Der Ausbruch aus dem Korrekturtrend im Germany 30 ist am Montag erfolgt, das Momentum ebbte dann aber im Handelsverlauf auch bereits wieder ab. Damit deutet sich eine Pullbackbewegung nach der kurzfristig deutlichen Erholung an. Sofern diese oberhalb der 8.200-8.235 Punkte abgeschlossen werden kann sind die Hochs vom Montag anschließend zu überwinden. Auf eine Seitwärtsbewegung in den kommenden Wochen sollten sich die Marktteilnehmer dennoch einstellen. Dies gilt auch für den US 30, welcher sich zwar am Montag auf hohem Niveau halten konnte, die Gewinne der Vortage aber nicht mehr weiter ausgebaut hat. Auch hier sollte eine Pullback Bewegung anstehen.
Im Trend bleibt hingegen der Euro Bund. Der Kursverlauf konnte sich nicht mehr lange über den Tiefs am Montag halten und rutschte innerhalb des Trendkanals der Vorwochen weiter ab. Es kann nun auch wieder auf die Tiefs des aktuell gültigen Trendkanals gehen wobei eine mögliche Verschärfung der Korrektur abzuwarten bleibt.
EUR/USD hat es geschafft, sich schnell wieder an die Hochs der Vortage heran zu bewegen. Nach dem bereits erfolgten Pullback wäre nun die Chance gegeben, auch darüber nach oben auszubrechen und weiteres Potenzial bis 1,3400-1,3500 USD freizusetzen. EUR/JPY hat sich ebenfalls erholt und besitzt die Chance, die Hochs der vergangenen Wochen ebenfalls wieder anzugreifen.
Beim Ölpreis Brent steht ein klarer Ausbruch aus dem flachen Abwärtstrend der Vorwochen weiter aus. Darunter ist die Seitwärtsbewegung fortsetzbar, oberhalb der 105,00 $ bietet sich hingegen ein neues Kaufsignal. Die Ausgangsbasis für den Goldpreis ist hingegen unverändert bärisch. Unterhalb der 1.390 $ kann jederzeit ein weiterer Abverkauf in Richtung der Tiefs der vergangenen Wochen folgen.