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18. Jun
2013

Die Exit-Frage - Wenn aus den Tauben in der Notenbank Falken werden

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell , Forex , Events

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Warum Ben Bernanke aber am Mittwoch noch keinen Kurswechsel verkünden wird

Eigentlich sind die neun so genannten Tauben im Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank (FOMC), der aus 12 Mitgliedern besteht, klar in der Mehrheit. Die Tauben stehen für eine sehr lockere Geldpolitik, sind für niedrige Zinsen und wollen die Märkte mit billigem Notenbankgeld versorgen, um so die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Ihre geldpolitischen Gegner sind die Falken, nach denen vorrangiges Ziel einer Notenbank sein sollte, die Inflation zu bekämpfen. Aber gerade diese Gefahr sehen sie in einer durch die Notenpresse finanzierten Konjunkturpolitik. Da seit Jahren immer weniger Falken als Tauben dem FOMC angehören, hatte wie schon sein Amtsvorgänger Greenspan auch der amtierende Notenbank-Präsident Bernanke leichtes Spiel, seinen Kurs bestehend aus Nullzinsen und milliardenschweren Anleihekaufprogrammen durchzuziehen. Aktuell stehen den neun Tauben lediglich drei Falken gegenüber, woraus man schließen könnte, einen Kurswechsel würde es erst mit einem völligen Personalwechsel im FOMC geben. Aber weit gefehlt, so einfach ist es dann doch nicht. Für die liquiditätsverwöhnten Finanzmärkte wird es dann ungemütlich, wenn aus den Tauben zu schnell Falken werden.

10. Jun
2013

Der Yen fährt Achterbahn - "Abenomics" bleiben gefährlicher Drahtseilakt

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell , Basics

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Warum die japanische Währung langfristig weiter abwerten wird

Die Börse ist keine Einbahnstraße und der Japanische Yen kennt auch nicht nur die eine Richtung, die in die Abwertung. Das mussten viele Anleger in der vergangenen Woche schmerzhaft zur Kenntnis nehmen, als die Finanzmärkte ein wenig verkehrte Welt spielten. Die Investoren machten sich ernsthaft darüber Sorgen, was denn passieren würde, sollten die Notenbanken den Zufluss billigen Geldes langsam aber sicher etwas drosseln oder am Ende ganz einstellen.

06. Jun
2013

Angst vor dem Entzug - Finanzmärkte zittern nun vor allen Zahlen

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell

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 Wann die US-Notenbank von "ultra-locker" auf nur noch "locker" umschaltet
Torsten Gellert, 06. Juni 2013

Ob die amerikanischen Indizes zur Stimmung in der Industrie oder im Dienstleistungssektor (ISM), die Auftragseingänge, die Arbeitskosten und gestern dann mit den US-Arbeitsmarktzahlen im privaten Sektor die große Generalprobe zu den am morgigen Freitag anstehenden Zahlen zum Gesamtmarkt, jede neue Zahl wird von den Investoren mit Argusaugen beobachtet und soll Aufschluss über die zukünftige Politik der US-Notenbank (Fed) geben. Das Problem nur, nach der Veröffentlichung sind die Anleger meist genauso schlau wie vorher. Denn selbst alle Zahlen zusammen genommen zeichnen ein sehr gemischtes Bild der amerikanischen Wirtschaft und für mich lässt sich nur eines feststellen: Die konjunkturelle Situation in den USA hat sich in den vergangenen sechs Monaten, seit dem die Fed entschieden hat, jeden Monat 85 Milliarden US-Dollar in den Markt zu pumpen, nicht wirklich entscheidend verbessert. Und deshalb gibt es zum jetzigen Zeitpunkt, was konkret das nächste Treffen des Offenmarktausschusses am 18. Juni angeht, auch keinen Grund, warum die Notenbank ihren Kurs ändern sollte. Richtig ist, dass es seitens der Währungshüter auch langsam mal Zeit wird, darüber nachzudenken, wie hoch der Preis am Ende für eine solche Geldpolitik sein kann und wie groß die Risiken eines Ausstiegs sind. Und da sich die Fed auf ihre Fahnen das Wort Transparenz geschrieben hat, lässt sie die Finanzmärkte an ihren Überlegungen durch eine geschickte Kommunikationspolitik teilhaben. Dadurch hat sie zumindest erreicht, dass wir es seit gestern beim Dow Jones wieder mit der Marke von 15.000 Punkten zu tun haben, nachdem vor dem letzten Auftritt des Notenbank-Präsidenten Bernanke vor zwei Wochen noch alle davon ausgegangen sind, dass auch die 16.000 Punkte nur eine Frage von Tagen sein werden. Die in meinen Augen völlig normale Korrektur dieser Tage lässt nur etwas Dampf aus dem Kessel voller Euphorie entweichen. Das Ergebnis dieser war eine Einbahnstraße, auf der sich die Aktienmärkte in den vergangenen Monaten befanden.

03. Jun
2013

Schweizer Franken wieder im Fokus - Die nächste Welle kommt bestimmt

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Forex

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 Warum der Franken sowohl sicherer Hafen als auch Renditebringer bleibt
Torsten Gellert, 03. Juni 2013

Wie ein Seismograph reagiert der Kurs des Schweizer Franken auf die allgemeine Stimmungslage an den weltweiten Finanzmärkten. Nur so ist auch die Abwertung der eidgenössischen Währung vor zehn Tagen zu erklären, als im Gegenzug der Euro gegenüber dem Franken mit 1,2650 auf ein Zwei-Jahres-Hoch gestiegen ist. Auslöser dieser Rally waren auch hier einmal mehr die ersten Äußerungen des US-Notenbank-Chefs Ben Bernanke, der zu Beginn seiner Rede vor dem Kongress keinen Zweifel daran ließ, die lockere Geldpolitik seiner Institution noch sehr lange fortsetzen zu wollen. Dax und Dow Jones stiegen auf neue Rekordmarken, die Welt war für die Börsianer in allerbester Ordnung, warum sollten also sichere Häfen wie der Schweizer Franken angesteuert werden.

31. Mai
2013

"Sanierungsfall" Europäische Union - Verkaufskandidat Euro

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell

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Warum die Oettinger-Kritik an Frankreich und Italien durchaus berechtigt ist
Torsten Gellert, 30. Mai 2013

 

Von "Oettinger poltert durch Europa" über "Mit ihm ist wohl der Gaul durchgegangen!" bis hin zu  "Oettinger, der neue Steinbrück" reichten die Schlagzeilen und Äußerungen in dieser Woche zu einer Rede des EU-Kommissars außerhalb des diplomatischen Parketts. Aber war das was er sagte, wirklich so völlig an der Realität vorbei oder war es nur der Ton, der die Musik macht und darf ein Politiker in dieser Funktion nicht diese deutlichen Worte wählen, also kein Klartext reden? Letzteres ist nicht einfach zu beantworten, denn es war die Politik, die zugelassen oder sogar entschieden hat, dass viele Jahre vor allem in den südeuropäischen Staaten über die Verhältnisse gelebt wurde, immer mehr Geld ausgegeben als eingenommen und damit die Schuldenkrise erst ausgelöst wurde. Und dann waren es genau die Brüsseler Volksvertreter, die zu lange zugeschaut haben und als Brandstifter nach der Feuerwehr in Gestalt der Europäischen Zentralbank gerufen haben, sie solle nun endlich und mit aller Entschiedenheit den Euro und damit die Europäische Union vor dem Zerfall retten. Das einzig und allein ist Günther Oettinger jetzt vorzuwerfen. Er darf als Täter, später als Zeuge jetzt nicht in dieser Art und Weise den Ankläger spielen, auch wenn er mit vielem, wenn nicht sogar allem, was er sagte, richtig liegt.

29. Mai
2013

Chinesischer Yuan wertet weiter auf - Chance mit begrenztem Risiko

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell , Forex

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Ein "Traumpaar" können Deutschland und China werden, so verspricht der chinesische Ministerpräsident bei seinem Antrittsbesuch in Europa, welcher ihn gerade nach Deutschland führt. Aber auch bei einem "Traumpaar" gibt es zwischenzeitlich mal Differenzen, nur sind es in diesem Falle so einige Themen, die Konfliktpotenzial bieten: Europa will aus Angst vor der chinesischen Billigkonkurrenz Strafzölle einführen, eng damit verknüpft wäre ein besserer Schutz geistigen Eigentums wünschenswert. Insgesamt erwartet das Ausland eine weitere Öffnung Chinas und Reformen im Umgang mit ausländischen Unternehmen, ganz zu schweigen von der Forderung nach der Einhaltung von Menschenrechten und demokratischen Verhältnissen im Reich der Mitte.

23. Mai
2013

Einfach nur Gewinnmitnahmen - Die Suche nach den Gründen lohnt nicht

Geschrieben von: fxcm

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US-Notenbank lässt die Geldschleusen weiterhin geöffnet

Bei dieser Rede des US-Notenbank-Präsidenten Ben Bernanke vor dem Kongress war mal wieder für jeden etwas dabei: "Die Geldpolitik bleibt so lange wie nötig expansiv...", dann aber "...das Tempo der Anleihekäufe kann durchaus auch zügig verringert werden...", "Die US-Wirtschaft befindet sich auf einem moderatem Wachstumskurs...", aber auch "...die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist weiterhin kritisch". Alles durchaus richtig, aber auch nichtssagend zugleich. Mit einem Satz bringt der wortgewandte Notenbanker allerdings seine ganze Rede auf den Punkt: "Ein voreiliges Ende oder eine Straffung der Geldpolitik könnte die wirtschaftliche Erholung abwürgen." Anzumerken an dieser Stelle sei dazu noch, auch die sich zwischenzeitlich gebildete Blase an den Aktienmärkten weltweit würde dann mit einem Mal zerplatzen, die Folgen für die globale wirtschaftliche Lage wären fatal.

21. Mai
2013

Die Fed und der Exit-Knopf - Die Angst der Börsen vor einem Kurswechsel

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell , Forex

fxcm

 

Warum die US-Notenbank nicht schuld an kurzfristig fallenden Kursen sein wird

 

Einmal werden wir noch wach, heißa dann ist wieder mal Bernanke-Tag. Morgen, Börsianer, wird' was geben, und zwar die Worte von dem Mann, der wohl im Moment wie kein zweiter über das Wohl und Wehe der Finanzmärkte bestimmt. Wie am Tropf hängen die Börsen dieser Welt nicht nur an der US-Notenbank, sondern auch an der Bank of Japan, der Europäischen Zentralbank und der Bank of England. Versorgt werden sie mit billigem Geld, welches den Weg aus Mangel an Alternativen direkt in die Aktien findet, statt den schwierigeren, aber durchaus langfristig besseren Weg über die Realwirtschaft zu gehen. Und genau da liegt die Gefahr des aktuellen Börsenaufschwungs. Ziehen die Notenbanken zu früh den Stecker, steht eines für mich ganz klar fest: Die Party an den Börsen ist vorbei.

14. Mai
2013

Dollar nimmt wieder Fahrt auf - Delle statt Abkühlung der US-Konjunktur

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell

fxcm

Es war für mich nur eine Frage der Zeit, wann der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder unter die Marke von 1,30 fällt. Und aktuell spricht auch vieles dafür, dass wir zumindest das Tief aus dem November vergangenen Jahres unter 1,27 EUR/USD in den nächsten Wochen erneut testen werden. In welchem Tempo die Abwärtsbewegung erfolgt, wird auch von wichtigen Daten zur Konjunktur in der Eurozone abhängen, die am morgigen Mittwoch veröffentlicht werden.

07. Mai
2013

Brasilianischer Real - Langfristig durchaus wieder attraktiv

Geschrieben von: fxcm

Getagged in: Märkte aktuell , Forex

fxcm

Gerade im Fußball wird in den Tagen vor dem ersten deutsch-deutschen Champions League Finale viel von Wachablösung gesprochen. Gemeint ist hier ein mögliches Ende der jahrelangen Vormachtstellung des spanischen Fußballs, den die Borussia aus Dortmund und der FC Bayern im Halbfinale der Königsklasse mit einem in zwei Zahlen ausgedrückten 11:3 eingeläutet haben könnten. Genau von dieser Wachablösung war auch zur Jahrtausendwende von Fondsmanagern, Zertifikate-Anbietern und Analysten oft die Rede und sie schufen sämtliche Produkte rund um vier Buchstaben: BRIC. BRIC steht dabei für Brasilien, Russland, Indien und China, wurde später um ein ,S' für Südafrika erweitert und sollte den Wandel in Sachen wirtschaftlicher Bedeutung der großen Industriestaaten hin zu den so genannten Emerging Markets einläuten.