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04. Mai
2012
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DAX bei 6670, Großer Arbeitsmarktbericht als TOP-EreignisGeschrieben von: flatex |
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fm® Trading Ideas | 04.05.2012
Das ging wohl nach hinten los: Wer sich zu Beginn der Woche mit Positionen auf steigende Preise bei Gold und Silber eingedeckt hatte, wurde gestern kalt erwischt: Die Preise sind nach den Konjunkturdaten aus den USA und vor allem nach den Äußerungen der EZB auf Talfahrt. Auch charttechnisch wird es nach unten langsam brisant: Silber riss gestern ganz kurz die Marke von 30 US-Dollar, notiert heute Morgen nur weniger Cent darüber. Die runde Marke bleibt also latent in Gefahr. Auch bei Gold sieht es nicht viel besser aus. Das Edelmetall droht nach unten aus seinem Tradingkorridor rauszufallen, den es seit Wochen ausgebildet hat. Denn im Grunde war die Notiz sehr berechenbar. Nach oben war ein Sprung über 1700 Dollar einfach nicht drin, nach unten scheint knapp über 1600 Dollar immer wieder genug Nachfrage zu existieren. Doch nicht nur Gold und Silber bekommen die verhaltene Marktstimmung zu spüren: Auch die Ölpreise sind auf 102,50 Dollar und 116,20 Dollar merklich eingebrochen. Die Trendwende müsste also wieder über Zahlen kommen und von denen gibt es heute jene der Sorte „Extrem wichtig“: Die Richtung für die Märkte vor dem Wochenende wird der große Arbeitsmarktbericht vorgeben, denn der steht um halb drei an in den USA. Gemeldet werden die Beschäftigten ex-Agrar. Und die Arbeitslosenquote – der klassische große Arbeitsmarktbericht. Erwartet wird eine konstante Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent, dazu bis zu 162.000 neue Arbeitsplätze nach 120.000 im Vormonat. Die Stundenlöhne sollen um 0,2 Prozent zum Vormonat angezogen sein.
Zweiter Anker vor dem Wochenende werden die Wahlen in Griechenland, vor allem aber bei den Franzosen sein. Nach dem Fernsehduell dürften die Märkte aber einen Sieg des Sozialisten Hollande schon eingepreist haben und auch der Euro vor dem Wochenende entsprechend notieren. Denn die Chancen für Sarkozy, der den Märkten wohl besser gefallen würde, stehen denkbar schlecht. Wenn die französiche Politik die Märkte beeinflußt, dann liegt das Überraschungspotenzial wohl eher bei einem Überraschungssieg des amtierenden Präsidenten. Zu letzt ein kurzer Blick auf die Daten: Wacker Chemie meldet ein ordentliches erstes Quartal, ist für das Gesamtjahr verhalten optimistisch. Sehr gut sieht erneut ein Rückversicherer aus: Die Branche boomt und nach den Deutschen Konzernen meldet jetzt Swiss Re sensationell gute Erträge aus dem ersten Quartal. Der Grund: Gute Finanzergebnisse und ausbleibende Naturkatastrophen.
Hartmut Schneider
CeFDex Market Research
für flatex markets(R)
CeFDex AG
Wertpapierhandelsbank
Frankfurt/ Main
www.cefdex.de



