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11. Mai
2012
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Spanien, Griechenland, USA-Spannung am FreitagGeschrieben von: flatex |
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fm® Trading Ideas | 11.05.2012
Ein kurzes Aufbäumen im gestrigen Tagesverlauf und es sah alles schon wieder viel besser aus, doch am Ende war es der achte Verlusttag in Serie: Die Rede ist von den Ölpreisen: Sie werden weiterhin mächtig durchgeschüttelt, auch heute früh notiert WTI wieder bei 96,50 US-Dollar. Die Frage ist nun, ob an dieser Marke und etwa auf dem Niveau knapp über 110 Dollar bei Brent eine Bodenbildung gelingt oder die Notierungen weiter nach unten durchgereicht werden. Mit entscheiden werden die die Nachrichten aus Spanien und Griechenland: In Spanien sollte heute das Sanierungspaket für die Banken das Parlament passieren, es geht hier um nicht weniger als den Wert von einer Billion US-Dollar.
Auch in Griechenland gibt es Signale, dass am Wochenende etwas passieren könnte. Die beiden etablierten Parteien könnten eine Regierungsbildung mit der gemäßigten Linken hinbekommen. Eine Einigung könnte etwas Druck vom Euro nehmen, dieser notiert heute mit 1,2912 Dollar jetzt schon einen Cent von der 1,30 entfernt, die er so lange gehalten hatte. Über Gegenwind von Unternehmensseite können sich die Anleger zudem nicht beschweren: Der Versicherer Axa konnte höhere Preise durchsetzen und berichtet von einem gutem ersten Quartal. Zumindest der Gewinn sieht bei Credit Agricole auch gut aus, dies liegt aber an Sondereffekten bei der Bilanzierung. Im Gesamten klagt die Bank noch immer über hohe Belastungen aus der Griechenland-Krise. Belastet sind nach wie vor auch die Preise für Gold und Silber. Hier zeigt sich um fünf vor 16 Uhr heute, wenn die Verbraucherstimmung der Uni Michigan für Mai herauskommt, wohin der Trend vor dem Wochenende geht. Bisher heißt es: Gold unter 1600 und Silber unter 30 Dollar sind eine klare Ansage für alle bisher bullischen Anleger. Man darf gespannt sein.
Hartmut Schneider
CeFDex Market Research
für flatex markets ©
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Wertpapierhandelsbank
Frankfurt/ Main
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