bei 10,20 Euro und der Widerstand bei 11,60 Euro. In dieser Handelspanne sollte die Aktie in den nächsten Monaten verweilen. Besonders die jüngsten Käufe auf der Unterseite bei 10,20 sind ermutigend. Sie lassen hoffen, dass es demnächst eine positive Meldung gibt. Danach sollte die Aktie bis 11,60 Euro ansteigen können.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

www.Trading-Ideen.de

 

 

P.S.

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