Der Germany 30 hat am Mittwoch zwar ein neues Hoch erreicht, Kaufdruck kam dabei aber nicht mehr auf. Dies kann im weiteren Verlauf nun durchaus eine Konsolidierung nach sich ziehen die aber auf hohem Niveau verbleiben kann. Oberhalb der 8.300 Punkte bleibt die Aufwärtsbewegung der Vorwochen auch kurzfristig völlig intakt und lässt einen weiteren Anstieg möglich werden. Ein beginnender Pullback auf das alte Allzeithoch müsste jedoch unterhalb der 8.300 Punkte einkalkuliert werden. Auch der US 30 ist stark geblieben und wirkt ebenfalls nicht belastend. Hier wird nun aber bald wieder die Oberkante des mehrmonatigen Trendkanals erreicht, was einen Pullback nach sich ziehen kann.
Im Gegenzug zeigen sich im Euro Bund weitere Stabilisierungstendenzen die eine Erholung nach sich ziehen können. Ein kleines Kaufsignal bleibt aber mit einem Ausbruch über 145,50 Punkte abzuwarten. Darunter ist jederzeit eine Fortsetzung der Korrektur drin.
EUR/USD hat das Verkaufssignal der Vortage bestätigt und rutscht weiter ab. Ein Rücklauf in den Bereich der starken Unterstützungszone zwischen 1,2660 USD und 1,2750 USD deutet sich an. Hier wäre die Chance einer umfassenden Erholung wieder gegeben. EUR/JPY kann das Aufwärtsmomentum ebenfalls nicht mehr ganz halten, bleibt aber auf hohem Niveau.
Gold nimmt die Abwärtsbewegung wieder auf und konnte nach dem Scheitern unter der Unterkante des mittelfristigen Trendkanals auch die 1.400 $ nicht halten. Es droht somit das Abrutschen des Kursverlaufes in Richtung der alten Tiefs. Hingegen schafft es der Ölpreis Brent, sich nach einem neuen Tief mit Generierung einer kleinen Bärenfalle wieder nach oben abzusetzen, so dass ein Ausbruchsversuch aus dem mittelfristigen Korrekturtrend möglich wird.