Für den Germany 30 ging es am Dienstag nur seitwärts weiter wobei aber das erhöhte Niveau gehalten werden konnte. Der Anstieg im US 30 über die 15.300 Punkte sowie die ebenfalls positiven Vorgaben des asiatischen Marktes sollten den Index nun aber aus dem Abwärtstrend der vergangenen Wochen heraus drücken. Ob es denn gelingt, dies auch zum Schlusskurs nach der FED zu halten um ein neues Kaufsignal auszulösen, bleibt noch abzuwarten. Bereits unter 8.200 Punkte sollte es möglichst nicht mehr gehen, da dann eine kleine Bullenfalle droht die anschließend eine nachhaltige Fortsetzung der Korrektur bedeuten kann.
Für den US 30 bietet sich mit dem Überwinden der 15.300 durchaus technisch bereits die Möglichkeit einer umfassenden Fortsetzung der Rally in Richtung der alten Hochs. Auch hier kann aber die FED im späten Handel die Situation nochmals beeinflussen und ggf. auch drehen.
Im Euro Bund bietet sich nun nach einem Pullback am Dienstag die Chance, den Ausbruch aus dem Korrekturtrend zu bestätigen. Auch wenn bis 143,00 Punkte ein Toleranzbereich gegeben werden kann sollten sich möglichst bald Anschlusskäufe über 144,00 Punkte zeigen um das Kaufsignal der Vortage zu bestätigen.
Bei EUR/USD geht es stetig aufwärts. Auch hier bleibt die Reaktion auf die FED abzuwarten. Solange der bei 1,3330 USD liegende Aufwärtstrend der Vortage gehalten werden kann spricht aber noch wenig gegen eine Fortsetzung der Rally. EUR/JPY konnte sich ebenfalls erholen, hier ist aber ein kurzfristiger Boden noch nicht zwingend gegeben.
Beim Ölpreis kommt es ebenfalls zu einer Konsolidierung, diese aber auf hohem Niveau. Brent hat bei einem Ausbruch über die 106,56 $ die Chance, auch weiter in Richtung der 110,00 $ zu laufen. Der Goldpreis begibt sich hingegen wieder verstärkt nach unten. Nachdem sich die Notierungen am Tief der Vorwoche bei 1.366 $ fangen konnten ist eine kleine Erholung möglich, der Trend zeigt aber unverändert abwärts.