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20. Mär
2013

Krisenmüdigkeit und Flucht in Aktien

Geschrieben von: jochensteffens

Getagged in: Märkte aktuell

jochensteffens

Der Ausbruch des DAX aus seiner „Unsicherheitsformation“ nach oben ist erst einmal nicht gelungen:

 

 

Sie erkennen in der bekannten DAX-Analyse nach der Target-Trend-Methode, dass die Kurse genau an dem Schnittpunkt der blauen Linien eine Konsolidierung starteten. Wenn die Konsolidierung nun weiter entlang der fallenden blauen Linie folgt (siehe Konsolidierungen in der Vergangenheit, die ebenfalls entlang der blauen Konsolidierungslinien verliefen), würde das Alpha-Target genau erreicht werden.  Dann wäre die vor ca. sieben Wochen prognostizierte Seitwärtsbewegung von zehn Wochen unter steigender Volatilität genau eingetroffen.

19. Mär
2013

Ein vorhersehbarer Rückfall – und wie Sie nun am besten reagieren

Geschrieben von: jochensteffens

Getagged in: Märkte aktuell

jochensteffens

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

 

heute fiel der DAX zunächst kräftig zurück. Dabei hatte er erst am Donnerstag voriger Woche die psychologisch wichtige Marke von 8.000 Punkten überwunden, vor der er in den Tagen zuvor offenbar noch zurückschreckte. Paradoxerweise legte aber eben dieser deutliche Kursanstieg vom Donnerstag den Grundstein für den heutigen Rückfall.

18. Mär
2013

Unter dem Strich profitabel bleiben

Geschrieben von: jochensteffens

Getagged in: Märkte aktuell

jochensteffens

Tatsächlich ist nicht viel zum Verfall passiert. Der DAX wurde über 8.000 Punkte abgerechnet. Anschließend kamen die Kurse etwas zurück, auch das ist normal. Die weitere Richtung wird sich erst in den kommenden Tagen entscheiden. Zwar wurde die Trendlinie des nach rechts offenen Dreiecks nach oben gebrochen, aber es gibt noch eine Aufwärtstrendlinie, die offensichtlich ein relevantes Hindernis (Fachleute würden von Widerstand sprechen) darstellt. Diese Lin ie ist am eindrucksvollsten im DAX-Future zu erkennen:

 

15. Mär
2013

Die Masse der Anleger ist noch nicht investiert

Geschrieben von: jochensteffens

Getagged in: Psychologie , Märkte aktuell , Aktien

jochensteffens

Heute ist der große März-Verfallstag. Offensichtlich soll der DAX im Bereich der 8.000 bis 8.100 Punkte-Marke abgerechnet werden. Und da an der Börse nichts langweiliger ist als vorhersehbare Ereignisse, schauen wir uns schon einmal die mögliche weitere Zukunft im DAX an.

14. Mär
2013

Das Unvorstellbare vorstellen

Geschrieben von: jochensteffens

Getagged in: Märkte aktuell , Aktien

jochensteffens

Ich habe zum Steffens Daily von Mittwoch viele kritische Mails erhalten. Das ging hin bis zu Bemerkungen, wie: „Oh mein Gott, selten etwas so verdreht Verrücktes gelesen!“ oder: „Was haben Sie denn geraucht?“

 

Es ist ein Beleg dafür, wie viele Menschen es für vollkommen unvorstellbar halten, dass der aktuellen Krisenphase eine 1.000-Prozent-Rally folgen könnte.  Doch wie Sie hier im Steffens Daily schon oft mitverfolgen konnten, geschieht seltsamerweise an den Börsen gerne das, was die Menschen für vollkommen unvorstellbar halten: Die große Seitwärtsbewegung war 2003 unvorstellbar, ebenso die Konsolidierung beim Goldpreis in den vergangenen Monaten trotz der Krise. Auch das der einstige Börsenliebling Apple um über 40 % einbricht, konnte sich keiner vorstellen – jedes Mal gab es diese Mails, und jedes Mal ist es dann doch eingetroffen. Wenn man an der Börse erfolgreich sein will, muss man sich also logischerweise genau das Unvorstellbare vorstellen oder zumindest damit rechnen!

13. Mär
2013

Die 1000-Prozent-Rally kommt, nur wann?

Geschrieben von: jochensteffens

Getagged in: Märkte aktuell , Aktien

jochensteffens

Der Dow Jones hat sein Allzeithoch überwunden, der DAX kämpft mit der 8.000er Marke und ist auch nicht mehr weit von dem Allzeithoch entfernt. Auch der S&P500 freundet sich gerade mit seinem Allzeithoch an. Die Welt scheint wieder in Ordnung zu sein. Die Betonung liegt auf scheint, denn in den Medien wird abwechselnd gewarnt und zum Einstieg geblasen. Wie geht es also weiter? Und somit heute ein Update zu der hier bereits vorgestellten Theorie der 1000-Prozent-Rally.

12. Mär
2013

Nun wird es ganz einfach

Geschrieben von: jochensteffens

Getagged in: nicht getagged 

jochensteffens

 

 

 

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

 

die Anleger grübeln: Der Dow Jones steht auf einem neuen Allzeithoch, aber dem S&P 500 fehlen noch 1,6 % bis zur eigenen neuen Höchstmarke. Der DAX steht nun an der 8.000-Punkte-Marke, braucht aber noch 2 % mehr bis zu seinem Allzeithoch. Gelingt also nun der Ausbruch an den Märkten oder doch nicht?

 

Der Schlüssel zur Lösung

 

Der Schlüssel zur Lösung ist die Target-Trend-Methode. Zugegeben, auch die Target-Trend-Methode beantwortet die Frage nicht völlig zweifelsfrei. Aber sie ist ein perfektes Hilfsmittel, um die Stimmung der Anleger aus dem Kursverlauf abzulesen. Und das klappt eben besonders gut und einfach, wenn die Kurse so dicht vor einem wichtigen Niveau stehen.

 

Dazu der folgende Chart des S&P 500:

 

SP500a 

 

Sie sehen, dass sich der S&P 500 seit November in einem lupenreinen Aufwärtstrend (grün) bewegt. Der jüngste Anstieg seit Ende Februar (steilere schwarze Linien) bewegt sich in Richtung Oberkante dieses Trends. Genau dort trifft der Trend auf das Allzeithoch bei 1.576 Punkten (rote Linie) und bildet somit das gelbe Target.

 

Wenn Sie sich mit der klassischen Charttechnik auskennen, dann hätten Sie dieses einfache Target auch finden können, dort heißt es „Kreuzwiderstand“. Aber der Vorteil der Target-Trend-Methode ist, dass Sie außer derart offensichtlichen Punkten, den Targets, auch andere, teilweise unsichtbare neuralgische Punkte finden.

 

Ein unschätzbarer Vorteil

 

Das Kursverhalten an diesen neuralgischen Punkten gibt Ihnen eindeutige Hinweise, welchen Weg der Kurs danach höchstwahrscheinlich nimmt. Sie haben also stets eine begründete Vermutung über den weiteren Kursverlauf – ein unschätzbarer Vorteil im Trading!

 

Aber auch als langfristiger Investor können Sie insbesondere an so bedeutenden Marken wie einem Allzeithoch mit der Target-Trend-Methode wichtige Einblicke in die mentale Verfassung des Marktes erhalten. Schauen wir uns dazu das aktuelle Beispiel im Detail an:

 

Aufgrund der momentan überaus eindeutigen Tendenz des S&P 500 zum Target hin, sollte der Index das Allzeithoch auch erreichen - idealerweise natürlich an dem Target, also bis Mitte dieser Woche. Das ist aktuell unsere begründete Vermutung über den Kursverlauf.

 

Je nach tatsächlichem Kursverlauf erfahren wir viel über die Stärke oder Schwäche, die tatsächlich im Markt steckt. Wird das Targetniveau merklich später als vorgesehen erreicht, bedeutet das natürlich Schwäche, ist also eher bearish zu werten. (Umgekehrt wäre ein früheres Erreichen bullish, aber das ist hier wegen der geringen zeitlichen Nähe zum Target kaum noch möglich bzw. hätte weniger Aussagekraft als eine Verschiebung nach hinten.) Gleiches gilt, wenn der Kurs unter dem Target vorbeistreicht oder sogar vorher abdreht.

 

Die Stärken und Schwächen des Marktes

 

Wird das Target(-Niveau) erreicht, ist der weitere Verlauf interessant. Schießt der Kurs darüber hinaus, würde das die Stärke des Marktes natürlich nochmals unterstreichen, zumal es dann schnell zu einem Ausbruch aus dem grünen Trend nach oben kommen könnte. Das allein wäre schon ein sehr bullishes Signal.

 

Interessanter aus Sicht vieler investierter Anleger sind jedoch die möglichen Zeichen der Schwäche. Die wichtigsten hatte ich schon genannt: das Nichterreichen des Targetniveaus, also des Allzeithochs. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt insbesondere dann, wenn zuvor der kleine schwarze Trend nach unten verlassen wird. Das wäre das erste wichtige Warnsignal!

 

Die nächste kritische Marke ist die blaue Linie bei 1.531 Punkten, die als Unterstützung für die Bullen dient. Diese Linie sollte halten, wenn das Allzeithoch kurzfristig noch attackiert werden soll. Die vorläufig letzte Bastion der Bullen ist natürlich die Unterkante des grünen Trends. Wird diese gebrochen, ohne dass zuvor das Allzeithoch erreicht wurde, übernehmen voraussichtlich die Bären bis auf Weiteres die Oberhand.

 

Natürlich müssen alle diese Szenarien jeweils unter Berücksichtigung des dann vorliegenden Kursverlaufs nochmals neu bewertet werden. Aber Sie sehen, dass Sie sich dennoch für die kommenden Tage und Wochen recht klare Vorstellungen machen können, wie es weitergeht.

 

Die beiden wichtigsten Szenarien für den weiteren Verlauf

 

Da vermutlich das Allzeithoch nicht ohne Probleme im ersten Anlauf überwunden wird, helfen diese Überlegungen auch für diesen Fall. Im folgenden Chart habe ich Ihnen einmal zwei Varianten skizziert, wie es nach einem Abpraller im S&P 500 weitergehen könnte. In beiden Fällen könnte eine längere Seitwärtsbewegung unterhalb des Allzeithochs folgen.

 

SP500b 

 

Und nun bleibt uns nur noch gelassen abzuwarten, wie die Märkte sich entscheiden werden. Das ist doch ganz einfach, oder?

 

Mit besten Grüßen

 

Ihr Torsten Ewert

 

 

 

11. Mär
2013

US-Arbeitsmarktdaten erheblich über den Erwartungen

Geschrieben von: jochensteffens

Getagged in: Märkte aktuell , Aktien

jochensteffens

Sehr überraschend fiel der offizielle US-Arbeitsmarktbericht erheblich besser aus als erwartet: Die neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft (Non Farm Payrolls) stiegen um 236.000 Stellen! Analysten hatten lediglich mit 160.000 Stellen gerechnet. Allerdings wurde gleichzeitig auch der Januarwert deutlich nach unten revidiert, von zuvor 157.000 auf nunmehr 119.000 neu geschaffenen Stellen.

08. Mär
2013

Das Zünglein an der Waage: Der US-Arbeitsmarkt

Geschrieben von: jochensteffens

Getagged in: Märkte aktuell

jochensteffens

Die Aufmerksamkeit der Märkte ist auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht und hier besonders auf die neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft (Non-Farm-Payrolls) gerichtet. Diese werden morgen, am Freitag den 08.03.2013, veröffentlicht. Analysten erwarten 160.000 neu geschaffene Stellen - nach 157.000 Stellen zuvor. Sprich, sie rechnen mit einem leichten Anstieg.

07. Mär
2013

Wirtschaft, Börse und ein Hund

Geschrieben von: jochensteffens

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jochensteffens

von Jochen Steffens


Es gibt einige fundamentale Gründe, warum der Dow Jones gestern sein Allzeithoch überwinden konnte. So wurde gestern der ISM-Dienstleistungsindex veröffentlicht: Dieser stieg von zuvor 55,2 Punkte auf nun 56 Punkte. Dieser Anstieg allein ist sicherlich nicht so relevant. Wichtiger ist, dass sich der Dienstleistungsindex seit Januar 2010, also bereits seit mehr als zwei Jahren, über der 50-Punkte-Marke aufhält: