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20. Jun
2018

EURUSD-Analyse: Trump macht Ernst

Geschrieben von: admiralmarkets

Getagged in: Märkte aktuell , Forex , Events , Derivate , Basics

Während die EU innenpolitisch am Scheideweg steht, zwischen mehr europäischer Integration gefordert von Macron und den rechtspopulistischen Parteien auf der anderen Seite, trägt US-Präsident Trump mit seinen Zoll-Maßnahmen zur internationalen Isolation bei. Verhängte Zölle und Gegenzölle könnten sich langfristig negativ auf die Weltwirtschaft auswirken und die Kurse nachhaltig beeinflussen.

 

Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

 

Rückblick (12.06.2018 - 19.06.2018)

 

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1751 und damit leicht über dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR konnte sich am Mittwoch der letzten Handelswoche sukzessive nach Norden schieben. Bis Donnerstagnachmittag lief das Währungspaar erneut über die 1,1800. Im Rahmen der EZB Sitzung am Donnerstagnachmittag ging es dann aber kräftig nach unten. Der EUR verlor bis zum Abend gut 300 Pips und konnte sich erst im Bereich der 1,1545/40 stabilisieren. Von hier aus setzte dann am Freitag eine technische Reaktion ein, die den EUR wieder über die 1,1600 brachte. Zu Wochenbeginn lief der EUR zunächst seitwärts, um dann bis Dienstagmorgen erneut leicht zu steigen. Aber auch diese Bewegung wurde im Nachgang wieder ab verkauft. Der EUR rutschte am Dienstag erneut unter die 1,1550 und konnte sich erst bei 1,1530 stabilisieren und leicht erholen. Diese Erholung ging aber nicht über die 1,16000.

 

Das Wochenhoch liegt im Betrachtungszeitraum leicht über dem Level der Vorperiode. Der EUR konnte sich aber in den vergangenen fünf Handelstagen nicht über der 1,1800 festsetzen. Somit ist es zu einem erneuten Fehlausbruch gekommen. Das Tief im Betrachtungszeitraum liegt deutlich unter der Vorperiode. Der EUR hat damit den Kursbereich von Ende Mai erneut angelaufen. Die Range lag mit 321 Pips deutlich über der Vorperiode und auch über dem Jahresdurchschnitt.

 

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1843/45 weiter bis an die 1,1852/54 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde um 1 Pip verfehlt, das Setup hat damit gepasst. Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 1,1555/53 knapp unter unsere maximale Anlaufmarke auf der Unterseite bei 1,1536/34.

 

Wochenhoch*:                       1,1851            Vorwoche 1,1839

Wochentief*:               1,1530            Vorwoche 1,1715

Wochenschluss:         1,1605            Vorwoche 1,1768

Wochen-Range*:        321 Pips         Vorwoche 124 Pips

 

 

Wie könnte es weitergehen?

 

EUR/USD-WS:            1,1704/93.....1,1821/84.....1,1947....1,2014/46/80.....1,2138/86

EUR/USD-US:    1,1563/33/01.....1,1485/69.....1,1328.....1,1241.....1,1163.....1,1088

 

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

 

 

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

 

           Box-Bereich:                          1,3039 bis 1,0504

           Tagesschlusskurs-Marken:   1,2046 und 1,1426

           Intraday-Marken:                   1,1818 und 1,1535

           Die Range:                             1,3479  bis  0,9631

 

 

Ausblick für die kommenden fünf Handelstage:

 

Chartcheck:

 

Das Chartbild hat sich mit dem Rücksetzer am Donnerstag der letzten Handelswoche deutlich eingetrübt. Der EUR ist wieder unter die EMA20 im 4h Chart gefallen. An dieser Linie hat er sich in den letzten Handelswochen immer entlang hangeln können. Er hat diese Linie am Dienstag von unten angelaufen, wurde jedoch mehrmals abgewiesen. Erst wenn der EUR es schafft, sich über die 1,1620 zu schieben und zwei volle grüne Kerzen über diesem Level zu formatieren, erst dann könnte der EUR auch eine größere Erholung abbilden. Diese hätte dann das Potential bis an die 1,1700 bzw. bis an die 1,1750/65 zu gehen. Bleibt der EUR unter der EMA20, so könnte sich Rücksetzer erneut bis an die 1,1530/10 ausbilden. Fällt der EUR unter die 1,1510, so könnte sich die Abwärtsdynamik weiter verstärken. Übergeordnete Anlaufmarken wären dann die 1,1350/00 und dann die 1,1050. Im Weekly kann man zudem sehr gut eine SKS erkennen, die jetzt kurz vor der Vollendung steht. Somit spricht aktuell wenig für einen größeren Rebound an die 1,2000.

 

Fazit: Aktuell kann sich der EUR immer wieder an der 1,1530/10 nach oben abstoßen. Somit ist dies das Level, was es in den kommenden Handelstagen zu beachten ist. Auf der Oberseite prallt der EUR immer wieder an der EMA20 im 4h Chart ab. Erst wenn es gelingt die 1,1620 hinter sich zu lassen und den Ausbruch zu bestätigen, könnte sich eine größere Erholung einstellen. Geht es unter die 1,1510 (auf Tagesschluss) so könnten sich übergeordnet weitere Rücksetzer einstellen.

 

Rahmenbedingungen:

 

Die FED hat in der vergangenen Handelswoche die Zinsen erhöht, die EZB, wie erwartet, nichts gemacht. Das EZB Aufkaufprogramm wird Ende des Jahres auslaufen. Alles wie erwartet. Der EUR ist am Donnerstag deutlich unter Druck gekommen. Damit setzt der EUR seine Schwäche weiter fort. Zum JH sind es mittlerweile gut 1.000 Pips.

 

Es ist davon auszugehen, dass der Druck auf den EUR die nächsten Handelswochen weiter anhalten wird. Die Ursache ist in dem Handelsstreit zu suchen, den die USA mit China und Europa vom Zaun gebrochen haben. Zwar sind bestimmte Fristen gesetzt worden, dennoch ist davon auszugehen, dass die USA die Zölle in Kraft setzen wird. China hat Vergeltung im gleichen Umfang angekündigt. Die USA vernachlässigen den Aspekt, dass die Chinesen der größte Kreditgeber der USA sind und damit den Wohlstand finanzieren. Lässt die Nachfrage nach US Bonds nach, so könnte der Greenback abstürzen, die FED müsste die Zinsen erhöhen, was die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession bringen könnte. Zwar haben die Chinesen kein Interesse an einer schwachen amerikanischen Wirtschaftsentwicklung, da sie auch selbst darunter leiden würden.

 

Fakt ist aber, dass der Zollstreit, die Wachstumsaussichten in Deutschland trübt. Die mittelfristigen Perspektiven sind bereits reduziert worden. Auch dies wird einen Einfluss auf den EUR haben.

 

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen:

 

Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1560 zu stabilisieren. Gelingt dies, so könnte er dann die 1,1578/80 und dann die 1,1593/95 anlaufen. Kommt es hier zu keinen Rücksetzern, so könnte der EUR dann die nächsten Anlaufmarken bei 1,1606/08, bei 1,1618/20 und dann bei 1,1628/30 erreichen. Denkbar ist, dass der EUR im Bereich der 1,1620/30 Probleme haben könnte weiter zu laufen, bzw. die Aufwärtsbewegung könnte hier auch beendet sein. Kann sich der EUR aber über die 1,1628/30 schieben, so könnte er dann die 1,1641/43, die 1,1655/57 und dann die 1,1667/69 erreichen. Über der 1,1667/69 kämen dann die 1,1681/83, die 1,1694/96, die 1,1705/07, die 1,1721/23 und dann die 1,1733/35 als Anlaufziele in Betracht.

 

Kann sich der EUR nicht über der 1,1560 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst bis an die 1,1550/48, bzw. bis an die 1,1541/39 und dann an die 1,1530/28 gehen. Der EUR hat im Bereich der 1,1550/30 gute Chance auf Erholung. Gelingt diese aber nicht, so könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die bis an die 1,1518/16 und dann an die 1,1511/09 gehen könnten. Auch im Bereich der 1,1511/09 hätte der EUR noch einmal eine belastbare Unterstützung. Rutscht der EUR aber unter die 1,1511/09, so könnten sich dann weitere Abgaben einstellen, die auch dynamischen Charakter haben könnten. Anlaufziele wären dann die 1,1498/96, die 1,1478/76, die 1,1463/61 und dann die 1,1449/47 erreichen könnten. Unter der 1,1449/47 kämen dann die 1,1438/36, die 1,1424/22, die 1,1412/10 und dann die 1,1404/02 als Anlaufmarken in Betracht.

 

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/ aufwärts

 

 

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

 

           21.06.2018: EUR – Verbrauchervertrauen

           25.06.2018: EUR – IFO-Geschäftsklima

           25.06.2018: USA – Hausverkäufe

           27.06.2018: EUR – EZB-Meeting

 

RISIKOHINWEIS: Diese Publikation liefert Markteinschätzungen zu einem oder mehreren Basiswerten, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Sie können im Extremfall Ihr komplettes Investment verlieren! Die Nachschusspflicht für Kunden mit Hauptwohnsitz in Deutschland entfällt. Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Informationen sollen lediglich eine selbstständige Anlageentscheidung des Kunden erleichtern und ersetzt nicht eine eventuell nötige anleger- und anlagegerechte Beratung. Die genannten Finanzinstrumente werden lediglich in Kurzform beschrieben.

 

Admiral Markets haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. Admiral Markets ist nicht dazu verpflichtet, diese Publikation zu aktualisieren, abzuändern oder zu ergänzen oder deren Empfänger auf andere Weise zu informieren, wenn sich ein in dieser Publikation genannter Umstand oder eine darin enthaltene Stellungnahme, Schätzung oder Prognose ändert oder unzutreffend wird.

 

Admiral Markets erzielt bei Handel über das Haus von diesen Handelsinstrumenten eigene Erträge. In der Konditionengestaltung ist eine Marge enthalten, die neben dem Aufwand für die Strukturierung und Absicherung den Ertrag des Finanzdienstleisters abdeckt. Beim Erwerb, der Veräußerung und dem Halten von Finanzprodukten fallen für den Anleger Kosten an. Weitere Informationen zu den entsprechenden Transaktionskosten und sonstigen Preisen erhalten Anleger auf der Webseite von Admiral Markets.

https://admiralmarkets.de/start-trading/kontoeroeffnung-leicht-gemacht/antraege-dokumente

 

Die hier wiedergegebenen Informationen und Wertungen (Informationen) sind nicht an ein bestimmtes Land außerhalb Deutschlands gerichtet! Nicht namentlich gezeichnete Beiträge stammen aus der Redaktion; diese behält sich vor, Autorenbeiträge zu bearbeiten.

Lesen Sie den kompletten (oder weitere) Warnhinweis(e) über folgenden Link: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

 

Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

18. Jun
2018

DAX: Aufgehelltes Chartbild

Geschrieben von: admiralmarkets

Getagged in: Märkte aktuell , Forex , Events , Derivate , Basics , Aktien

 

Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.747 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 12 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche aber 44 Punkte unter dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Am Montag bewegte sich der Index zunächst seitwärts, konnte erst am Abend dann nach Norden ausbrechen. Am Dienstagmorgen ging es dann noch ein kleines Stück höher, allerdings konnte der Dax dieses Level nicht halten. Er gab im Handelsverlauf wieder unter die 12.900 Punkte nach. Am Mittwochmorgen setzte der Index noch einmal an das Tief am Montagmorgen zurück, der Rücksetzer wurde aber innerhalb kurzer Zeit wieder zurückgekauft. Erst am Donnerstagnachmittag setzte sich im Rahmen der EZB Sitzung Kaufdruck durch. Der Dax konnte sich innerhalb von kurzer Zeit bis an die 13.180 Punkte schieben, gab von dort aber bis zum Handelsschluss etwas nach. Am Freitag bröckelten die Notierungen sukzessive ab, der Dax schaffte es aber einen Wochenschluss über der 13.000 Punkte-Marke zu formatieren.

 

13. Jun
2018

EURUSD-Analyse: Kehrtwende für den EURUSD?

Geschrieben von: admiralmarkets

Getagged in: Psychologie , Märkte aktuell , Forex , Events , Derivate , Basics , Aktien

 

Donald Trumps Absage zur Abschlusserklärung mit den anderen G7-Staaten während des Gipfels und die vorzeitige Abreise sorgten wieder einmal für Verstimmung zwischen Trumps USA und den restlichen Gipfel-Staaten.  Trotz der Krisenstimmung erholt sich der Kurs des EURUSD jedoch in den letzten Wochen. Eine mögliche Trendumkehr ist absehbar – vorausgesetzt es kommt nicht wieder zu unerwarteten Zwischenfällen in der Politik.

 

Nun aber zu unserer Technischen Analyse:

 

 

Rückblick (06.06.2018 - 12.06.2018)

 

Der EUR bewegte sich zu Beginn unseres Betrachtungszeitraums, am Mittwoch der letzten Handelswoche, im Bereich der 1,1722 und damit deutlich über dem Niveau fünf Handelstage zuvor. Der EUR markierte bereits am Mittwochmorgen das Tief im Betrachtungszeitraum. Er stieg von Mittwochvormittag dann ohne größere Rücksetzer, bis Donnerstagnachmittag, direkt an das Hoch der Betrachtungsperiode. Es gelang ihm aber nicht, sich über der 1,1800 zu etablieren. Bereits am Freitag ging es wieder unter dieses Level. Der Wochenschluss wurde bei 1,1768 formatiert. Zu Beginn der Handelswoche ging es abwartend seitwärts. Der EUR schwankte überwiegend in einer engen Box, ohne wesentlich unter die 1,1750 zu fallen und ohne wesentlich über die 1,1810 zu kommen.

Das Hoch in den letzten fünf Handelstagen lag deutlich über dem Level der Vorperiode. Der EUR konnte wieder ein Hoch über der 1,1800 formatieren. Dieses Hoch lag knapp 100 Pips über dem Level des letzten Betrachtungszeitraums. Das Tief lag mehr als deutlich über dem Level der Vorperiode. Die Range war mit 124 Pips sehr klein. Sie lag unter dem Level des letzten Betrachtungszeitraums und auch unter dem Jahresdurchschnitt.

 

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der EUR mit dem Überschreiten der 1,1824/26 weiter bis an die 1,1841/43 laufen könnte. Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde um 2 Pips verpasst. Das Setup hat damit aber gut gegriffen. Die Rücksetzer gingen nicht unter die 1,1710, unsere unteren Anlaufbereiche wurden damit nicht angelaufen.

 

Wochenhoch*:           1,1839            Vorwoche 1,1745

Wochentief*:               1,1715            Vorwoche 1,1550

Wochenschluss:         1,1768            Vorwoche 1,1658

Wochen-Range*:        124 Pips         Vorwoche 195 Pips

 

 

Wie könnte es weitergehen?

 

EUR/USD-WS:              1,1789.....1,1821/84.....1,1947....1,2014/46/80.....1,2138/86

EUR/USD-US:1,1697/57/04.....1,1567/35.....1,1488.....1,1331.....1,1241.....1,1163.....1,1088

 

Weitere Widerstände/Unterstützungen können dem Chart entnommen werden

 

 

Die wichtigen Marken auf Basis unseres Setups

 

           Box-Bereich:                          1,3039 bis 1,0504

           Tagesschlusskurs-Marken:   1,2046 und 1,1535

           Intraday-Marken:                   1,1881 und 1,1697

           Die Range:                             1,3479  bis  0,9631

 

 

Ausblick für die kommenden fünf Handelstage:

 

Chartcheck:

 

Viel hat sich charttechnisch in den letzten fünf Handelstagen nicht getan. Im Daily konnte sich der EUR zwar wieder über die EMA20 schieben, es ist ihm aber nicht gelungen, sich signifikant von dieser Linie zu entfernen. im 4h Chart ist der EUR wieder unter die EMA20 gefallen. Er wird aktuell auf dieser Zeitebene von der EMA50 gestützt. (1,1740) Er befindet sich damit erneut in keiner einfachen Lage. Er hat es nicht geschafft, sich deutlich nach Norden abzusetzen. Sollte er jetzt zwei rote Kerzen unter der EMA50 im 4h Chart ausbilden, so könnte es wieder größere Rücksetzer geben. Ein Tagesschluss unter der 1,1740 mit einer Bestätigung am Folgetag könnte ein Hinweis darauf sein, dass der EUR Ziele um 1,1550/1,15000 anlaufen könnte. Bei ausgeprägter Abwärtsdynamik könnte er auch weiter bis an die 1,1350/00 und dann weiter bis an die 1,1000 laufen. Entspannen würde sich das Ganze erst mit einem Tagesschluss über der 1,1830 mit Bestätigung am Folgetag. Dann hätte der EUR wieder Platz an die 1,2000/1,2150. Die Kursmuster könnten so interpretiert werden, dass die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Abtauchens höher sind als ein Ausbruch in Richtung Norden. In den letzten beiden Handelswochen hat es eindeutig an Aufwärtsdynamik gefehlt.

Fazit: Der EUR bewegt sich weiterhin in einer engen Box. Erst über der 1,1830 oder unter der 1,1740 auf Tagesschlussbasis könnten sich die weiteren Richtungen ergeben. Auf der Oberseite hat er mit Überschreiten der 1,1830 Perspektiven in Richtung der 1,20000, mit einem Unterschreiten der 1,1740 könnte es bis an die 1,1550/1,15000 gehen.

 

Rahmenbedingungen:

 

In dieser Woche tagen sowohl die FED (Mittwoch) als auch die EZB (Donnerstag) Beide Ereignisse könnten einen kursbestimmenden Einfluss auf den EUR haben. Die FED könnte sich bereits in dieser Woche für einen Zinsschritt entscheiden - so die Meinung der Analysten. Wir gehen davon aus, dass sich dies erst im nächsten Quartal einstellen wird. Die Konjunktur läuft auf Volldampf, allerdings ist die Inflation noch nicht nachhaltig angestiegen. Da jeder Zinsschritt auch die US Refinanzierung verteuert und damit die Zinsbelastung erhöht, könnte diese Überlegung dazu führen, dass von einem weiteren Zinsschritt aktuell abgesehen wird. Sollte es aber dazu kommen, könnte der EUR erneut unter Druck kommen.

 

Die EZB wird nichts an der Zinsschraube machen. Sie wird sich aber einlassen, wie sie mit dem Aufkaufprogramm umgehen möchte. Dieses soll Ende September ja auslaufen. Vorstellbar ist durchaus, dass die EZB diesen Termin verlängern könnte, das Volumen aber reduziert. Die Zentralbank hat in den letzten Jahren immer eine offensive Position eingenommen. Die neue Regierung in Italien könnte auch dazu beitragen, dass die EZB auch in den nächsten Monaten die moderate Grundhaltung beibehält.

 

Zum Markt in den kommenden fünf Handelstagen:

 

Der EUR könnte zunächst versuchen, sich im Bereich der 1,1740 zu etablieren. Gelingt dies so könnte der EUR versuchen, zunächst die 1,1757/59 und dann die 1,1772/74 zu erreichen. Bereits hier könnten sich erneute Rücksetzer einstellen, bzw. der EUR könnte Probleme haben, sich über dieses Level zu schieben. Wird der Bereich aber mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte der EUR die 1,1792/94, die 1,1806/08 und dann die 1,1821/23 anlaufen. Auch im Bereich der 1,1821/23 könnte es nicht weitergehen. Denkbar ist, dass die Aufwärtsbewegung spätestens hier zum Erliegen kommt. Schafft es der EUR aber, sich über die 1,1821/23 zu schieben, so wären die nächsten Anlaufziele bei 1,1831/33, bei 1,1843/45, bei 1,1852/54 und dann bei 1,1865/67 bzw. bei 1,1880/82 zu suchen. Über der 1,1880/82 könnte der EUR bei ausgeprägter Dynamik auch noch die 1,1896/98, die 1,1907/09 und die 1,1921/23 erreichen.

 

Kann sich der EUR nicht über der 1,1740 halten, so könnten die Rücksetzer zunächst an die 1,1729/27, bzw. an die 1,1725/23 gehen. Bereits hier hat der EUR die Möglichkeit der Stabilisierung und der Erholung. Gelingt dies aber nicht, so könnte er dann die 1,1715/13, die 1,1705/03 und dann die 1,1695/93 anlaufen. Rutscht der EUR unter die 1,1695/03, so wären die nächsten Anlaufziele bei 1,1680/78, bei 1,1667/65, bei 1,1651/49 bzw. bei 1,1640/38 zu suchen. Unter der 1,1640/38 kämen dann die 1,1624/22, die 1,1611/09, die 1,1604/02 und dann die 1,1590/88 als weitere Anlaufziele in Betracht. Bei ausgeprägter Abwärtsdynamik könnte der EUR auch die 1,1578/76, die 1,1566/64, die 1,1555/53 und dann die 1,15536/34 erreichen.

 

 

Übergeordnete erwartete Tendenz im Betrachtungszeitraum: seitwärts/ abwärts

 

 

Die wichtigsten Veröffentlichungen der nächsten 7 Tage:

 

           14.06.2018: EUR – EZB-Zinsratenentscheidung

           14.06.2018: USA – Einzelhandelsverkäufe

           20.06.2018: USA – Hausverkäufe

 

RISIKOHINWEIS: Diese Publikation liefert Markteinschätzungen zu einem oder mehreren Basiswerten, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. Sie können im Extremfall Ihr komplettes Investment verlieren! Die Nachschusspflicht für Kunden mit Hauptwohnsitz in Deutschland entfällt. Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Die Informationen sollen lediglich eine selbstständige Anlageentscheidung des Kunden erleichtern und ersetzt nicht eine eventuell nötige anleger- und anlagegerechte Beratung. Die genannten Finanzinstrumente werden lediglich in Kurzform beschrieben.

 

Admiral Markets haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. Admiral Markets ist nicht dazu verpflichtet, diese Publikation zu aktualisieren, abzuändern oder zu ergänzen oder deren Empfänger auf andere Weise zu informieren, wenn sich ein in dieser Publikation genannter Umstand oder eine darin enthaltene Stellungnahme, Schätzung oder Prognose ändert oder unzutreffend wird.

 

Admiral Markets erzielt bei Handel über das Haus von diesen Handelsinstrumenten eigene Erträge. In der Konditionengestaltung ist eine Marge enthalten, die neben dem Aufwand für die Strukturierung und Absicherung den Ertrag des Finanzdienstleisters abdeckt. Beim Erwerb, der Veräußerung und dem Halten von Finanzprodukten fallen für den Anleger Kosten an. Weitere Informationen zu den entsprechenden Transaktionskosten und sonstigen Preisen erhalten Anleger auf der Webseite von Admiral Markets.

https://admiralmarkets.de/start-trading/kontoeroeffnung-leicht-gemacht/antraege-dokumente

 

Die hier wiedergegebenen Informationen und Wertungen (Informationen) sind nicht an ein bestimmtes Land außerhalb Deutschlands gerichtet! Nicht namentlich gezeichnete Beiträge stammen aus der Redaktion; diese behält sich vor, Autorenbeiträge zu bearbeiten.

Lesen Sie den kompletten (oder weitere) Warnhinweis(e) über folgenden Link: http://www.admiralmarkets.de/risikohinweis

 

Quellen: Eigenanalyse, genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4.

 

11. Jun
2018

DAX: Trump spielt – auch mit den Märkten

Geschrieben von: admiralmarkets

Getagged in: Psychologie , Märkte aktuell , Forex , Events , Derivate , Basics , Aktien

Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.759 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 235 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Dienstagmorgen der Vorwoche und 32 Punkte unter dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Am Montagmorgen versuchten die Bullen zunächst, den Dax zunächst weiter nach oben zu schieben, scheiterten aber im Bereich der 12.850 Punkte Marke. Von hier aus ging es zunächst leicht zurück, die Bullen starteten am Dienstag aber einen erneuten Angriff auf die 12.900 Punkte und schafften es sogar, diese Marke zu überwinden. Es gelang ihnen aber nicht, sich über der 12.900 Punkte-Marke zu etablieren. Die gesamte Bewegung wurde erneut ab verkauft. Der Dax setzte bis an den Ausbruchspunkt zurück. Am Mittwoch im späteren Handel ging es nach einem kleineren Rücksetzer wieder an die 12.900 Punkte. Aber auch am Mittwoch schaffte es der Dax nicht, sich über dieses Level zu schieben. Am Donnerstag folgte die Konsequenz der vergeblichen Ausbruchsversuche. Der Dax gab deutlich nach, konnte sich erst im Bereich der 12.650 Punkte stabilisieren und im Frühhandel leicht erholen. Am Freitagvormittag wurde das Wochentief ausgebildet. Die Bullen konnten den Dax aber im Laufe des Handelstags dann wieder zurück bis an die 12.800 Punkte schieben.

 

06. Jun
2018

EURUSD-Analyse: EU und USA im Handelskrieg?

Geschrieben von: admiralmarkets

Getagged in: Psychologie , Märkte aktuell , Forex , Events , Derivate , Basics , Aktien

 

Die US-Regierung hat die Ausnahmen für Strafzölle auf europäischen Stahl und Aluminium auslaufen lassen und damit Öl in das Feuer des schwelenden Handelskrieges mit der EU geworfen. Auch die EU droht nun im Gegenzug mit Vergeltungszöllen. Gleichzeitig stehen die EU und der Euro durch die italienische Regierungskrise stark unter Druck. Den Märkte stehen turbulente Zeiten bevor.

 

04. Jun
2018

DAX: Die Märkte bleiben nervös

Geschrieben von: admiralmarkets

Getagged in: Märkte aktuell , Forex , Events , Derivate , Basics , Aktien

Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.994 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 167 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Dienstagmorgen der Vorwoche, aber 65 Punkte über dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Am Montagmorgen versuchten die Bullen zunächst, den Dax über der 13.000 Punkte-Marke zu etablieren - daran scheiterten sie aber. Der Index gab am späten Vormittag zunächst deutlicher nach und rutschte unter die 12.900 Punkte. Den Bullen gelang es aber, den Index zunächst zu stabilisieren: am Dienstag erfolgte dann aber der zweite Abwärtsschub. Der Dax setzte bis an die 12.600 Punkte-Marke zurück und konnte sich zunächst etwas erholen. Am Mittwoch setzte eine breite Erholung ein und der Dax konnte sich erneut über die 12.800 Punkte-Marke kämpfen. Allerdings schaffte er es nicht, sich über diesem Level festzusetzen. Am Donnerstag ging es dann dynamisch bis knapp unter die 12.550 Punkte. Die Bullen schafften es jedoch, einen Tagesschluss über der 12.550 Punkte-Marke zu formatieren. Der Freitag war dann von einer breiteren Erholung gekennzeichnet.

 

30. Mai
2018

EURUSD-Analyse: Quo vadis Europa?

Geschrieben von: admiralmarkets

Getagged in: Märkte aktuell , Forex , Events , Derivate , Basics

Die italienische Regierungsbildungskrise belastet Europa und die EU. Gespannt beobachten dabei die Märkte, was sich in Italien abspielt. Mögliche Neuwahlen sorgten erst einmal für Entspannung, es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Neuwahlen die Europa-Skeptiker noch stärker werden lassen. Für die Märkte und die Währungsunion wäre dies katastrophal und die Folgen noch nicht absehbar.

 

28. Mai
2018

DAX: Die Rücksetzer könnten weitergehen

Geschrieben von: admiralmarkets

Getagged in: Märkte aktuell , Forex , Events , Derivate , Basics , Aktien

Der Dax ging am Dienstagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 13.161 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 134 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche und 83 Punkte über dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Am Dienstagvormittag setzte der Index zunächst leicht zurück, konnte sich aber über der 13.050 Punkte-Marke stabilisieren und dann von hier aus am Abend bis an die 13.207 Punkte laufen. Hier lief die Bewegung aus. Der Dax konnte sich zwar bis Mittwochmorgen noch über der 13.100 Punkte-Marke halten, dann erfolgte ein Abverkauf. Der Dax rutschte bis unter die 12.950 Punkte. Er gelang zwar eine Stabilisierung aber keine wirkliche Erholung. Am Donnerstag erfolgte dann der nächste Abwärtsschub. Der Dax setzte bis in den Bereich der 12.800 Punkte zurück. Hier griffen die Bullen dann aber ein und schoben den Index wieder an die 12.900 Punkte. Am Freitagvormittag gelang dann die Erholung bis fast an die 13.000 Punkte Marke. Dann setzte erneute Schwäche ein.

23. Mai
2018

EURUSD-Analyse 23.05.2018: Ende des Abwärtstrends in Sicht?

Geschrieben von: admiralmarkets

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Politisch verlief die vergangene Woche weitestgehend ruhig und der EURUSD setzte bis auf einige kleine Korrekturen seine Talfahrt fort. Es bleibt abzuwarten, ob bspw. die Regierungsbildung in Italien oder Donald Trumps Iran-Sanktionen einen bleibenden Eindruck auf den Finanzmärkten hinterlassen. Gerade letzteres ist auch für die EU-Wirtschaft von starkem Interesse.

 

21. Mai
2018

DAX: Öl und Italien können bremsen

Geschrieben von: admiralmarkets

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Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 13.027 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete 164 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche und 41 Punkte über dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Am Montag ging es in den ersten Handelsstunden zunächst etwas abwärts. Der Dax konnte sich aber über der 12.900 Punkte-Marke halten und von hier aus leicht erholen, wobei diese nicht über die 12.980 Punkte ging. Am Dienstagnachmittag wurde das Tief des Vortags angelaufen und leicht unterschritten. Von hier aus konnten die Bullen den Index dann zunächst an die 13.000 Punkte-Marke und dann am Mittwoch und vor allem am Donnerstag weiter nach Norden schieben. Am Donnerstag konnte der Dax die 13.100 Punkte überschreiten. Es gelang ihm aber nicht, sich über dieser Marke zu halten. Am Freitag ging es dann wieder unter die 13.100 Punkte. Der Index schaffte es nicht, einen Wochenschluss über dieser Marke zu formatieren.

 

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