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25. Apr
2012
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Apple bleibt auf der Überholspur: iPad und iPhone verkauften sich millionenfach und sorgten für eine Gewinnverdopplung im zweiten Quartal. Der kalifornische Hard- und Software-Hersteller legte am Dienstagabend sein Zahlenwerk vor und übertraf nicht nur die Erwartungen der meisten Analysten, sondern zerstreute erneut die Bedenken, wonach Apple in der Nach-Steve-Job-Ära den hohen Erwartungen nicht mehr gerecht werden kann.
Im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters gab sich Finanzvorstand Peter Oppenheimer sehr erfreut: „Wir können gar nicht genug iPads herstellen“. Der Tablet-Computer verkaufte sich in den Monaten Januar bis März 11,8 Millionen Mal, dies entspricht einem Plus von 151 Prozent. Aber auch das iPhone verkaufte sich wie geschnitten Brot. Hier wurde der Absatz um 88 Prozent auf 35 Millionen Stück in die Höhe geschraubt. Alles in allem stiegen die Erlöse um fast 60 Prozent auf 39,2 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn sattelte um 93 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar auf.
Ist die Aktie von Apple also immer noch ein Kaufkandidat? Auch wenn die Aktie von Apple an vielen europäischen Börsen heute mit einem Aufschlag von bis zu zehn Prozent gehandelt wird, ist hier äußerste Vorsicht angesagt. Wie im Chart zu sehen ist, befindet sich die Aktie aktuell in einer Konsolidierung. Wie anhand der vergangenen beiden Jahre zu sehen ist, endeten solche Konsolidierungs-Phasen bei der Aktie von Apple meist an der lila eingezeichneten 38-Tage-Linie. Diese verläuft gerade bei rund 450 Dollar. Daraus errechnet sich ein Rückschlags-Potenzial von bis zu 20 Prozent. Ob es wirklich soweit kommt, ist natürlich nicht gewiss. Der MACD, der kurz davor steht, ein Verkaufssignal zu erzeugen, deutet jedenfalls auf weiter fallende Notierungen hin. Vor einem Neueinstieg sollte eine Bodenbildungs-Phase abgewartet werden. Langfristig bleibt Apple weiter aussichtsreich.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr
Florian Walther



