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17. Mai
2012
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Spannung am Feiertag – DAX fest erwartetGeschrieben von: flatex |
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fm® Trading Ideas | 17.05.12
So schlecht wie die Stimmung bei manchem Investor ist, könnte man meinen, der DAX kämpfte um 5500 statt um 6400 Punkte. Denn ungeachtet der Sorgen um Griechenland schlägt sich der Markt in dieser Woche noch ganz ordentlich. Vor allem aber lohnt ein Blick auf einen Einzelwert, der es seit einem Jahr voll abbekommen hat: Metro. Der Chart des Einzelhändlers zeigt, dass die Aktie ganz behutsam probiert, einen Boden zu finden. Was nach einem Kursverlust von über fünfzig Prozent binnen einen Jahres auch nicht überraschen muss. Dennoch fällt es auf, dass die Aktie gerade jetzt in den unruhigen Tagen diesen Versuch startet. Sowohl fundamental als auch charttechnisch könnte Metro bei einem Kurs von rund 23 Euro also ein heißes Eisen sein. Gestern war man übrigens Nummer 2 im DAX – nach der ebenfalls angeknockten Heidelbergcement.
Am Ölmarkt hat sich die Situation derweil entspannt und verschärft zugleich. WTI hat im Tagesverlauf gestern und in der Eröffnung heute früh eine kleine Wende hinbekommen, Brent fällt dagegen weiter, riss gestern auch die 110er-Marke und notiert nun bei gut 109 Dollar. WTI kostet 93,58 Dollar. Bei einem sonst ruhigeren Handel könnten die Impulse heute aus den USA kommen. Um halb drei gibt es die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, erwartet mit 365.000 minimal rückläufig. Um 16 Uhr kommen dann die Frühindikatoren für April, erwartet ebenfalls mit einem minimalen Anstieg. Gleichzeitig gibt es noch den Index der Phili Fed, Schätzung hier: 8,8 Punkte nach zuvor 8,5. Bei guten Zahlen wäre dann auch wieder Bewegung beim Goldpreis und bei Silber drin. Die Edelmetalle ziehen heute früh an, Gold notiert bei 1550 Dollar, Silber springt um 1,8 Prozent nach oben auf 27,74 Dollar.
Ein Blick noch auf die Einzelnachrichten: In den USA scheint alles gebannt auf den Facebook-Börsengang zu warten, auch die Milliardenverluste von JP Morgan, die jetzt um eine weitere Milliarde ergänzt werden, treten in den Hintergrund. Dazu kommt aus Japan die Meldung, dass die Wirtschaft im ersten Quartal mehr gewachsen ist als erwartet. Im Jahr soll es jetzt starke 4,1 Prozent nach oben gehen. Vorher ging man von 3,5 Prozent aus.
www.flatex-markets.de
Hartmut Schneider
CeFDex Market Research für flatex markets
CeFDex AG
Wertpapierhandelsbank
Frankfurt/ Main
www.cefdex.de
So schlecht wie die Stimmung bei manchem Investor ist, könnte man meinen, der DAX kämpfte um 5500 statt um 6400 Punkte. Denn ungeachtet der Sorgen um Griechenland schlägt sich der Markt in dieser Woche noch ganz ordentlich. Vor allem aber lohnt ein Blick auf einen Einzelwert, der es seit einem Jahr voll abbekommen hat: Metro. Der Chart des Einzelhändlers zeigt, dass die Aktie ganz behutsam probiert, einen Boden zu finden. Was nach einem Kursverlust von über fünfzig Prozent binnen einen Jahres auch nicht überraschen muss. Dennoch fällt es auf, dass die Aktie gerade jetzt in den unruhigen Tagen diesen Versuch startet. Sowohl fundamental als auch charttechnisch könnte Metro bei einem Kurs von rund 23 Euro also ein heißes Eisen sein. Gestern war man übrigens Nummer 2 im DAX – nach der ebenfalls angeknockten Heidelbergcement.
Am Ölmarkt hat sich die Situation derweil entspannt und verschärft zugleich. WTI hat im Tagesverlauf gestern und in der Eröffnung heute früh eine kleine Wende hinbekommen, Brent fällt dagegen weiter, riss gestern auch die 110er-Marke und notiert nun bei gut 109 Dollar. WTI kostet 93,58 Dollar. Bei einem sonst ruhigeren Handel könnten die Impulse heute aus den USA kommen. Um halb drei gibt es die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, erwartet mit 365.000 minimal rückläufig. Um 16 Uhr kommen dann die Frühindikatoren für April, erwartet ebenfalls mit einem minimalen Anstieg. Gleichzeitig gibt es noch den Index der Phili Fed, Schätzung hier: 8,8 Punkte nach zuvor 8,5. Bei guten Zahlen wäre dann auch wieder Bewegung beim Goldpreis und bei Silber drin. Die Edelmetalle ziehen heute früh an, Gold notiert bei 1550 Dollar, Silber springt um 1,8 Prozent nach oben auf 27,74 Dollar.
Ein Blick noch auf die Einzelnachrichten: In den USA scheint alles gebannt auf den Facebook-Börsengang zu warten, auch die Milliardenverluste von JP Morgan, die jetzt um eine weitere Milliarde ergänzt werden, treten in den Hintergrund. Dazu kommt aus Japan die Meldung, dass die Wirtschaft im ersten Quartal mehr gewachsen ist als erwartet. Im Jahr soll es jetzt starke 4,1 Prozent nach oben gehen. Vorher ging man von 3,5 Prozent aus.
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Hartmut Schneider
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