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23. Mai
2013

Einfach nur Gewinnmitnahmen - Die Suche nach den Gründen lohnt nicht

Geschrieben von: fxcm

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US-Notenbank lässt die Geldschleusen weiterhin geöffnet

Bei dieser Rede des US-Notenbank-Präsidenten Ben Bernanke vor dem Kongress war mal wieder für jeden etwas dabei: "Die Geldpolitik bleibt so lange wie nötig expansiv...", dann aber "...das Tempo der Anleihekäufe kann durchaus auch zügig verringert werden...", "Die US-Wirtschaft befindet sich auf einem moderatem Wachstumskurs...", aber auch "...die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist weiterhin kritisch". Alles durchaus richtig, aber auch nichtssagend zugleich. Mit einem Satz bringt der wortgewandte Notenbanker allerdings seine ganze Rede auf den Punkt: "Ein voreiliges Ende oder eine Straffung der Geldpolitik könnte die wirtschaftliche Erholung abwürgen." Anzumerken an dieser Stelle sei dazu noch, auch die sich zwischenzeitlich gebildete Blase an den Aktienmärkten weltweit würde dann mit einem Mal zerplatzen, die Folgen für die globale wirtschaftliche Lage wären fatal.

21. Mai
2013

Die Fed und der Exit-Knopf - Die Angst der Börsen vor einem Kurswechsel

Geschrieben von: fxcm

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Warum die US-Notenbank nicht schuld an kurzfristig fallenden Kursen sein wird

 

Einmal werden wir noch wach, heißa dann ist wieder mal Bernanke-Tag. Morgen, Börsianer, wird' was geben, und zwar die Worte von dem Mann, der wohl im Moment wie kein zweiter über das Wohl und Wehe der Finanzmärkte bestimmt. Wie am Tropf hängen die Börsen dieser Welt nicht nur an der US-Notenbank, sondern auch an der Bank of Japan, der Europäischen Zentralbank und der Bank of England. Versorgt werden sie mit billigem Geld, welches den Weg aus Mangel an Alternativen direkt in die Aktien findet, statt den schwierigeren, aber durchaus langfristig besseren Weg über die Realwirtschaft zu gehen. Und genau da liegt die Gefahr des aktuellen Börsenaufschwungs. Ziehen die Notenbanken zu früh den Stecker, steht eines für mich ganz klar fest: Die Party an den Börsen ist vorbei.

14. Mai
2013

Dollar nimmt wieder Fahrt auf - Delle statt Abkühlung der US-Konjunktur

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell

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Es war für mich nur eine Frage der Zeit, wann der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder unter die Marke von 1,30 fällt. Und aktuell spricht auch vieles dafür, dass wir zumindest das Tief aus dem November vergangenen Jahres unter 1,27 EUR/USD in den nächsten Wochen erneut testen werden. In welchem Tempo die Abwärtsbewegung erfolgt, wird auch von wichtigen Daten zur Konjunktur in der Eurozone abhängen, die am morgigen Mittwoch veröffentlicht werden.

07. Mai
2013

Brasilianischer Real - Langfristig durchaus wieder attraktiv

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell , Forex

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Gerade im Fußball wird in den Tagen vor dem ersten deutsch-deutschen Champions League Finale viel von Wachablösung gesprochen. Gemeint ist hier ein mögliches Ende der jahrelangen Vormachtstellung des spanischen Fußballs, den die Borussia aus Dortmund und der FC Bayern im Halbfinale der Königsklasse mit einem in zwei Zahlen ausgedrückten 11:3 eingeläutet haben könnten. Genau von dieser Wachablösung war auch zur Jahrtausendwende von Fondsmanagern, Zertifikate-Anbietern und Analysten oft die Rede und sie schufen sämtliche Produkte rund um vier Buchstaben: BRIC. BRIC steht dabei für Brasilien, Russland, Indien und China, wurde später um ein ,S' für Südafrika erweitert und sollte den Wandel in Sachen wirtschaftlicher Bedeutung der großen Industriestaaten hin zu den so genannten Emerging Markets einläuten.

29. Apr
2013

EZB zwischen Mandat und Markterwartung - Viel Zündstoff in Bratislava

Geschrieben von: fxcm

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Wie die Europäische Zentralbank den schwierigen Drahtseilakt meistern wird

Italien hat es geschafft, zwei Monate nach der Parlamentswahl und ohne den eigentlichen Gewinner der Wahl Bersani, wurde am Wochenende eine neue Regierung vereidigt. Ein junges und vor allem sehr weibliches Kabinett soll das Land nun endlich aus dem jahrelangen politischen und  wirtschaftlichen Stillstand führen. Zuvor muss es morgen noch eine Vertrauensfrage und im Laufe seiner Amtszeit so manche Zwischenrufe vor allem vom einem unbequemen Mann an der Seitenlinie, Silvio Berlusconi, aber auch aus anderen politischen Richtungen überstehen, was nicht einfach wird. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch dieses Kabinett wie für italienische Verhältnisse sehr typisch nicht die gesamte Amtszeit überleben wird. Konfliktpotenzial ist auch auf anderer Seite vorprogrammiert. Nachdem es mangels Akteuren in den vergangenen Wochen auf der Achse Rom-Brüssel sehr ruhig geworden ist, sollten schon bald wieder Forderungen nach einer Aufweichung der harten Sparauflagen auf - wie wir ja nun wissen - offene Ohren des EU-Kommissionspräsidenten Barroso treffen. Deshalb halte ich kurzfristig die positive Reaktion des Euro heute Morgen zwar durchaus für verständlich, weil doch viele Marktteilnehmer nicht wirklich damit gerechnet haben, dass sich Italien ohne Neuwahlen politisch noch bewegen kann. Aber langfristig ist allein mit einer Regierungsbildung noch kein Prozentpunkt Wirtschaftswachstum gewonnen. Erst Recht nicht in einem Umfeld, in welchem die gesamte Eurozone nach einem durchaus optimistischen Start ins Jahr nun wieder den konjunkturellen Rückwärtsgang eingelegt hat.

25. Apr
2013

Großbritanniens Wirtschaft wächst wieder - Pfund zieht kräftig an

Geschrieben von: fxcm

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Warum aber langfristig dennoch die Skepsis überwiegt

Das war schon eine kleine Überraschung, die da heute Morgen aus London verkündet wurde. Im ersten Quartal ist die britische Wirtschaft um 0,3 Prozent gewachsen. Damit hat Großbritannien nicht nur das "Triple dip", also den dritten Rückfall in die Rezession in Folge vermieden, sondern auch die Volkswirte überrascht, die lediglich mit einem Plus von nur 0,1 Prozent gerechnet hatten. Verantwortlich für das Plus war in erster Linie der Dienstleistungssektor, der dank eines starken Konsums um 0,6 Prozent zulegen konnte. Schlusslicht war wieder einmal der Bausektor, welcher um 2,5 Prozent schrumpfte. Gegenüber dem Vorjahresquartal steht unter dem Strich sogar ein Plus von 0,6 Prozent, der stärkste Anstieg seit Ende 2011.

23. Apr
2013

EZB vor Zinssenkung und Brüssel vor Aufweichung des Spardiktats

Geschrieben von: fxcm

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Was jetzt für eine Beschleunigung des Abwärtstrends beim Euro spricht

In den vergangenen 48 Stunden hat sich die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung in der Eurozone eindeutig erhöht. Der Boden für einen solchen Schritt wurde von Vitor Constancio, dem Vizechef der Europäischen Zentralbank, in einem Interview bereitet. Dass eine weitere Senkung des Leitzinses, der aktuell auf dem historisch niedrigen Niveau von 0,75 Prozent liegt, "stets eine Möglichkeit" sei, hat nicht wirklich überrascht. Eindeutiger war da schon der Hinweis auf die "ziemlich deutlich" nach unten tendierende Inflation, "welcher das Hauptaugenmerk der EZB gilt."

18. Apr
2013

Wo bleibt die Konjunkturerholung? - Notenbank-Geld kann eben nicht alles!

Geschrieben von: fxcm

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Warum nach der Euphorie noch zu Jahresbeginn nun die Zweifel berechtigt sind
Torsten Gellert, 18. April 2013

Erstmals seit Oktober 2011 kostet eine Tonne Kupfer wieder weniger als 7.000 US-Dollar. Damit ist der Preis von seinem im Februar erreichten Jahreshoch von über 8.300 US-Dollar um 16 Prozent gefallen. Der gern als Frühindikator für die globale Weltwirtschaft herangezogene Rohstoff sendet damit ernsthafte Signale, dass wir die Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung noch in diesem Jahr wohl langsam aber sicher aufgeben können. Auslöser des gestrigen Kursrutsches bei den Industriemetallen - auch Zink und Nickel fielen gestern auf mehrmonatige Tiefs - war unter anderem die Meldung, dass die Zahl der verkauften Autos in Europa im März um weitere zehn Prozent gefallen ist und sich damit auf dem tiefsten Stand seit 20 Jahren befindet. Allein in Deutschland betrug das Minus 17 Prozent. Gut für die, die sich dann doch in den nächsten Wochen für ein neues Fahrzeug entscheiden wollen, schlecht aber für einen der Wachstumstreiber der deutschen Industrie und damit für die gesamte wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone.

Zugegeben, in Europa hatte ich auch nicht mit einer Konjunkturerholung noch in 2013 gerechnet, aber in den USA standen zu Beginn des Jahres die Zeichen nicht schlecht, dass die größte Volkswirtschaft die Krise nach und nach hinter sich lassen und wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren kann. Aber ich hatte auch immer vor den Folgen der fiskalischen Klippe und dem Zwang zum Sparen in den USA gewarnt und meine Sorgen darüber geäußert, dass die Investoren dieses Thema weitestgehend ignorieren. Jetzt kommen noch die Sorgen über die fallenden Rohstoffpreise hinzu, welche nicht gerade auf eine hohe Investitionsbereitschaft und damit steigende Unternehmensgewinne hindeuten. So werden die Aktienmärkte in Bezug auf die dahinter stehende Wirtschaftsleistung immer teurer. Dafür sorgt die in die Märkte gepumpte Liquidität der Notenbanken, denn hier besteht in Zeiten niedriger Zinsen Anlagenotstand. Das kann auch noch eine ganze Weile so weiter gehen, denn die sich nun wieder eintrübende Stimmung führt dazu, dass allen voran die US-Notenbank Federal Reserve nicht umhin kommt, ihre ultralockere Geldpolitik weiter fortzusetzen.

 

15. Apr
2013

Zypern braucht mehr Geld - Gold stürzt ab? Wo ist der Zusammenhang?

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell , Forex

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Warum es sinnvoll ist, mit einem Engagement in Gold noch zu warten
Torsten Gellert, 15. April 2013

Was hat das kleine Land Zypern gerungen, bis es zumindest auf dem Papier endlich die sieben Milliarden Euro aufbringen konnte, welche die Retter aus Brüssel als Eigenleistung forderten, damit sie ihrerseits den Scheck über zehn Milliarden Euro ausstellten? Und nun, drei Wochen später ist das eingetreten, was ich immer erwartet hatte: Beim genauen Blick in die Kasse klafft nun ein Loch nicht mehr von 17,5 Milliarden, sondern von ganzen 23 Milliarden Euro. Ich lehne mich mit der Behauptung sicher nicht zu weit aus dem Fenster, auch das ist noch nicht die finale Summe, die den kompletten Finanzbedarf der Mittelmeerinsel bis 2016 abdeckt. Denn die Begründung für die größere Finanzlücke ist so lapidar wie fadenscheinig. Die Vorgängerregierung sei schuld, nicht etwa die noch in letzter Minute abgezogenen Milliarden derjenigen, die gedeckt von Regierungsvertretern und Notenbank den einen oder anderen Euro noch rechtzeitig außer Landes gebracht haben. Und auch sind es nicht die benötigten Milliarden, die jetzt erst noch auf dem Weg durch eine tiefe Rezession gebraucht werden, da es Zypern nicht schafft, schon in zwei Jahren wieder ein Wirtschaftswachstum hinzulegen wie von den Brüsseler Experten erwartet oder besser erhofft. Ich bleibe bei meiner Einschätzung, eine Pleite Zyperns und damit folglich der Austritt aus dem Euro ist noch lange nicht vom Tisch. Die fast gleichgültige Reaktion der Finanzmärkte, allen voran des Euro, ist in meinen Augen nur damit zu erklären, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer wie ich vom höheren Finanzbedarf Zyperns nicht sonderlich überrascht waren, darüberhinaus aber auch immer noch festzuhalten bleibt, der Status Zyperns ist nicht systemrelevant für die Eurozone.

09. Apr
2013

Dollar-Schwäche nur vorübergehend – Europa bleibt weiter Krisenzone

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell , Forex

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Es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben, ob die Entscheidung des portugiesischen Verfassungsgerichtes über die Unrechtmäßigkeit zahlreicher Sparmaßnahmen und die daraufhin von der Regierung in Lissabon gezeigte Unverständlichkeit nicht ein von langer Hand geplanter Schachzug aller Beteiligten war. Denn nun kann man sich immerhin mit der Begründung nach Brüssel wenden, man könne ja die im Rahmen der Finanzhilfe aus der Eurozone vereinbarten Ziele schon allein aus rechtlichen Gründen nicht erreichen. In Brüssel zeigt man sich von den Vorgängen auf der iberischen Halbinsel noch relativ unbeeindruckt und will hart bleiben, was die Einhaltung der finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Euro-Partnern angeht. Portugal müsse nun andere Wege finden, die vom Gericht für unzulässig erklärten Sparmaßnahmen im Volumen von 900 Millionen Euro einzusparen. Nicht so ganz einfach allerdings für ein Land, welches in diesem Jahr mit einem Minus von prognostizierten 2,3 Prozent immer tiefer in die Rezession rutschen wird und so auch nur sehr schwer sein Problem der massiven Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen wird. In Brüssel und Lissabon rechnet man für 2014 schon wieder mit einem Wachstum von einem Prozent. Diese Hoffnung könnte allerdings durch Einsparungen an anderen wichtigen Stellen schnell zunichte gemacht werden.